Vom Vater zum Sohne

Kennt ihr die Bücher „Vater und Sohn“? Eine Kollegin hatte davon Postkarten auf ihrem Tisch. Meine Augen sahen sie, meine Hände griffen zu und ich musste Schmunzeln, ein, zwei Mal sogar Lachen. Die Bücher habe ich schon als Kind und Jugendliche geliebt – und auch damals aus der Bibliothek ausgeliehen und im Buchhandel dann für die Geschenkbuchabteilung eingekauft. Es fand sich immer jemand, der mit gelacht hat.

Kaum zu glauben, dass die Comic-Strips, von E.O. Plauen, schon in den 1930ern erschienen. Noch heute schaffen sie es mir ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Besonders faszinierend, damals wie heute, sie funktionieren ohne jegliche Sprechblase! Oft werden normale Alltagssituationen auf humorvolle Weise dargestellt. Die Kollegin möchte die Karten gerne auch im Bereich der Medien für Flüchtlinge anbieten. eben gerade, weil sie auch ganz ohne Text auskommen. Ich bin gespannt, ob ihre Idee funktioniert.

Natürlich gibt es auch den passenden Comic zum Thema Bücher:

Vater und Sohn Buch

Dem kann ich nur zustimmen – wobei ‚gut‘ natürlich immer Ansichtssache ist. Aber ich plädiere eindeutig dafür, immer das zu lesen, was man selber gut findet, auch wenn anderen es nicht gefällt 🙂 Aber ich find es einfach zu niedlich wie aufmerksam der Sohn zu schaut und eigentlich unvorstellbar, dass der Bibliothekar oder Buchhändler nichts wegen der Pfeife des Vaters sagt!

Hier noch ein paar weitere Bilder:

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Ich gebe zu bei dem Fotobild hat es eine Weile gedauert, eh bei mir der Groschen fiel 😉 Hat ihr es gleich erkannt?

Alle Bilder stammen natürlich aus der Feder von Erich Ohser – als E.O. Plauen bekannt. Diese Bilder sind aus dem Postkartenheft „Vater und Sohn : 20 Kunstpostkarten“, erschienen 2016 beim Anaconda Verl. (ISBN: 978-3-7306-0368-0).

4 Antworten zu “Vom Vater zum Sohne

  1. Ich musste zwei Mal hingucken, dann war es klar. Gute Idee!

    Aber: Ich habe „Vater und Sohn“ gehasst. Traumatische Erinnerungen, denn die Sprechblasenlosigkeit führt dazu, dass diese Strips sich vorzüglich als Hausaufgabe im Deutschunterricht der Grundschule eignen, Stichwort „Schreibt eine Bildergeschichte dazu.“ … Und ich fand Schreiben früher ganz schlimm. Vor Allem, wenn es um Alltagsszenen ging (als kleiner Nerd hätte ich stattdessen gern eine Raumschiffbeschreibung verfasst). Das lässt mich bis heute nicht los. *gg*

    • Bildgeschichten in der Grundschule? Mussten wir sicher auch machen, aber ich hab wirklich keine Ahung mehr, was die zum Thema hatten xD Aber wenn man in jungen Jahren schon so traumatisiert wird, dann ist es verständlich, wenn man da nicht mehr richtig ran kommt. Ich habe jetzt aber (bei meinem letzten Comic-Laden Besuch) einen neuen Titel entdeckt „Neue GEschichten von Vater und Sohn“. Immer noch sprechblasenfrei, aber etwas aufgelockerter durch etwas mehr Farbe. Vielleicht magst du es ja mal mit denen versuchen 😉 – Sü

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