Lesung am 23.08 mit Dorothee Döring

Die Hospiz-Initiative Salzgitter feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen mit mehreren Veranstaltungen. Darunter auch eine Lesung mit der Kommunikations- und Konfliktberaterin Dorothee Döring, die ihr Buch „Der unsichtbare Schmerz“ vorstellt.

SchmerzJeder Mensch erleidet im Laufe seines Lebens seelische Verletzungen, die als unsichtbare Lebenswunden sein Leben begleiten und überschatten können. Die häufigsten Seelenwunden sind vor allem darin begründet, abgelehnt, verlassen, gedemütigt oder verraten worden zu sein.
Unverarbeitete seelische Wunden können jederzeit durch nichtige Anlässe unkontrolliert aufbrechen. Um das zu vermeiden, ist es unausweichlich, sich selbst und seine Lebenswunden zu erkennen.

Sowohl bei der Lesung wie auch in der interaktiven Diskussion erfahren Sie etwas darüber , wie Sie Ihren unsichtbaren seelischen Schmerz erkennen, überwinden und Ihre Lebenswunden heilen können.

Die Lesung findet in Kooperation mit der Hospiz-Initiative Salzgitter e.V. und der Bibliotheksgesellschaft e.V. am 23.08.2019 in der Stadtbibliothek Salzgitter-Lebenstedt statt. Sie beginnt um 19:00 Uhr, der Eintritt ist kostenfrei.

Fr

Buchtipp: Jetzt tut es gleich ein bisschen weh

Adam Kay war viele Jahre Assistenzarzt in England. Nach schlaflosen Nächten und durcharbeiteten Wochenenden hängt er seinen Beruf an den Nagel und schreibt seine Erfahrungen in dem Buch „Jetzt tut es gleich ein bisschen weh“ nieder. Komisch, tragisch und manchmal erschreckend. Im Bestand unter Signatur: Med 320 KAY

Jetzt

Vorhang auf für 97-Stunden-Wochen und einen Tsunami an Körperflüssigkeiten. Entscheidungen auf Leben und Tod am laufenden Band und ein Gehalt, gegen das jede Parkuhr zu den Besserverdienern gehört. Auf Nimmerwiedersehen, Freunde und Familie … herzlich willkommen im Leben eines Assistenzarztes!

Fr

Einmalige Sonderausgabe

Die Stadtbibliothek bekommt viele Bücher geschenkt, vor allem aus dem Romanbereich.  Wenn diese noch nicht zu alt sind und dazu auch noch gut aussehen, arbeiten wir die auch sehr gern in unseren Bestand ein. Natürlich wird jedes Buch vorher begutachtet und da ist heute ein ganz besonderes Exemplar aufgefallen, das auf den ersten Blick von außen ganz normal aussieht.

 

Erst, wenn man es aufschlägt, fällt auf, dass damit irgendwas nicht stimmt…

 

 

 

 

 

 

 

Beim Erscheinungsvermerk steht dann auch, dass es sich um eine einmalige Sonderausgabe handelt. Das kann man wirklich bestätigen!

Leider hat dieses Exemplar keinen Zugang in unseren Bestand gefunden.

La

Filmtipp: Astrid

Astrid

„Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt…“ – wer kennt nicht das Lied über Pippi Langstrumpf? Und überhaupt: Wer kennt nicht die Erfinderin eben jener Figur, Astrid Lindgren!?

Viele kennen die Abenteuer ihrer Buchfiguren rund um Pippi, Michel und die Kinder von Bullerbü, doch wer weiß, ob die Ideen wirklich nur ihrem Kopf entsprungen sind. Das ändert sich beim Schauen des Films „Astrid“ von Pernille Fischer Christensen, ein von den Erben nicht autorisierter Film. Aber das macht nichts.

Fakt ist: Der Film zeigt Astrid Lindgren als junge Frau die sich trotz aller Widrigkeiten ihren Weg erkämpft und für ihre Überzeugung einsteht! Wer hofft, die Entstehungsgeschichte von Pippi mitzuerleben, wird hier enttäuscht, da der Film nur die früheren Jahre von Astrid beleuchtet. Sehenswerter Film über eine wirklich starke Frau mit authentischen Schauspielern und ab sofort bei uns zur Ausleihe!

Wer danach noch mehr über das Leben von Astrid Lindgren erfahren möchte oder die Abenteuer der Buchfiguren auffrischen will, dem sei gesagt, dass Sie auch dazu Bücher in unserem Bestand finden.

So

 

 

Buchtipp: Walter muss weg

Freunde des schwarzen Humors aufgepasst!
Sie waren zwar ihr ganzes Leben miteinander verheiratet, aber sie haben eigentlich aneinander vorbei gelebt. Darum ist Hannelore Huber auch nicht wirklich traurig, als ihr Mann Walter stirbt. Doch als bei der Beerdigung durch ein Missgeschick der Sarg aufspringt, stellen sich zwei Fragen, wer liegt da im Sarg und wo ist eigentlich Walter geblieben?

Walter
So vergnügt wie an diesem Morgen ist die alte Huber schon lange nicht mehr aufgestanden. Ausnahmsweise einen Schuss Eierlikör hat sie sich zur Feier des Tages in den Löskaffee gekippt, das Küchenfenster geöffnet, tief eingeatmet und zufrieden über das Dorf gesehen.“ So beginnt das erste Kapitel – und richtig, heute ist der Tag der Beerdigung. Nun ist sie endlich Witwe. Genießen kann sie die erhoffte Ruhe in dem idyllischen Glaubenthal aber nicht. Zumindest nicht, bevor Walter nicht unter der Erde ist. So wird die meist schlecht gelaunte Huberin auf ihre alten Tage noch zur Ermittlerin. Hilfe bekommt sie auch. Natürlich ungefragt und ungewollt durch die, wie sie findet, rotzfreche Göre Amelie Glück.

Ein wundervoll schwarzhumoriges Buch mit einer schönen, bildgewaltigen Sprache, das mich sehr oft zum Lachen und Schmunzeln gebracht hat. Wer einen actionreichen Thriller erwartet, wird enttäuscht sein, aber wer Krimis mit gut gezeichneten Charakteren mag, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen.

Wi

 

Seniorentag in Salzgitter-Bad

Am 14. August 2019 findet der 33. Seniorentag in der Innenstadt von Salzgitter-Bad statt. Organisiert wird der Seniorentag vom Seniorenbüro der Stadt Salzgitter. Der Eintritt ist frei.

0Bücherstapel

Unter dem diesjährigen Motto „Generation Miteinander“ lädt die Stadtbibliothek Salzgitter-Bad Sie herzlich ein, uns an unserem Stand kennenzulernen. Von 10:00 – 15:30 Uhr präsentierten wir unsere Angebote für Senioren (und weitere Altersgruppen). Entdecken Sie zum Beispiel unser breites Medienangebot und erfahren Sie, wie wir Ihren Bibliotheksbesuch angenehm gestalten.

Wir freuen uns auf Sie.

Fr

Buchtipp: Der Atem einer anderen Welt

Atem

Was haben Narnia, Alice im Wunderland, der Zauberer von Oz gemeinsam? – Sie alle erzählen von Abenteuern hinter Türen, Kaninchenlöchern oder Wirbelstürmen die ihre Protagonisten in fremden Welten entführen. Aber keines erzählt von dem „danach“. Was passiert mit denen, die zurück in unsere Welt kommen und plötzlich nicht mehr hierher zupassen scheinen?
Jetzt weiß ich es – diese Kinder kommen in Eleanor Wests Haus für Kinder auf Abwegen. Eleanor West war ebenfalls in einer anderen Welt und kennt die Probleme, die zurückkommende Kinder haben können. In dem Internat dürfen sie sein wie ihre besuchte Welt sie geformt hat. Hier dürfen sie hoffen, dass ihre Türen wieder aufgehen oder sie versuchen sich irgendwie wieder an diese Welt zu gewöhnen.
Doch auf einmal passieren grausige Morde. Hat das etwas mit dem neuen Mädchen Nancy zu tun, das aus einer Totenwelt stammt? Oder mit den gruseligen Zwillingen Jack und Jill? Eine kleine Gruppe will das nicht glauben und macht sich an die Aufklärung der Fälle, damit die Schule nicht geschlossen werden muss, denn sie wären ohne Eleanors Schule hoffnungslos verloren.

Der Schreibstil ist wunderschön, nähert sich mal ganz an das Geschehen an, dann wieder zoomt sich die Autorin heraus und überlässt ihren Lesern, was sie aus dieser Szene in ihrer Phantasie machen wollen. Die Idee der zurückkommenden Kinder fand ich einfach toll.

Wi