Neue Taschen braucht das Land (oder wenigstens die Stadtbibliothek)

„Unsere Taschen gehen zu Neige.“

Mit dieser Aussage wurde der der gesamte Verwaltungsapparat der Stadtbibliothek hochgefahren, denn es sollte etwas Neues sein. Die alten Taschen hielten nicht so lange, konnten nicht so schwere Lasten tragen und irgendwie hatten wir sie auch ein wenig über.

Also neue Taschen. Möglichst basisdemokratisch von den MitarbeiterInnen der Bibliothek ausgewählt um einen breiten Konsens zu schaffen. Und anbei einige Stichworte, an denen man erkennt wie viel Wahrheit in diesem Beitrag steckt:

  • die Farbfrage (also keine politischen Farben (rot, grün, gelb, schwarz), keine Farbe von wichtigen regionalen Fußballvereinen (grün, blau-gelb), möglichst geschlechtsneutral (kein hellblau oder pink) und bitte denkt an Menschen mit Rot-grün Schwäche – trotzdem brauchen wir zwei Varianten; eine Tasche für Kinder und für Erwachsene
  • das Design (verspielt oder klare Linien, Comic oder Symbole? (welche Symbole sind ausdrucksstark und erkennt jeder?) mehrsprachig oder lieber kein Text? Wenn Personen darauf sind, dann geschlechtsneutral oder Männlein + Weiblein (und was ist mit ES)? Welche Anforderungen hat das Cooperate Design der Stadt? bekommen wir durch die Schere im Kopf trotzdem noch etwas Interessantes hin.)
  • die Henkelfrage (kurze Taschenhenkel oder lange Taschenhenkel)
  • Material (Preis + Wert), Mehrfarbdruck oder schlicht einfarbig? Und dann, welche Farbe (siehe oben).

Sie sehen schon, die wöchentlichen Frührunden der Bibliotheksleitung hatten über Monate immer wieder neue Varianten auf dem Tisch.

Aber nun sind wir fertig und können mit Billigung der gesamten Bibliotheksbelegschaft nun freudestrahlend neue Taschen anbieten. Diese bekommen die Neukunden kostenlos und sie sind käuflich in allen drei Bibliotheken zu erwerben, falls mal wieder keine eigene Tasche dabei ist. Die linke Tasche hat übrigens die Farbe „Mandarin“ – die rechte Tasche ist „Bibliotheksblau“.

 

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P.S.: Um die durch den verlängerten Entscheidungsprozess entstandenen Überstunden wieder zu kompensieren wird die nächste Auflage mit an  Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein Wiederholungsauftrag. 😉

ScG – Gerald Schleiwies

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