Wie entstehen digitalisierte Ausgaben von Werken? Steht da wirklich ein Mensch an einem Scanner, scannt, blättert um, scannt, blättert um & bearbeitet die Seiten am Ende nach und stellt das dann online????
Zumindest in den großen Digitalisierungszentrum in Göttingen & München wird dies um Längen professioneller durchgeführt. Welche Techniken für umfangreiche Digitalisierungsaufträge verwendet werden, zeigt folgender Film von DresdenEins über das Dresdner Digitalisierungszentrum (DDZ) der Staats- und Universitäts- bibliothek .
Die Digitalisate sind am Ende des Digitalisierungsprozesses online abrufbar, die des DDZ z.B. über dieWebseite der Bibliothek, und langfristig wohl auch überEuropeana.
Was ist Europeana? “Europeana macht es möglich, die digitalen Bestände in Europas Museen, Bibliotheken, Archiven und audio-visuellen Sammlungen zu erkunden. Sie bietet Gelegenheiten für Entdeckungen und zum Netzwerken in einer mehrsprachigen Umgebung, in welcher die Nutzer sich einbringen und von der reichen Vielfalt von Europas kulturellem und wissenschaftlichem Erbe inspirieren lassen können.” Quelle: Europeana.eu
Enthalten sind dort u.a. “Bilder” – Gemälde, Zeichnungen, Karten, Fotografien und Bilder von Museumsobjekten sowie “Texte” – Bücher, Zeitungen, Briefe, Tagebücher und Archivalien. Ein Blick lohnt sich bereits jetzt, denn in der Europeana sind bereits über 15 Millionen Objekte verfügbar. Darunter auch “Tonaufnahmen” – Musik und Gesprochenes von Phonographenzylindern, Tonbändern, Schallplatten und aus Rundfunksendungen sowie “Videos” – Filme, Wochenschauen und Fernsehsendungen.
All diese müssen aber vorher einmal digitalisiert werden, um sie der Menschheit zugänglich zu machen.
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