E-Reader Empfehlung – die ganze Wahrheit…

Seit 3,5 Jahren bin ich in Salzgitter mit der Thematik E-Books und E-Reader vertraut. Das Konzept zur Leihe von Sony-Readern entstand 2011 mit der Maßgabe die E-Ausleihe bekannter zu machen und zu fördern und den interessierten Nutzern das praktische Ausprobieren zu ermöglichen.

Die Geschichte ist eine Erfolgsgeschichte. Die Bibliotheksgesellschaft förderte noch einmal die doppelte Zahl und so sind noch immer über 20 Geräte für den Verleih im Einsatz.

Nebenher fragten die Kunden mich auch, was ich denn privat empfehlen würde. Natürlich habe ich kein Gerät explizit genannt, sondern mich auf die haptischen Vorzüge konzentriert. Also ob Tastendruck beim Blättern, ob Beleuchtung wichtig ist, ob ein Shop integriert sein soll, etc.

Und aufgrund meiner Empfehlung haben die Interessierten auch ausgewählt. Nur eine Person hat sich über die ganze Zeit kein Gerät selbst gekauft: Ich 🙂

In dieser Zeit haben sich nicht nur die Firma Sony und Trekstor vom Markt verabschiedet und hat sich unser Tolino-Shop der Telekom in die Nirvanacloud versteckt. Auch die Adobe Digital Edition ist von Version 1 zu Version 4 gewandert.

Alle waren glücklich, nur ich fand kein Gerät für meine Ansprüche. Zudem habe ich viele Geräte meiner Nutzer vor die Linse bekommen, denen ich umgegehend eine lange Umtauschfrist gewünscht habe. Oder wusste ich vor lauter Kompetenz selbst nicht mehr, was ich wollte?

  • Einen shopfreien Reader
  • mit Blättertasten und Beleuchtung
  • gutes Display und logische Software
  • aber kein Kindle
  • Kopfhörerausgang wäre toll
  • und sollte auch nicht jeder haben…
  • und kein schwarz (oder silber oder weiß oder braun)…

Die ganze Zeit begleitete mich dabei ein kleiner Sony PSR 350 aus Aluminium mit immer schwächer werdenden Akku. Ein dienstlicher E-Book Reader. So ganz ohne war ich also nicht.

Spätestens mit den Rezensionen in diversen Foren war jedoch jedes zwischenzeitlich ausgeguckte Modell wieder nicht gut genug oder das Gerät schaffte es nicht über das Ankündigungstadium. Nun, natürlich zu spät für das Weihnachtsgeschäft, habe ich mich endlich durchgerungen – Tusch, Trommelwirbel und Applaus bitte:

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Und? Werde ich in Zukunft nun das Gerät empfehlen, welches ich selbst gekauft habe?

Ääh, nein! Außer, sie brauchen eine Kamera im E-Book-Reader und lieben die Farbe grün, möchten mit Untertasten und wahlweise mit Obertasten blättern oder doch lieber wischen und haben dafür zu viel Geld übrig. Dann vielleicht. Wenn Sie aber ein kleines wasserdichtes Gerät für vergnügliche Badewannenstunden in Lila haben möchten – da habe ich da noch ein anderes Gerät, was Ihnen gefallen könnte…

ScG – Gerald Schleiwies

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