Wie man mit Buchspenden seinen Bestand besser kennenlernt

Im Büro nebenan findet der Geschäftsgang „Buchspenden“ statt. Alle Geschenke durchlaufen die Hände eines Lektoren. Dort beginnt die Sichtung, ob es für unseren Bestand geeignet sein könnte oder ob es zum Flohmarkt kommt. Manches mal ist auch viel Altpapier dabei.

Wenn ich also in das Zimmer des Kollegen komme, liegen dort meist die neuesten Schenkungen. Und wiederholt ertappe ich mich dabei wirklich interessante Bücher zu sichten, die mit der Bemerkung „haben wir schon bei Signatur xyz stehen“. Ich entdecke also Teile des Bestandes erst dann, wenn wir das Gleiche noch mal geschenkt bekommen!

Und hier habe ich mal so ein Beispiel:

marple

Ein erster Blick zeigt mir einen herrlichen Schmöker. Schnell erinnere ich mich an den von der Deutsch-Englischen Gesellschaft geplanten Agatha-Christie-Abend in Lebenstedt (im Herbst) und denke mir „Das wäre doch etwas für unseren Bestand.“

Doch ich komme, wie oben geschildert, zu spät – seit dem 25.März 2013 bei Lit 58 haben wir ein Exemplar im Bestand. Weil dieses Buch aber so schön ist, wird dieses Geschenk noch zusätzlich in einer weiteren Zweigstelle eingestellt. Übrigens, dieses Buch ist nicht nur für englische Krimifans, sondern eindeutig auch für Freunde des gemütlichen idyllischen Englands in Form von Cottages und schönen Gärten – und skurillen Typen.

Um diese Perlen zu entdecken, sollten wir noch mehr als bisher unseren Bestand präsentieren. Sonst bleiben viele solcher Schätze einfach zu lange unentdeckt.

ScG – Gerald Schleiwies

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