Eine Elster namens Penguin

Der Fotograf Cameron Bloom hat in Zusammenarbeit mit dem Autor Bradley Trevor Greive einen Bildband mit dem Titel „Penguin Bloom“ veröffentlicht, in dem er die Geschichte des kleinen Vogels erzählt, der die Lebensfreude zurück in seine Familie gebracht hat.

Untermalt mit zum Teil ungewöhnlichen, zauberhaften Fotos, die bereits im Internet für Aufmerksamkeit gesorgt haben, erzählt er wie Penguin in die Familie kam. Zu einer Zeit, die für alle Mitglieder extrem schwierig war. Kurz zuvor hatte die Mutter einen schweren Unfall und ist seitdem querschnittsgelähmt und auf einen Rollstuhl angewiesen. Das ist in jedem Fall ein schlimmes Schicksal, aber Sam Bloom, die ihr Leben lang extrem sportlich und unternehmenslustig war, drohte daran zu zerbrechen. Genau zu diesem Zeitpunkt fanden sie und die Kinder einen Jungvogel, der aus dem Nest gefallen war und sich dabei den Flügel gebrochen hatte. Sie nahmen die australische Elster mit und die Kinder gaben ihr aufgrund ihres schwarz weißen Federkleides den Namen Penguin.

Sie hatten wenig Hoffnung, das kleine Wesen durchzubekommen, aber sie haben es geschafft. Besonders zwischen Sam und Penguin entwickelte sich ein inniges Verhältnis, wenn sie auch mit anderen Menschen kaum über ihre Situation sprechen konnte, ihr konnte sie alles anvertrauen und der Vogel schien ihr auch immer aufmerksam zuzuhören. Und das brachte ihr den Lebensmut zurück.

Die Texte mögen vielleicht an manchen Stellen etwas kitschig ausgefallen sein, aber die Bilder machen das allemal wieder wett.

La

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