Und morgen kommt ein neuer Himmel

So viele Kolleginnen haben es besser als ich. Ich meine diejenigen, die in der Bestellabteilung, in der Katalogisierung und auch an der Verbuchung arbeiten. Warum? An ihnen laufen alle Neuzugänge vorbei! Natürlich gibt es unsere Neuerwerbungsliste, aber direkt auf ein tolles Medium zu stoßen und einen der haben-will-Instinkt gleich zum nächstgelegenen Computer treibt, um es auszuleihen ist schon ein schöneres Gefühl.

Glücklicherweise suchen wir für die Kurierbestellungen aus den anderen Zweigstellen ständig Medien heraus und in solchen Momenten hat man dann den einen oder anderen benachbarten Glücksgriff.

Das ist der Hintergrund für folgenden Medientipp:

Und morgen kommt ein neuer Himmel von Lori Nelson Spielman

Das Cover des Buches habe ich vorher schon einige Male im Rahmen von bereitgestellten Vormerkungen gesehen, d.h., dass der Titel aktuell und beliebt ist.

Warum geht es?

neuerHimmelBrett Bowlinger lebt ihr Leben. Bis ihre Mutter stirbt. Ihre Geschwister übernehmen die Firma und erben ein Vermögen. Nur sie bekommt eine Liste. Als Brett 14 Jahre alt war, hatte sie noch große Pläne für ihr Leben, festgehalten auf einer Liste mit Lebenszielen. Heute, mit 34 Jahren, ist die Liste vergessen und Brett mit dem zufrieden, was sie hat: einen Freund, einen Job, eine schicke Wohnung.

Diese Lebensziele auf besagter Liste soll sie nun innerhalb eines Jahres erfüllen, damit sie ihr Erbe erhält. Einige Ziele sind leichter zu erfüllen als andere. Ein Baby bekommen? Das hat sie schon lange ad acta gelegt. Ein Pferd kaufen? In ihrer Wohnung sind nicht mal Haustiere erlaubt. Eine gute Beziehung zu ihrem Vater aufbauen? Der ist seit sieben Jahren tot. Sich verlieben? Die einzig wahre, große Liebe gibt es doch nur im Film.

Um sie bei der Erfüllung ihrer Ziele zu unterstützen, hat ihre Mutter Brett mehrere Briefe hinterlassen. Wütend, enttäuscht und verletzt liest Brett den ersten Brief und ist überwältigt von der liebevollen und fürsorglichen Nachricht ihrer Mutter, die gespürt hat, dass Brett in ihrem Leben nicht glücklich ist. Die Briefe ihrer Mutter rufen Brett dazu auf, ihre Träume nicht aufzugeben und ihr Leben in die Hand zu nehmen denn nur sie selbst kann es ändern… Wird sie es schaffen?

Die Idee hinter der Geschichte ist nicht neu, aber sie ist trotzdem berührend. Was jedoch im Verlauf auffällt ist, dass Brett recht vielen Zufällen ausgesetzt ist, die ihr bei der Erfüllung helfen. Nichtsdestotrotz ist der Titel ein schöner Zeitvertreib, der Hoffnung gibt, dass nach einem Gewitter tatsächlich gleich wieder die Sonne scheint.

Wäre es doch im wahren Leben nur ähnlich…

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