Ich hätte gern – ach mist vergriffen

Sowas kann ab und an schon mal vorkommen. Man bekommt einen Buchtipp, geht in den Buchhandel, doch der Buchhändler kann einem nur noch mitteilen: Leider vergriffen. Der nächste Weg sollte dann natürlich, aller spätestens, in die Bibliothek führen 😉 Doch auch Bibliotheken können nicht alle Bücher anschaffen und leider auch nicht alle jemals angeschafften Bücher behalten. Außer es gibt immer wieder schöne neue Anbauten wie bei der Nationalbibliothek 🙂

Was also tun, wenn auch die Bibliothek nicht mehr weiterhelfen kann? Ich hatte diese Frage schon früher und auch in jüngster Vergangenheit. In diesen Fällen hilft tatsächlich nur der Kauf von gebrauchten Büchern. So kann man z.B. auf Flohmärkten Glück haben. Nachteil, keine Möglichkeit einer gezielten Suche. Man kann höchstens Glück haben und findet einen Standbesitzer, der ganz genau weiß, was er alles auf Lager hat.

Inzwischen gibt es aber auch viele Internetseiten, auf denen man fündig werden kann. Als erstes fällt sicher vielen amazon.de oder ebay.de ein. Dort werden auch viele Bücher, DVDs usw. gebraucht angeboten. Wie gesagt, auch in jüngster Zeit musste ich auf so einen Dienst zurückgreifen. Ein wirklicher Fan bin ich davon nicht. Warum? Ich bin ein sehr skeptischer Mensch und leider werden ja oft nicht die Originalbilder, wo man den genauen Zustand des Buches sehen kann, gezeigt. Und wenn da steht „gebraucht – sehr gut“, tja, was heißt das jetzt genau? Es gibt immer einen Interpretationsspielraum. Und ich bin ein sehr ordentlicher Leser, was heißt, bei mir darf man keine Knicke im Buchrücken sehen. Klingt vielleicht komisch, ist aber so.

Doch mein letzter Versuch klappte dann doch ganz gut. Ich habe in dem Fall mal medimops.de getestet

Medimops

Die Seite ist wirklich sehr übersichtlich, man kann direkt nach Titel oder Autoren suchen. Und es gibt Schnäppchen! So hat mein Buch (gebraucht – sehr gut) statt 8,99Euro nur noch 1,99Euro gekostet und kam in einem von mir erhofften Zustand an. Ab 10 Euro ist die Bestellung versandkostenfrei und wenn man dort erstmal eine Weile gestöbert hat, kommt man schnell auf diese Summe. Medimops ist der Online Shop von Momox, was bedeutet, wir verkaufen unsere Bücher o.ä. bei Momox und diese stellen die Bücher, nach Prüfung, bei Medimops ein. Also nicht die Privatperson entscheidet, ob das Buch in einem sehr guten Zustand ist, sondern die Mitarbeiter von Momox, die dafür (hoffentlich) Richtlinien haben. Mir gibt das auf jeden Fall ein besseres Gefühl. Es gibt auf Medimops natürlich nicht nur Bücher, auch bei der Suche nach Hörbüchern, DVDs und Spielen kann man fündig werden.

Solltet ihr auf der Suche nach etwas älteren Büchern sein, dann empfehle ich zvab.com – das zentrale Verzeichnis antiquarischer Bücher. Dort kann man auf so einige Schätze stoßen – hochpreisig und günstig. Auch da habe ich, zu meiner großen Freude, ein schon lang gesuchtes Buch gefunden. Die Bestellung und Bezahlung ist absolut unkompliziert. Der Zustand der Medien wird einem garantiert und Rückgaberecht besteht auch. Nur finde ich es stressfreier, wenn man so etwas gar nicht in Anspruch nehmen muss 🙂

Diese zwei Plattformen, besonders Medimops, werde ich in Zukunft sicher noch öfter nutzen. Vor allem bei Büchern, wo ich mir zum Anfang nicht sicher bin, ob ich sie wirklich lesen möchte.

Welche Pattformen kennt ihr denn noch für euren Medienkauf? Vielleicht auch welche speziell für fremdsprachige Medien? Nutzt ihr noch Flohmärkte?

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