Ich glaub ich hab einen Bookhangover

Vermutlich hat ihn schon jeder Leser im Laufe der Jahre mal erlebt. Den Bookhangover.

Ein Hangover, dass wissen wir spätestens seit den gleichnamigen Filmen, ist das, was man am nächsten Tag nach zu viel Alkoholkonsum erleidet. Sprich einen schönen Kater. Übliche Symptome sind Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit. Im Duden steht dazu: „schlechte körperliche und seelische Verfassung nach [über]reichlichem Alkoholgenuss“

So einen Bookhangover hatte ich am Sonntag nach dem Beenden einer Trilogie. Na gut, ich gebe zu, ganz soooo schlimm war es dann doch nicht, aber eine gewisse Leere hat besitz von mir ergriffen. Meist fiebert man über viele Seiten mit den Charakteren. Hofft, dass der Plot eine bestimmte Wendung nimmt, wie durch ein Wunder die beiden Liebenden zu einander finden oder „das Böse“ am Ende besiegt wird. Dann nach vielen gemeinsamen Stunden ist es plötzlich vorbei. Das Buch/die Serie/die Trilogie ist zu Ende. Und nun?

Göttlich

Quelle: amazon.de

Ein Buch aus dem gleichen Genre kann ich dann einfach nicht lesen. Ich brauche sozusagen etwas abstand um dieses Buch zu „verdauen“. Also als Beispiel: ich habe die Göttlich-Trilogie von Josephine Angelini gelesen. In den Büchern geht es um Helen, ein junges Mädchen, welches herausfindet, dass es von den Göttern abstammt und in einem sich immer wiederholenden Kreislauf seine Rolle zu spielen soll. Doch  diese Rolle gefällt ihr nicht und sie versucht zusammen mit anderen Menschen und Halbgöttern diesen Kreislauf zu durchbrechen. Die Bücher sind bei den „Jungen Erwachsenen“ zu finden und handeln von den antiken Göttern und ihren Nachkommen.

 

Flavia_2

Quelle: amazon.de

Jetzt lese ich Flavia de Luce – Mord ist kein Kinderspiel. Es ist der zweite Teil des chemieverliebten mordaufklärenden Mädchens und liebe ihre neunmalkluge Art 🙂 Gleich zum Anfang hatte sie mich schon gefesselt. Vielleicht lag es daran, das Flavia, ein elfjähriges Mädchen gefesselt im Schrank sitzt und erzählt wie sie von ihren blöden älteren Schwestern dort eingesperrt wurde und sich befreit. Zu beginn des zweite Teils liegt sie auf dem Friedhof und berichtet über ihren Tod…

Falls man nicht wie ich einen nahezu unzählbaren SUB (Stapel ungelesener Bücher) hat, kann man sich seine Leseempfehlungen und Anregungen im Internet, im Buchhandel oder bei uns, den Bibliothekswesen holen.

Wann war euer letzter Bookhangover und welches Buch hat ihn euch beschert?

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