Kochen á la Stadtarchiv

Kulinarisches & Literarisches haben wir überstanden. Wiederum haben wir quasi ohne Küche leckere Rezepte zubereitet. Neulich bloggte die Kollegin über Maikäfersuppe, ein Rezept aus der HAB in Wolfenbüttel. Unsere Stadtbibliothek beschäftigt auch eine Archivarin und die meinte, das wir ein solches Rezept auch dort finden könnten. So habe ich mir ein paar Kochbücher ausgeliehen, die alle zwischen 1840 und 1860 erschienen sind. Und da fand sich noch sehr viel mehr auf der Speisekarte, was sich heute eher befremdlich anhört

  1. Die Pastete vom Auerhahn

auerhahn-pastete

2. Die Drossel Pastete (Rezept Nr. 850)

drosselpastete

3. Wer Singvogelrezepte lieber den Südländern überlassen will, dem kann man evt. mit der Taubensuppe  weiter helfen

taubensuppe

4. Natürlich findet man nicht nur die Maikäfersuppe, sondern auch den allgemeinen Umgang mit diesen Insekten.

maikaefersuppe

Maikäfer kommen jedoch nur noch selten in großen Quantitäten vor. Deswegen wird auch dieses Gericht nur noch selten serviert. Dem letzten Gericht wurde quasi ein ganzer Film gewidmet – die gebratene Waldschnepfe

waldschnepfe

Tja, und wenn Euch hier nun der Film nicht einfällt, dann schaut unbedingt mal wieder „Oben“ von den Pixar-Studios.

schnepfilein

Sollte Euch „Schnepfilein“ also wirklich über den Weg laufen. Das passende Rezept findet sich bei uns im Stadtarchiv Salzgitter. Übrigens keines dieser Rezepte findet sich in den Neuauflagen von Kochbücher á la „Was Oma noch wusste“

ScG

Eine Antwort zu “Kochen á la Stadtarchiv

  1. Pingback: Jagen für den Kochtopf | Blog der Stadtbibliothek Salzgitter

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s