Sachbuchtipp: 111 Insekten, die täglich unsere Welt retten

Verehrte Leserschaft,

wissen Sie eigentlich, wie wichtig Insekten für unsere Welt sind? Und ist Ihnen bewusst, dass jährlich zwei Prozent weltweit aussterben? Diese Zahl ist erschreckend, denn das bedeutet, dass in spätestens 100 Jahren keine Insekten mehr existieren, was weitrechende Folgen mit sich bringt. Denn ohne Insekten wird unser fragiles Ökosystem zusammenbrechen. Sterben die Insekten, sterben auch wir Menschen. Und wissen Sie, wie lange es dauert, bis wir Menschen sterben? Sechs Monate. Ein halbes Jahr und der große Exitus beginnt. Insekten reinigen Gewässer, tragen zur Humusbildung im Boden bei, dienen anderen Tieren als Nahrungsquelle und sie bestäuben unsere Felder. Ich versuche, Ihnen die Auswirkungen an einem kleinen Beispiel zu verdeutlichen:

Zu wenig Insekten = nicht genug Nahrung für Vögel, ergo: weniger Vögel, da keine Nahrung. = Stechmückenplage, da es keine Vögel gibt, die die Mücken auffressen.

Verstehen Sie, worauf ich hinaus will?

Die Autoren Holger und Roland Grumt Suárez haben ein wunderbares Buch geschrieben, welches titelgebend 111 Insekten porträtiert, die täglich unsere Welt retten.

Seit 400 Millionen Jahren gibt es sie. Kleine beeindruckende Kunstwerke, die unseren Planeten am Leben halten. Was wären wir ohne die Insekten? In weniger als sechs Monaten tot und die Erde voller Leichen. Schließlich gäbe es keine Lebewesen, die unsere Toten zersetzen könnten. Insekten erfüllen existenzielle Aufgaben, und sie sind die wahren Herrscher unseres blauen Planeten. Umso dramatischer ist das Insektensterben, das derzeit durch die Medien geistert und endlich im Bewusstsein der Menschen ankommt. Erleben Sie 111 atemberaubende, formvollendete und überwältigende Insekten, die Tag für Tag die Grundlagen für unser Dasein schaffen.

Quelle Inhaltsangabe: Emons Verlag

Kennen Sie diese hübschen schwarzen Käfer, die man im Frühjahr und Sommer oft im Wald findet? Sie sind rund und schillern metallisch. Wenn man sie in die Hand nimmt und ans Ohr hält, kann man quietschende Geräusche hören. Gemeint ist dieser kleine Freund hier:

Quelle: 111 Insekten, die täglich unsere Welt retten. Seite 88.

Der gemeine Mistkäfer, auch Waldmistkäfer genannt. Er heißt so, weil er sich von Dung ernährt. Dung ist Kot von Pflanzenfressern. Seine Lieblingsspeise sind frische Kuhfladen und Pferdeäpfel. Aber sie müssen wirklich ganz frisch sein. Das ist wichtig, denn sonst ist nicht mehr genug Flüssigkeit enthalten.

Und ich möchte ganz ehrlich zu Ihnen sein, hätte ich früher gewusst, was das für Käfer sind und wo sie sich herumtreiben, hätte ich sie niemals auf die Hand genommen.

Wenn man mit offenen Augen in Deutschland durch die Natur geht, kann man allerhand faszinierende Insekten beobachten und fotografieren. Ich habe Ihnen hier mal eine nette Bildergalerie zusammengestellt. Diese Insekten habe ich sowohl in meinem Garten als auch bei Spaziergängen entdeckt und fotografiert:

Sie finden „111 Insekten, die unsere Welt retten“ in unserem Sachbuchbestand unter Bio 793 GRU.

GL

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