1616 – Das Kettenbuch, 2016 – Die Kettentasse

Im November letzten Jahres freute ich mich, dass wir so langsam die Pappbecherflut in der Stadtbibliothek eindämmen konnten.

Leider haben wir einen Rückschlag erlitten, denn zwischenzeitlich sind wohl einige Nutzer der Meinung, der Preis ist incl. der Tasse. Das ist leider nicht der Fall!

Gegen Bücherklau haben Bibliothekare schon vor hunderten von Jahren begonnen die sehr wichtigen und teuren Werke anzuketten. Über sogenannte Kettenbücher gibt es auch einen Wikipediaeintrag: https://de.wikipedia.org/wiki/Kettenbuch

Wir probieren dieses Verfahren ab sofort auch für unsere Becher und Tassen aus:

kettentasse

Natürlich haben wir die Kettengröße an die jeweilige Tasse angepasst. Leider kann der Nutzer nun nicht mehr ganz so weit weg von der Maschine. Immerhin entstehen nun auch keine Kaffeeränder mehr auf den Zeitschriften. Und damit wir es danach in die Spüle stellen können, müssen wir nach Gebrauch die Becherketten wieder aufschließen.

Aber was tut man nicht alles für die Umwelt! Desweiteren überlegen wir mit modernen RFID Chips zukünftig die Ketten abzulösen.

Die Kaffeetrinker könnten natürlich auch unsere Becher einfach wieder zurückstellen, anstatt  die nicht gerade schönen Tassen einfach mitzunehmen.

ScG

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