Eine Liebeserklärung an den Comic

Comics sind schon lange nicht mehr nur etwas für Kinder. Jeder neue Asterix-Comic wird auch von mir noch verschlungen. Man möchte doch wissen, wie es den Galliern ‚heute‘ ergeht. Und auch aus dem Bestand der Bibliothek sind Comics nicht wegzudenken – ob sie jetzt als Mangas oder Graphic Novels vertreten sind – sie werden geliebt von Kindern aber auch von Erwachsenen.

Wir als Bibliothek schaffen Comics an. Natürlich auch, weil sie sich gut ausleihen. Aber bei Führungen mit Erwachsenen, die noch dabei sind Deutsch zu lernen, habe ich am Anfang oft die Frage nach dem Comicbestand gestellt bekommen. Denn durch die Kombination von Text und Bild ist vieles noch etwas einfacher zu verstehen. Deswegen habe ich den Weg zu den Comics sehr schnell bei diesen Führungen eingebaut.

Auch der Tagesspiegel schrieb letzten Monat über Comics in Bibliotheken, u.a. auch als Instrument der Leseförderung – am Bespiel der Berliner Bibliotheken. Den Artikel gibt es hier zu lesen. Der Beitrag beschreibt sehr gut, wie ich als Bibliothekarin über unseren Comic-Bestand denke.

Bei uns sind Comics auch nicht nur Kindersache: Die Comictröge sind in der Kinderbibliothek untergebracht und die Graphic Novels sowie die Mangas im Bereich der Erwachsenen. So können dann auch die Comic-Leser etwas mitwachsen und doch irgendwie ewig ihren früheren Comic-Helden treu bleiben 🙂

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