(Bibliotheks)Sätze für die Ewigkeit

Bei Facebook kursierte vorgestern folgende Aufnahme aus der (aktuellen?) Stern-Zeitschrift:

Bibliothekssätze

Ich kann leider nicht drauf verzichten, zu den einzelnen Punkten einen kurzen Kommentar abzugeben:

Vergessener Ausweis: Beim Arzt ist die Krankenkassenkarte bei der ersten Behandlung im Quartal Pflicht. Im Supermarkt hat man zum Bezahlen (bei Ebbe beim Kleingeld) schließlich auch die Bankkarte dabei – da wird die Kassiererin auch nicht sagen „Ach Frau Müller, Sie haben Ihre Karte vergessen? Kein Problem, nehmen Sie die Sachen mit – wir kennen uns ja schließlich“.

Das war schon so: Besonders unglaubwürdig, wenn dies der/die erste Entleiher/in sagt… und das Buch bei der Rückgabe herrlich kreativ kaffeeverziert ist.

Verlängerung: Bei ist eher das Thema: Das habe ich hundertprozentig verlängern lassen…. aha, dann ist es aber verdammt komisch, dass das Fälligkeitsdatum vor X Tagen / Wochen bereits abgelaufen ist.

Abgegebene Medien: Soooo oft kommt es gar nicht vor. Wenn die Kunden meinen, Medien abgegeben zu haben, dann machen wir eben eine Standortüberprüfung. Wenn die Medien nicht da sind, zeigen wir den Kunden das / die  Titelbild/er und schicken sie nach Hause zum Suchen…. Die Findrate ist im Zusammenspiel dieser beiden Vorgänge glücklicherweise recht hoch. Außer bei Zeitschriften, leider.

Nachschauen: Ist auch kein Problem. Hauptsache wir können noch verlängern….

Zusammengefasst: So wirklich spektakulär finde ich die Sätze eigentlich gar nicht, schildern aber im weitesten Sinne Alltagssituationen in Bibliotheken wieder.

Rie

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