Öffnungszeiten “zwischen den Jahren”

Die letzten Tage des Jahres sind 2014 sehr arbeitnehmerfreundlich – für die Kunden und Besucher der Stadtbibliothek sind wir dadurch jedoch nur eingeschränkt erreichbar.

Hier der kurze Überblick über die Öffnungstage und Schließzeiten vom 22.12.2014 – 3.1.2015.

Lebenstedt und Bad haben geöffnet:

Dienstag, den 23.12.2014

Dienstag, den 30.12.2014

Freitag, den 2.1.2015

Samstag, den 3.1.2015

Daraus resultiert, dass die Stadtbibliotheken vom 24.12. bis zum 29.12.2014 und am 31.12.2014/01.01.2015 geschlossen bleiben .

Fredenberg:

In den Weihnachtsferien bleibt die Stadtteil- und Schulbibliothek Fredenberg vom 22.12.2014 – 3.1.2015 komplett geschlossen.

 

Sie sehen schon, viele Tage bleiben nicht – also schnell eindecken mit:

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Das Team der Stadtbibliothek wünscht Ihnen einen ruhigen Jahresabschluss.

 

Martin Schlüter: Nachts schlafen die Spione

Spione bildDer renommierte Fotojournalist Martin Schlüter hat in seiem Bildband “Nachts schlafen die Spione” einen nächtlichen Rundgang durch die Zentrale des bundesdeutschen Geheimdienstes unternommen (demnächst werden große Teile der Anlage abgerissen) und nimmt den Betrachter mit.

Der ehemalige Präsident des BND Hans-Georg Wieck berichtet in “Im geheimen Krieg der Spionage” als er das erste Mal nach Pullach kam, “hätte ihn der Schlag getroffen”.

Wenn man Martin Schlüters Bilder betrachtet kann man das sehr gut nachvollziehen. Sein Weg durch menschenleere Bunkeranlagen, Besprechungszimmer, futuristischen Lagezentren, Werkstätten oder liebevoll gestalteten Büros vermittelt den Eindruck einer seltsamen Parallelwelt.

Martin Schlüter sagt dazu:

„Bei der Recherche zum Projekt musste ich feststellen: es gibt nicht viele gesicherte Informationen über den BND, die mir ein abschließendes Urteil erlauben würden. Krude Verschwörungstheorien hier, überzogene Heldenepen da. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen. Mir war klar, dass der Kern meiner Dokumentation der Pullacher BND-Zentrale deshalb eine Aufforderung an die Betrachter sein muss: genau hinzuschauen, kritisch zu bleiben, ein unwohles Gefühl zu behalten, aber auch die eigenen Sehgewohnheiten zu hinterfragen.“

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Adventskalendertürchenöffnung

Normalerweise macht man im Dezember jeden Tag ein Türchen auf. Normalerweise. Aber ist es nicht schöner, wenn man mehrere Türchen auf einmal aufmachen kann?!?! Ich vergesse ständig das tägliche Türchen zu öffnen, so dass ich des Öfteren in den gebündelten (Schoko-)Genuss komme.

Meine bibliothekarische Kollegin vom Blog bibliothekarisch.de stellt seit mittlerweile sechs Jahren etliche Adventskalender zusammen.

So auch in diesem Jahr und die Liste finden Sie [ hier ].

Wenn Sie also etwas Entspannung suchen, dann klicken Sie dort vorbei. Es gibt mal wieder eine große Auswahl zwischen IT-Kalendern, Hörkalendern, Kalendern aus Bibliotheken, Adventskalender für Wissensdurstige, literarische Adventskalender oder auch solche von Verlagen.

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Bibliotheksgraffiti

Ob die Lebenstedter Kolleginnen und Kollegen Zuwachs bekommen haben, weiß ich nicht.

Für meine kleine Zweigstelle in Bad kann ich es glücklicherweise ausschließen, aber die Bibliothek hängt als Graffiti in der kürzlich renovierten Tiefgarage!!!

Die ganze Garage wurde kunstvoll mit Graffitis verziert und wir sind nun nicht nur überirdisch, sondern auch unterirdisch zu sehen… und sind sogar gut getroffen.

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zum Vergleich:

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Debüt einer 17-jährigen Schriftstellerin

Winter_geschichte BlueSolomonica de Winter ist gerade 17 Jahre alt und die Tochter von Leon de Winter und Jessica Durlacher. „Die Geschichte von Blue“ ist ihr Debütroman, der im August bei Diogenes erschien. Eine Geschichte um ein Mädchen, das sich am unteren Ende der sozialen Schicht befindet. So scheint es zumindest.

Blue lebt ein behütetes Leben, bis im Alter von acht Jahren ihr Vater bei dem Versuch eine Bank auszurauben, um die Schulden bei einem Kredithai zu begleichen, ums Leben kommt. Kurz vorher schenkt er ihr ein Buch „Der Zauberer von Oz“, sein Lieblingsbuch zu Kinderzeiten. Von diesem Tag an spricht Blue nicht mehr und verkriecht sich in dieses Buch. Von den Erwachsenen und ihrer Mutter, die sich immer mehr in die Kokainsucht flüchtet, unverstanden, wird sie mehr und mehr zu einer Außenseiterin. Nach fünf Jahren kehrt sie mit ihrer Mutter zurück in die Wohngegend, in der sie bis zum Tode ihres Vaters gelebt hatten. Und eines Tages begegnet sie James, dem Mann der Schuld ist am Tod ihres Vaters, dem Kredithai, dem Verbrecher und sie beschließt sich zu rächen. James muss sterben.

Doch dann lernt Blue Charlie kennen, einen 20-jährigen Filmstudenten, dessen Lieblingsfilm „Der Zauberer von Oz“ ist. Blue entdeckt die Liebe und die Eifersucht…

 Es ist kein wirklicher Krimi, aber dennoch spannend bis zur letzten Seite. Es ist kein Fantasyroman, doch hat er manches Mal etwas fantastisches.

„Die Geschichte von Blue“ ist neu im Romanbestand und ist eine der Empfehlungen für Literarisches & Kulinarisches vom Herbst dieses Jahres.

Ein Fall für “Der Fall”

Neulich, als ich mal wieder in einer Bahnhofsbuchhandlung stöberte, fiel mir eine neue Zeitschrift entgegen. “Der Fall – Das Magazin für reale Kriminalfälle, Kriminologie und Kriminalistik“. Da Mord und Totschlag in Deutschland weiterhin literarische und TV-mediale Hochkonjunktur hat, musste das Blättchen gleich käuflich erworben werden. Auch in der Bibliothek ist der Nahbereich “Wahre Verbrechen” gut in der Rotation und auch ähnlich gelagerte Bücher bei “Recht” werden entsprechend dem Thema gut ausgeliehen. Die KollegInnen, denen ich den Fund vor die Nase hielt, zeigten ebenfalls Interesse. Wäre das etwas für unseren Bestand?

Seit September gibt es nun dieses Heft und es erscheint alle zwei Monate. Themen sind z.B. “Ein Tag in der Gerichtsmedizin” oder “Waffenrecht in den USA”, behandelt aber auch den Fall “Leichenwasser” eines hannoveraner Serienmörders. Auch echte Kommissare kommen zu Wort und auch der ISIS ist ein Beitrag gewidmet. Auf den ersten Blick also eine interessante Mischung auf etwas billigem Papier.  Der Marvi-Verlag bringt noch eine weitere Zeitschriften auf den Markt, die man eher unter “Special Interest” einsortieren kann; weder das “Engelshoroskop” noch “Nostradamus” oder “Der Homöopath” sind mir bisher aufgefallen. Es hilft nichts, ich muss die Zeitschrift lesen und mir eine Meinung bilden.

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Fazit: Leider bin ich kein Krimileser – ich lasse lieber via TV morden; interessant zu Lesen war das Heft trotzdem. Ob die Mischung stimmt, müssen nun die KollegInnen beurteilen, die mehr in diesem Genre lesend zu Hause sind. Dann kann ich mir aber gut vorstellen, dieses Heft auch für die Ausleihe zu abonnieren.

ScG – Gerald Schleiwies

 

Veranstaltungen der Stadtbibliothek: 15. – 21.12.2014

An dieser Stelle gibt es zusätzlich zu unserem täglichen Blogbeitrag rund um Bibliotheken und Literatur nun jeden Sonntag einen rein informativen Beitrag ohne viel SchnickSchnack mit dem Hinweis auf aktuelle Veranstaltungen und Ausstellungen in unseren drei Zweigstellen. So bleiben Sie immer auf dem Laufenden und haben nun quasi einen “Veranstaltungs-Newsletter”, den Sie abonnieren können.

Auf unserer Webseite http://salzgitter.de/rathaus/fachdienstuebersicht/stadtbibliothek/126010100000043630.php finden Sie eine Übersicht unserer Veranstaltungen, die über die laufende Woche hinausgehen.

Veranstaltungen:

17. Dezember 2014: Gesellschaftsspiele für Erwachsene

Ort: Stadtbibliothek Salzgitter-Bad

Uhrzeit: 10.30 Uhr

Wie jeden Mittwoch treffen wir uns auch heute wieder, um in netter Runde neue und alte Gesellschafts­spiele auszuprobieren. Ihre Favoriten können Sie im Anschluss gleich ausleihen und mitnehmen.

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18. Dezember 2014: Adventstreffen in der Stadtbibliothek

Ort: Stadtbibliothek Salzgitter-Lebenstedt

Uhrzeit: 15 Uhr

Du bist zwischen 5 und 8 Jahre alt und kannst es kaum noch abwarten bis Weihnachten?

Dann bist Du bei uns genau richtig! Wir wollen das “Warten auf Weihnachten” mit tollen Aktionen verkürzen!

Heute wird u.a. die Weihnachtsgeschichte vorgelesen.

Ausstellungen:

04. Dezember 2014 bis 21. Februar 2015: Ausstellung “sprichwörtlich”

Ort: Stadtbibliothek Salzgitter-Bad

Uhrzeit: während der Öffnungszeiten

Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a der Realschule Salzgitter-Bad eröffnen ihre Ausstellung “sprichwörtlich”.

Sie haben Sprichwörter und Redensarten visuell in der Manier des bekannten POP-Art Künstlers Keith Harings dargestellt.Wie auch in Keith Harings Werken bestimmen Linie und Kontur die plakative, farbenfrohe Darstellung der großformatigen Schülerarbeiten. Ihre bildhafte Darstellung gelingt daher in der Regel auch mit nur wenigen Bildelementen.

02. November 2014 bis 03. Januar 2015: Ausstellung “Projekt 38″

Ort: Stadtbibliothek Salzgitter-Lebenstedt

Uhrzeit: während der Öffnungszeiten

Die Werke der Künstlerinnen “Projekt 38″ werden bis zum 03. Januar 2015 in den Räumlichkeiten der Stadtbibliothek zu dem Thema “Erlesenes Sehen” ausgestellt.

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