Corporate Publishing: Geheim-PR zwischen Bücher-Deckeln

In den unendlichen Weiten meines Postfachs, in dem auch ein Unterordner namens Blog mit allerlei blogbarem Material ruht, habe ich diesen mal wieder durchgeschaut und bin auf ein altes Memo mit einem Link gestoßen:

In der Sendung Monitor gab es im Februar einen Beitrag zum Corporate Publishing: Geheim-PR zwischen Bücher-Deckeln… Worum geht es dabei?

Das Medium Buch gilt als besonders glaubwürdig. Doch diese Glaubwürdigkeit wird nun erschüttert. Der Grund: Anders als in der Presse, müssen bezahlte Werbe-und PR-Botschaften in Büchern nicht als solche gekennzeichnet werden. Ein Schlupfloch, das nach MONITOR-Recherchen viele Unternehmen nutzen; gemeinsam mit renommierten Autoren und bekannten Verlagen. Bezahlte Geheim-PR: Je Zielgruppe mal in Sachbüchern versteckt, mal in Romanen oder sogar in Kinderbüchern.

Wie einige bereits wissen, betreue ich das Lektorat Sport, Spiel, Basteln, worunter auch das Handwerken gehört.

Letztes Jahr bin ich auf ein Buch in diesem Gebiet gestoßen, wo auf den Bildern stets Maschinen einer sehr bekannten Firma für Eletrowerkzeuge abgebildet waren. Ich fand das so aufdringlich, dass ich das Buch nicht gekauft habe. Im Fernsehen gibt es bei einigen Sendungen den Hinweis „Unterstützt durch Werbeplatzierungen“ – soweit wie es zu vermeiden und im Vorfeld sichtbar ist, kommt mir das möglichst nicht in den Bestand.

Rie

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