Eine Germanistin in der Bibliothek

Vor nicht allzulanger Zeit hatten wir von der TU Braunschweig eine Praktikantin. Fünf Wochen lang hat sie uns geholfen. Auf dem Weg wollen wir nochmal Danke sagen. Zum Abschied hat sie für den Blog noch einen kleinen Erfahrungsbericht geschrieben:

praktikantin-brummer„Einige werden sich jetzt vielleicht fragen „Welche Praktikantin? Ich habe in der Bibliothek nie ein anderes als die üblichen Gesichter arbeiten sehen.“ Dies liegt vermutlich daran, dass ich hauptsächlich hinter den Kulissen zuständig war und ist der Grund, weshalb ich mich wohl noch einmal kurz vorstellen sollte, bevor ich mich verabschiede:

Der Name, den meine Eltern mir bei meiner Geburt (nach einigen Diskussionen) gegeben haben, ist Ann-Kristin Brümmer. Ich gehöre also auch zu den Leuten, die ihren Namen immer buchstabieren müssen, und bin kurz nach Antritt meines Praktikums 20 Jahre alt geworden. Derzeit studiere ich Germanistik und English Studies (also Anglistik) an der TU Braunschweig. Aber warum hat es mich dann ausgerechnet in die Bibliothek verschlagen? Nun, ich gebe zu: Ich brauchte einen Platz für mein Pflichtpraktikum. Dies bedeutet aber nicht, dass ich total unmotiviert war! Tatsächlich habe ich mich sehr darauf gefreut, Bücher in meiner alten Bibliothek (die ich seit der 2. Klasse mehr oder weniger regelmäßig besuche) umher zu räumen.

Was habe ich also gemacht? Meine Hauptaufgaben bestanden darin, zum einen alte Bestände auf Überfälligkeit (und auszutauschende Exemplare) zu überprüfen, zum anderen einen Teil der geschenkten Bücher in „eher ja“- und „eher nicht“-Regale – natürlich nach gründlicher Recherche – aufzuteilen. Da ich praktischerweise auch im Studium viel mit Texten zu tun habe, durfte ich außerdem einige Pressemitteilungen für Veranstaltungen schreiben. Abgesehen davon nahm ich an einigen Besprechungssitzungen teil und saß (hauptsächlich in SZ-Bad) auch mit an der Ausleihe.

Eine kleine Warnung an alle, die auch überlegen, ein Praktikum in der Bibliothek zu machen: Gelesen wird nur in der Mittagspause 😉

Insgesamt kann ich sagen, dass mir das Praktikum an sich, aber auch der Umgang mit dem Kollegium viel Freude bereitet hat. Obwohl ich anfangs leider oft leichte Einschlaf- und demzufolge Aufstehprobleme hatte, da ich sonst wohl eher der Kategorie der Nachteulen angehöre, habe ich mich recht schnell daran gewöhnt, gegen 6 Uhr aufzustehen – was wohl noch vergleichsweise spät ist.

Ich bedanke mich bei allen, die dafür gesorgt haben, dass ich dieses Praktikum (so kurzfristig) antreten konnte und die mir die letzten 5 Wochen zu einer schönen Erfahrung verholfen haben!

Ich wünsche noch viele weitere schöne Bibliotheksbesuche.“

Wir wünschen Ann-Kristin weiterhin ganz viel Spaß und Erfolg beim Studium und wir hoffen, sie noch ganz oft bei uns zu sehen 🙂

Brümmer + Sü

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