Annete Focks – Eine Frau in der Männderdomäne „Filmmusik“

Die Filmmusik scheint eine Männerdomäne zu sein. Schaut man auf die großen Stars von Ennio Morricone, Steve Jablonsky, James Horner, Hans A.P. Kaczamarek bis hin zu Hans Zimmer – die Filmmusikszene scheint nicht interessant für Frauen zu sein.

Musik macht für mich einen großen Teil des Filmes aus. Es gibt Filme, die ich nur wegen der Musik schaue.

Vor einigen Monaten habe ich zum ersten Mal den Film „Ostwind“ gesehen. Der Film, aus deutscher Produktion, entsprach von der Handlung (junges Mädchen und Pferde) her eher nicht meinem Fall. Doch Überraschung, „Ostwind“ ist eine gelungene Verfilmung. Der Erfolg ist mehr als berechtigt. Und für mich einen großen Anteil am Erfolg hat die Musik. Also begab ich mich auf die Suche und stieß auf: Annette Focks. Den Namen hatte ich bis dato nie gehört.

Ein Blick auf die Homepage der Komponisten zeigte mir, das ich aber schon so einiges von ihr gehört habe:

focks

Die Soundtracks sind sind immer extra erschienen, aber gefallen mir zum Teil richtig gut. Von den Filmen hat die Stadtbibliothek einiges im Bestand. Und ich lasse mich hier einfach mal zu der These hinreißen: „Da ist ein ganz großes Talent am Werk!“, Annette Focks hätte in Hollywood kein Problem in der obersten Liga mitzuspielen.

Weitere Hörtipps sind „Simon and the Oaks“, „Nachtzug nach Lissabon“ und „Dschungelkind“:

Man muss die Filme nicht gesehen haben um die schöne Musik zu geniessen. Der deutsche Film kann sich jedenfalls glücklich schätzen so eine gute Filmmusikerin in ihren Reihen zu haben.

ScG

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s