Zehn Bücher für 2018

Jedes Jahr erscheinen Unmengen an neuen Büchern. Wir sind gerade dabei, alle Vorankündigungen (soweit es sie schon gibt) zu sichten und für unseren Bestand auszuwählen. Auch bei heute.de vom ZDF hat man sich darüber Gedanken gemacht und Bücher rausgesucht, die Leser dieses Jahr auf keinen Fall verpassen sollten. Wenn Sie wissen wollen, welche das sind, folgen sie einfach folgendem Link.

Für die Belletristik kann ich dem Autoren Martin Krauß nur zustimmen. Alle Titel sind wichtig und werden auch garantiert in der Bibliothek zu finden sein 🙂

Wer übrigens noch mehr Auswahl möchte, wir haben am 20.03.2018 in Lebenstedt und am 22.03.2018 in Bad wie immer unseren Bücher-Frühling „Literarisch & Kulinarisch“, wo wir Ihnen unsere Auswahl aus den vielen Neuerscheinungen vorstellen.

Uno spielen – aber bitte richtig!

Letzte Woche wurde mir folgende Seite zugespielt: „Uno: wir haben es immer falsch gespielt„. Natürlich hat auch die Stadtbibliothek das Kartenspiel im Bestand und bis gestern habe ich wirklich gedacht, ich könnte die Regeln alle auswendig – ich spiele es immerhin seit meiner Kindheit – und kann es jedem Nutzer erläutern. Aber nein, auch ich spiele Uno schon immer falsch.

Seit Jahren ist folgende Karte mein letzter Anker, wenn der nächste Spieler nur noch wenige oder gar nur noch eine Karte auf der Hand hat:

Uno 4 ziehenDoch ab jetzt kann ich die 4+ nicht mehr zu jeder Gelegenheit ohne Gewissensbisse legen. Denn die Regeln besagen:

  • Die Karte darf nur dann gelegt werden, wenn der Spieler nicht die Farbe in der Hand hält, die bedient werden müsste. Das heißt: Liegt auf dem Ablagestapel beispielsweise eine grüne 6 und der Spieler hat eine grüne 2 in der Hand, darf er seine +4-Karte nicht legen! Er muss bedienen.

  • Wenn der Spieler keine grüne Karte auf der Hand hat, sondern nur eine passende Zahl (zum Beispiel eine rote 6, mit der theoretisch auch bedient werden könnte), so darf er die +4-Karte legen. Es geht nur um die Farbe auf dem Ablagestapel. (Quelle: Bento)

Wer die 4+ legt, obwohl er die Farbe auf der Hand hat, muss dann als Strafe 4 Karten ziehen. Die Seite beschreibt noch ein paar weitere Regeln zum Thema Strafkarten.

Das nächste Uno-Spiel wird wohl nicht mehr so wie früher sein. Oder man einigt sich einfach auf die alte Variante – hat ja bisher auch keinen gestört 😉

Wir haben übrigens Uno in der Deluxe-Box und auch Uno-Junior.

Mit beiden kann man Farben und Zahlen trainieren sowie auch Taktik und Logik. Mit den ’neu‘ gelüfteten Regeln muss man sich auf jeden Fall eine noch etwas ausgefeilter taktische Spielweise überlegen 😉 Wer bis jetzt noch kein Uno-Spieler ist, sollte es auf alle Fälle ausprobieren. Das Spiel macht mit der ganzen Familie (und sicher auch mit den ’neuen‘ Regeln) sehr viel Spaß 😀 Gehört bei uns mit zu den liebsten Familienspielen und wird auch bei fast jeder Feier einmal gespielt. Bin gespannt, was die Familie zu den ’neuen‘ Regeln sagt…

Wer hat denn schon immer regelkonform gespielt?

Einfach lesen – keine Ausrede mehr

Ja, ich lese gerne – das kann ich ohne mit der Wimper zu zucken sagen und mein Umfeld wird das auch zu 100% bestätigen. Aber lese ich noch jeden Tag in einem Buch? Ich gestehe, es gelingt mir nicht mehr. Früher war das alles kein Problem. Die Freunde habe ich tagsüber in der Schule gesehen und die Eltern haben geschaut, dass der Fernseher nicht ständig lief. Da war es ganz selbstverständlich in einer ruhigen Stunde oder auch vorm Schlafengehen ein Buch zur Hand zu nehmen.

Das hat sich in den letzten Jahren etwas geändert. Um mit Freunden in Kontakt zu bleiben, wird in der Freizeit gechattet oder telefoniert. Ich muss mich jetzt selber darum kümmern, dass der Haushalt klappt. Und abends? Ja, ich gestehe, da läuft doch sehr oft der Fernseher und am Ende schlafe ich sogar davor ein und gehe dann ohne in ein Buch geschaut zu haben, ins Bett.

2018 ist noch jung und für mich ist der Beginn des neuen Jahres auf jeden Fall ein Grund das wieder zu ändern. Denn ich liebe Bücher immer noch und lese auch noch genauso gerne wie früher.
Passend dazu bin ich bei Buchkolumne auf folgende Seite gestoßen: Mit diesen Tipps findet ihr endlich Zeit zum Lesen.

Ein Buch immer dabei? Kein Problem, auch dank unserer eAusleihe, habe ich mindestens immer eines auf dem Handy. Ein Buchregal mit ungelesenen Büchern habe ich ebenfalls zu Hause und eine Must-Read-Liste wird sowieso geführt. Dazu werde ich mir jetzt bewusst mindestens 10-30 Minuten am Tag Zeit nehmen (gerne auch mehr) und einfach nur lesen – egal ob Sachbuch, Roman oder Comic. Da bleibt dann eben auch mal der Fernseher aus.

Welche Tipps gibt es denn noch, um das Lesen wieder mehr zu einer Selbstverständlichkeit im Alltag zu machen?

Fake in der Bibliothek

Vor ein paar Tagen ist mir auf Spiegel Online folgendes Bild aus einer neuen chinesischen Bibliothek sofort ins Auge gefallen:

 

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(Quelle: Spiegel-Online: Bibliothek in Tianjin: Architektonische Perle für literarische Perlen, Bild 1 der Fotostrecke, CR MVRDV/ Ossip van Duivenbode)

Als ich die Fotostrecke betrachtete, war mein erster Gedanke: „Ganz nette Bibliothek, aber das viele Weiß, wäre mir zu kühl“. Nächster Gedanke: „Wie kommen die denn bitte da oben an die Bücher?!“.

Also den Artikel gelesen und im Netz nach weiteren Bildern recherchiert. Die Bibliothek bietet nicht nur viel Platz zum Lesen und Arbeiten, sie bietet auch die beste Buch-Liebhaber-Deko aller Zeiten – denn natürlich muss sich niemand verrenken. Und es nutzt auch kein Mitarbeiter eine Spezialleiter – die oberen terrassenartig gestalteten Buchregale sind einfach mit „Büchertapete“ gestaltet worden. Auf den ersten Blick eine tolle optische Täuschung und auf den zweiten Blick immer noch eine tolle Idee. Denn was gibt es denn besseres für eine Bibliothek, als über als Bücher? Auch wenn ein Teil nur auf der Tapete ist.

Der Buchbestand der Bibliothek kann sich auch trotz „vorgegaukelter“ Bücher durchaus sehen lassen. Mit 1,2 Mio. gibt es sicher noch genügend gefüllt Regale mit echten Büchern 🙂
Ich würde auf jeden Fall gerne wissen, woher die Architekten die „Tapete“ bezogen haben… 😉

Probleme eines Buch-Liebhabers

Wie lesen Sie am liebsten? Sicherlich in Ruhe und an irgendeinem Ort, wo Sie es sich so richtig gemütlich machen können. Aber kennen Sie auch folgendes Problem:

 https://www.facebook.com/plugins/video.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2FBuzzFeedBooks%2Fvideos%2F888321454646849%2F&show_text=0&width=560

(Quelle: Facebookseite von BussFeed Books)

Man wird gestört. Die Couch ist plötzlich überhaupt nicht mehr bequem, man wird gespoilert (ganz böser Fehler) und noch vieles weitere. Ich hab bei dem Video sehr gelacht und mir fiel tatsächlich auch zu jeder genannten Situation ein Beispiel aus meinem eigenen Buch-Lese-Leben ein. Wie ist das bei Ihnen?

 

Buch-Kunst

Was man alles aus alten Büchern machen kann, davon haben wir in unserem Blog schon so einiges gezeigt. Auf dem Instagram-Account von Bibliotheksideen habe ich vor einiger Zeit folgendes Kunstwerk entdeckt:

Buchkunst

(Quelle: Instagram, Bibliotheksideen)

Hut ab vor dieser Fingerfertigkeit!:D

Das Recht auf Privatsphäre

Unsere Privatsphäre schützen wir alle, wo es nur geht: Wir bauen Zäune zum Nachbarn, hängen Gardinen auf und noch viel mehr, nur damit man uns nichts in die Wohnung schauen kann. Social-Media-Seiten sind eine schöne Sache: man kann sich mit Freunden austauschen, sieht was bei anderen so los ist und findet eventuell sogar neue Freunde. Doch was kann man wirklich genau veröffentlichen, ohne zu viel seiner Privatsphäre aufzugeben? Unten stehende Infografik zeigt, welche Daten auf den einzelne  Social-Media-Seiten abgefragt werden bzw. welche man preisgeben kann. Es lohnt sich immer, regelmäßig die Datenschutzeinstellungen zu überprüfen und auf jeden Fall sollte man immer erst überlegen, ob man diese Information/dieses Bild über sich und / oder auch über andere Personen, wirklich der weiten Welt zeigen will 😉

INFOGRAFIK: Die Risiken sozialer Netzwerke

(Gefunden auf: Trendmicro.de, am 29.12.2017)