Schlagen Sie doch mal ein Buch auf

Wenn man ein Buch lesen will, dann muss man es aufschlagen. Aber woher kommt der Begriff „Aufschlagen“ in dem Zusammenhang? Ein Buch ist ja schließlich kein Ei, dessen Schale man knacken muss, um an den Inhalt zu gelangen.

Der Ausdruck stammt noch aus der Zeit, als Bücher seltene und kostbare Unikate waren und dementsprechend aufwändig gestaltet wurden.

 

Die Handschriften oder auch die ersten Drucke hatten noch einen ganz anderen Umfang als die meisten modernen Bücher, von der Größe und dem Gewicht ganz zu schweigen. Um die Seiten zusammenzuhalten wurden Spangen an den Buchdeckeln befestigt und diese konnte man mit einem Schlag auf die Vorderseite aufspringen lassen.

 

Die Bilder zu diesem Beitrag stammen aus einer Führung durch die alten Säle der Stadtbibliothek Lübeck, die jeweils am ersten Mittwoch im Monat stattfindet. Die ist nicht nur  informativ, sondern auch recht locker gehalten, so dass im Nu die Zeit vergeht.

La

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