Musikvideo der Woche – Zola Jesus: Dangerous Days

Die 25jährige Nika Roza Danilova fand ihren Namen für das US-amerikanische Showgeschäft nicht so ganz passend und so benannte sie sich in Zola Jesus um, wobei ihr Vorname vom Nachnamen des französischen Schriftstellers Emile Zola stammt und ihr Nachname von Jesus Christus. Der New Musical Express stellte Vergleiche mit Kate Bush und Joy Divison an; Gothic Rock, Dark Wave und Experimental Rock haben die junge Dame aus Wisconsin beeinflusst.

Taiga” ist das 5. Album von Zola Jones, das Anfang Oktober veröffentlicht wurde. “Dangerous Days” ist die erste daraus schon vorab ausgekoppelte Single. Gedreht wurde das Musikvideo im Westen des US-Bundesstaats Washington, im Hoh Rainforest.

Hier ist das Musikvideo zu “Dangerous Days”.

R.I.B.

Fröhöhöhliche Weihnacht!

ThemenausstellungJa, für die Weihnachtsgrüße und die Weihnachtsansprache ist es tatsächlich noch ein wenig früh… da jedoch auf den Tag genau in acht Weihnachten ist, ist es jetzt so langsam an der Zeit sich mit der Advents- / Winter- / Weihnachtsdekoration zu beschäftigen…

Da einige Arbeiten etwas mehr Vorbereitungszeit benötigen, wie etwa das Bauen eines Schwibbogens oder einer Krippe oder die Gestaltung eines Adventskalenders für die Lieben, haben wir neben unserer Themenausstellung rund um den Herbst nun auch unsere Weihnachtsbücher aus unserem Sonderstandort hervorgeholt…

Schön sehen die Bücher ja aus, aber immer wenn ich an dem Weihnachtsregal vorbeikomme, hätte ich am liebsten immer gerne einen Dominostein…

Fatal für den Astralkörper wäre es, wenn es die hier tatsächlich geben würde…

Die Weihnachtskoch- und backbücher kommen Ende November / Anfang Dezember dazu – vielleicht sollte ich die Diät- und Abnehmbücher spaßeshalber dazustellen? :)

Rie

Spooky Monday bei unserer Gruselparty

Am Montag sind Herbstferien und bald ist Halloween. Dies sind gute Gründe, um mal wieder eine Gruselparty zu veranstalten. Im Frühjahr gab es unsere Osterparty, zu der sogar die Salzgitter Zeitung vorbeigekommen ist, und im Herbst toben bei uns die Gespenster.

Anlassentsprechend werden gruselige Geschichten vorgelesen, spannende Spiele durchgeführt, schauriges Essen und Trinken angeboten und bösartige (? ;) ) Basteleien angefertigt.

Eine Kostümierung ist erwünscht, aber nicht notwendig.

Der Eintritt kostet 4€.

Die Eintrittskarten können während der Öffnungszeiten in der Stadtbibliothek Salzgitter-Bad erworben werden.

Wo? Stadtbibliothek Salzgitter-Bad!

Wann? Am 27.10. von 16 – 18 Uhr

Rie

Stadtbibliothek Salzgitter und die Grundschule Ringelheim sind nun Bildungspartner

Die Stadtbibliothek Salzgitter bietet allen ortsansässigen Schulen eine Bildungspartnerschaft an. Dieses Angebot wurde nun auch von der Grundschule Ringelheim als mittlerweile 15. Schule angenommen.

Mit ihrer Unterschrift besiegelten am 13. Oktober 2014 Barbara Henning, stellv. Leiterin der Stadtbibliothek Salzgitter, sowie Karin Schilling, Leiterin der Grundschule Ringelheim, die dauerhafte Kooperation zwischen beiden Einrichtungen.Kooperationsvertrag GS Ringelheim 2014

Claudia Rietdorf, Teamleitung der Bibliothekszweigstelle Bad und nun Verantwortliche für die Grundschule, sowie eine der beiden 2. Klassen wohnten der Unterzeichnung bei.

Das Ziel der Zusammenarbeit ist die Entwicklung und Förderung der Lese- und Informationskompetenz. Natürlich stehen die meisten Angebote auch anderen Schulen zur Verfügung, aber durch den Kooperationsvertrag zeigt die Schule den Schülern, Eltern und dem Kollegium, dass die Bibliothek ein wichtiger und fester Bestandteil des Schullebens darstellt.

Den Schulen öffnen sich zahlreiche Angebote: Angefangen von Klassenführungen für alle Jahrgänge über Vermittlung von Schullesungen sowie über die Mitwirkung der Bibliothek bei schulischen Anlässen bis hin zum Stellen eines Jurymitglieds bei dem Vorlesewettbewerb der Klasse 4. Diese variieren natürlich in Abhängigkeit der Schulform.

Rie

 

Neu bei uns: Das große Orchester der Tiere

In Abständen schaue ich gerne mal die Neuerwerbungsliste nach Gruppen der Stadtbibliothek durch, um zu sehen, welche Titel die Kolleginnen und Kollegen neu für ihre Sachgebiete angeschafft haben.

Gestolpert bin ich über den Titel “Das große Orchester der Tiere: vom Ursprung der Musik in der Natur”.

Inhalt:

orchesterWenn Bernie Krause seine Mikrofone in ein gesundes Korallenriff senkt, ist der Reichtum der Klänge überwältigend. Das kristallklare Wasser pulsiert mit der akustischen Bandbreite von Geräuschen, die Krustentiere und Fische, ja selbst Seeanemonen erzeugen. Einen Kilometer weiter, wo die Zerstörung sichtbar ist, hört man nur den Klang der Wellen und ein paar Krabben schnappen trostlose Geräusche einer sterbenden Umwelt.
Seine Leidenschaft für die Natur hat den Musiker Bernie Krause, der einst die elektronische Musik erfand und mit Popgrößen wie The Byrds, The Doors, Bob Dylan und George Harrison zusammenarbeitete, zum Forscher und Pionier der “Biophonie” gemacht. Vierzig Jahre lang hat er die Welt umreist, um den Reichtum der Arten und die einzigartigen Klanglandschaften ursprünglicher Habitate, aber auch deren fortschreitende Zerstörung zu dokumentieren. Er hat am Amazonas Jaguars bei ihrer nächtlichen Beutejagd belauscht, Diane Fosseys Gorillas besucht und den Gesang der Buckelwale aufgenommen. Sein Buch liest sich wie ein Abenteuerroman und ist zugleich ein leidenschaftliches Plädoyer für die Erhaltung einer übersehenen, aber nicht minder bedrohten Ressource: der Musik der Wildnis, die am Ursprung der des Menschen steht.

Leider ist keine CD enthalten. Ein Buch über Klänge der Tierwelt ist natürlich nicht allzu informativ, aus diesem Grunde kann man sich die Töne zumindest im Internet anhören. Ein Vorteil daran ist, dass man zumindest keine Abspielprobleme aufgrund einer verkratzten CD hat… :)

Rie

Laut in der Bibliothek: Drum Circle erleben!

Benjamin Flohr veranstaltet in der Stadtbibliothek Salzgitter ein Drum Circle.

Ein musikalisches Event bei dem es keine Zuschauer, sondern nur Mitspieler/-innen gibt. Unglaublich? Ja, aber wahr! Angeleitet vom Moderator, gelingt es einer beliebig großen Gruppe Menschen, gemeinsam spontan Musik zu erschaffen. Alter und musikalisches Können sind unerheblich.

Die Teilnehmer/-innen sitzen dabei im Kreis (“Circle”) und spielen auf Trommeln & Perkussions-instrumenten aller Art.

Bitte zahlreich erscheinen! Je mehr Leute kommen, desto lebendiger und lauter wird es! :)

Wo? in der Stadt- und Schulbibliothek Fredenberg!

Wann? Am 21.10. um 16 Uhr!

Rie

Warum wandert man vom Keller zum Schweinebraten?

Beim Smalltalk oder beim Plaudern am Infotresen passiert es mir immer mal wieder: Entweder man sucht ein Thema oder eine Anfrage zu Geochaching oder “Was kann man denn hier in der Region unternehmen?”. Unweigerlich bringt mich dies zu einer Freizeitbeschäftigung, die in Deutschland wieder Konjunktur hat: Das Wandern!

Lederhosen und Kniestrümpfe wurden durch Goretexbekleidung und Funktionsunterwäsche ersetzt, manche nennen Wandern gleich lieber “Walking” oder “Nordic Walking”, wenn mindestens noch zwei Stöcke mit im Spiel sind.

Als Naturliebhaber verschwinde ich auch gerne in unseren Wäldern, doch der Harz hat ein Marketingobjekt entwickelt, das sich hier bei uns scheinbar zum Volkssport entwickelt: die Harzer Wandernadel.

Da trifft man nach einsamen Stunden auf einsamen Wegen gleich mal bekannte Salzgitteraner und beim oben erwähnten Smalltalk greift das Thema schnell auf ein Echo frei nach dem Motto “Ach, Sie auch?”. Da es über 222 Stempelstellen quer im Harz verteilt gibt, hat man auch immer etwas zu erzählen, z.B.:

1. …als bei Stempelstelle 219 (Wippertaler Talsperre) hinter uns ein Mann auf seiner Schwalbe angeknattert kam, sein Krad neben uns abstellte, sich splitterfasernackt auszog und links im Wald verschwand. Denn neben diesem Stempelkasten steht ein Schild: “Willst Du keine Nackten sehen, darfst Du hier nicht weiter gehen.” Hier beginnt ein 13 km langer “Nacktwanderweg” für Naturismusfreunde, der unter http://www.nacktwandern.de (auf den Arbeits-PCs ist der Link gesperrt, obwohl gar keine Nackten zu sehen sind) auf die Möglichkeit des unbekleideten Walkings hinweist.

2. …als bei Stempelstelle 170 (Rabenklippe) ein Bus der KVG neben mir auftauchte, drehte und wieder im Dickicht des Naturgeländes verschwand. Die KVG betreibt in der Tat “saisonal” eine Nationalparklinie (Buslinie 875), die übrigens mit 0,50 € zum normalen Fahrpreis mautpflichtig ist. Das sachsen-anhaltinische Pendant, der Ilsetaler (Buslinie 288) fährt zwar seltener, jedoch von “Drei Annen Hohne” bis Ilsenburg mitten durch die Wälder. Auch zu den Kästeklippen gibt es ein Großraumtaxi, das dort fahren darf, wo der normale Autofahrer nicht mehr hinkommt. Das Abenteuer ÖPNV im Harz ist zudem einen eigenen Artikel wert.

Haltestelle

3. …als bei Stempelstelle 130 (Iberger Albertsturm) mir ein Flyer entgegenschwirrte, der für den 1. Harzer Hundewald in “Wildemann – Das Klein Tirol – im Oberharz” warb.

Im Harz gibt es somit fast nichts, was es nicht gibt. Insbesondere die Namenskreativität  der Einheimischen scheint grenzenlos. Wenn Sie vom “Keller” an der “Spinne” vorbei zum “Schweinebraten” kommen, dann wandern Sie scheinbar auf dem Försterstieg am Punkt 14, 15 und 16 entlang. Dass es auf diesem Weg noch einen Schnepfenplatz und einen Schnapsplatz gibt, verwundert eher wenig. Und falls Sie nun Lust bekommen haben die Region mal wieder neu zu erkunden, dann haben wir in den Bibliotheken ausreichend Literatur und Karten über das Gebiet und evtl. gibt es auch den einen oder anderen persönlich übermittelten Geheimtipp.

Stempelstelle

Sie sehen hier den Autor auf einer Stempelstelle – im Blick die nächste Stempelstelle und die übernächste Stempelstelle und die überübernächste Stemp…………

ScG – Gerald Schleiwies