Von Flunkergeschichten und Wortgeschüttel… Leselernhund im Hort

Seit Februar besucht unser Leselernhunde-Team im Rahmen eines Projektes die Hortgruppe des Kinderbildungshauses St. Gabriel in Gebhardshagen.

Aufgeteilt nach Alter, können interessierte Kinder ihre Lesefertigkeit spielerisch trainieren.

Es werden verschiedene Spiele zur Leseförderung durchgeführt.

Mit Flunkergeschichten, Lese-Würfelspielen, Logicals und dem guten alten Fehlerlesen soll Lesen als positive Erfahrung verknüpft werden.

Bei jeder Aktion wird der tierische Leseförderer mit einbezogen und für die Kinder besteht die Möglichkeit, ihn während des Lesens zu streicheln.

Der Hund soll den Kindern die Anspannung und Angst vor dem lauten Lesen nehmen. Seine Anwesenheit wirkt auch in der Gruppe beruhigend, verringert Stress und fördert die Wohlfühlatmosphäre.

Mit den Aktionen soll die Lust am Lesen und der Spaß an Büchern geweckt werden.

Seit letztem Sommer bietet die Stadtbibliothek die Leseförderung mit Leselernhunde-Team an. Die Mitarbeiter sind für Ideen offen, es gibt die Möglichkeit einer Einzel- oder Gruppenförderung. Bei Interesse an Projekten mit dem Leselernhunde-Team in Schule oder Hort, melden sie sich telefonisch in der Stadtbibliothek oder per Mail an jessica.faerber@stadt.salzgitter.de

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Ausstellungseröffnung in Salzgitter-Bad

Die Zwillinge Frau Heinze und Frau Heinze stellen vom 29.03 – 28.06.2019 ihre Fotografien in der Stadtbibliothek Salzgitter Bad aus. Gezeigt wird die „Insektenwelt“. Die Eröffnung findet am 01.04.2019 um 18:30 Uhr statt. Die Künstlerinnen werden anwesend sein. Im Namen der Künstlerinnen und der Stadtbibliothek sind alle Interessierten zur Ausstellungseröffnung eingeladen.

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Im Alter von elf Jahren begannen die Zwillingsschwestern mit der Fotografie. Anfangs nutzen sie eine Kodak-Box Kamera, heutzutage eine Lumix FZ 300.

In den Jahren 1989-2017 begleiteten Pferde das Leben von Frau Heinze und Frau Heinze und legte den Grundstein für das Interesse an der Natur. In dieser Zeit lernten sie zudem eine Fotografin kennen, die sie mit der digitalen Fotografie vertraut machte. Daraus entwickelte sich dann das Interesse an der Makrofotografie und die Liebe zu den Insekten.

Die Ausstellung ist in der Stadtbibliothek Salzgitter Bad, Marktplatz 11 und kann zu den Öffnungszeiten der Stadtbibliothek kostenfrei besucht werden (Di 10-19 Uhr, Mi-Fr 10-18 Uhr und Sa 10-13 Uhr).

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Buchtipp: Computerspiele für Senioren

Unter EDV 940 HAT befindet sich ein neues Schmankerl in unserer Bibliothek: „Computerspiele für Senioren“ von Rainer Hattenhauer.

Computerspiele

Das Buch richtet sich auf angenehme Weise sehr konsequent älteren Menschen. Die Schrift ist größer als für EDV-Bücher typisch, die durchgehend farbigen Bilder sind auf ihre wesentliche Aussage reduziert und technische Begriffe werden in einfachen Worten erläutert. Dazu gliedert sich das Buch in 17 Kapitel. Die ersten beiden Kapitel geben ein Einblick, warum PC-Spiele auch für Senioren sinnvoll sind und welche Technik benötigt wird. Ab Kapitel 3 stellt jedes Kapitel eine Spielart vor und gibt konkrete Spiel-Vorschläge.

Von Klassikern wie Gehirntraining und Kartenspielen, über bildungs- und musikfördernde Spiele bis zu rasanten Rennen, Rollen-, Strategie- und Simulationsspielen. Dieses Buch gibt einen hervorragenden Einblick, welche Spiele es auf den Markt gibt und sich für Senioren eignen. Ebenfalls sehr angenehm, dass bei den konkreten Spielvorschlägen der Einstieg ins Spiel mit einfachen Worten erläutert wird. So macht der Start in die Welt der Computerspiele richtig Freude. Bei umfangreichen Spielen wie z. Bsp. „Catan – das Spiel“ geht das Buch noch über den Einstieg hinaus und eignet sich schon fast als kleine Nachschlaglektüre.

Einziger Minuspunkt: Es werden viele kostenpflichtige Spiele vorgestellt, es sind aber auch Kostenfreie dabei.

Dieses Buch ist nicht nur für Senioren etwas, sondern für Jeden, der im Dschungel der Computerspiele einen verlässlichen und erprobten Führer sucht.

Fr

21. März: Welttag der Poesie

Gestern war Frühlingsanfang und Beginn der Leipziger Buchmesse – heute ist Welttag der Poesie!

Es gibt ja für fast alles einen „Welttag“, aber der heutige kommt uns in der Bibliothek natürlich gelegen, um die -meist zu unrecht- ein regelrechtes Schattendasein fristende Lyrik mal wieder ins rechte Licht zu rücken und „unters Volk“ zu bringen.

Schauen Sie sich doch mal um. Vielleicht begegnet Ihnen an der einen oder anderen unerwarteten Stelle ein Gedicht.

Und Lyrik ist ja nicht nur Schillers „Glocke“ oder Goethes „Osterspaziergang“ – obwohl ich die nach wie vor für lesens- und lernenswert erachte. Es gibt auch interessante zeitgenössische Dichter und Werke.

Ein paar besondere Schätze haben wir für Sie ausgewählt. Dabei haben wir uns von der „Initiative Lyrik-Empfehlungen“ inspirieren lassen:

Auf deren Homepage www.lyrik-empfehlungen.de heißt es:

Hand aufs Herz: Wann haben Sie zuletzt ein Gedicht gelesen? Können Sie noch eines auswendig? Vielleicht ist es Zeit, sich wieder mit Poesie zu beschäftigen.
Eine Orientierungshilfe im Dschungel der Neuerscheinungen bieten die Lyrik-Empfehlungen. Zehn Lyrikexperten wählen deutschsprachige und ins Deutsche übersetzte Gedichtbände aus, die sie für besonders empfehlenswert halten. Beachtet werden Neuerscheinungen von Anfang 2018 bis März 2019.
Die Lyrik-Empfehlungen werden zur Leipziger Buchmesse veröffentlicht und zum Welttag der Poesie, am 21. März, in über 100 Buchhandlungen und Bibliotheken präsentiert.

Also, kommen Sie vorbei. Und wenn Sie mögen, bringen Sie uns doch auch ein Gedicht mit.

Neu

Filmtipp: Pawo

Pawo basiert auf der wahren Geschichte des Tibeters Jamphel Yeshi, welcher sich 2012 aus Protest gegen die andauernde Besatzung Tibets durch China während eines Protests in Delhi, Indien, selbst verbrannt hat. Den Artikel können Sie hier nachlesen: Die letzten 50 Meter.

Regisseur und Autor Marvin Litwak wurde durch den SPIEGEL-Artikel auf die tragische Geschichte aufmerksam und verfilmte sie zu „Pawo“

Pawo

Nach dem Tod seines Vaters realisiert der junge Tibeter Dorjee, was es heißt in seinem eigenen Land ohne Sprache, Kultur und Freiheit aufzuwachsen.
Getrieben von der Angst die Seele seines verstorbenen Vaters könne nie wiedergeboren werden solange er trauert, beschließt er zu handeln und wird während des letzten großen Aufstands der Tibeter verhaftet. Er durchlebt sechs Monate Haft und Folter in einem chinesischen Gefängnis. Nachdem er von seiner Mutter freigekauft wurde, muss er seine Familie und sein Land verlassen. Nach mehrwöchigen Fußmarsch über das Himalaya-Gebirge, landet er schließlich im Exil in Indien. Zwischen den engen Gassen der tibetischen Enklave in Delhi, muss er sich zwischen einem neuen, im Exil gefangenen Leben oder den andauernden Kampf für Freiheit in Tibet entscheiden.

Fr

Der gute Goethe

Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen. – Johann Wolfgang von Goethe

All das können Sie in der Stadtbibliothek Salzgitter!
Naja, Musik hören wir hier meist eher unfreiwillig von den Smartphones und Laptops unserer Nutzer 😉 *…

Aber das können Sie ja auf dem Weg zur Bibliothek!

Am 21. März ist übrigens „Welttag der Poesie“. Dazu werden wir auch bei uns in der Stadtbibliothek die Lyrik mal wieder mehr ins Rampenlicht stellen. Kommen Sie doch mal wieder vorbei und entdecken Sie Neues oder Altes neu.

*a propos: Was halten Sie von der Stadtbibliothek Lebenstedt als Veranstaltungsort für Musikalisches? Sollten wir da mal etwas anbieten und wenn ja, was?

Neu

Buchtipp: Mein dänisches Lebensgefühl

Hygge – eines DER Schlagworte aus 2018. Bezeichnet das dänische Wort doch Glück, Zufriedenheit, Wohligkeit und wer hätte davon nicht gerne mehr in seinem Leben. Die Stadtbibliothek hat hierzu mehrere Bücher bereits im Bestand und alle sind sie sehr nachgefragt. Nun gesellt sich ein Weiteres dazu: „Mein dänisches Lebensgefühl : hyggelige Inspirationen rund ums Jahr“ von Inken Henze (Signatur: Psy 840 HEN).

Inken Henze betreibt den Blog „Amalie loves Denmark“, in dem sie über Arbeiten und Urlauben in Dänemark berichtet, dänische Rezepte veröffentlicht, dänisches Design vorstellt, das dänische Volk porträtiert – kurz, sie einfach alles bloggt, was sie im Zusammenhang mit Dänemark erlebt.

LebensgefühlDaraus entstand ihr Buch „Mein dänisches Lebensgefühl“. Wie jedes Hygge-Buch steigt auch Frau Henze mit einer Erläuterung in die Thematik ein, was Hygge ist und insbesondere für sie selbst bedeutet. Danach teilt sich das Buch in Frühlings-Hygge, Sommer-Hygge, Herbst-Hygge und Winter-Hygge und jedes Unterkapitel endet nochmals auf Hygge wie z. Bsp.  Hyggehjørne (Wohlfühlkleidung anziehen), Fødselsdagshyyge (Geburtstagsfreude), Hyggesokker (Socken stricken) und Julehygge (Schleckereien für Weihnachten herstellen). Nach so viel Hygge bereits im Inhaltsverzeichnis fühle ich mich irgendwo zwischen hyggelig und genervt.

Das Buch enthält zwölf Interviews mit dänischen Wohndesignern, diversen Koch- und Backrezepte sowie vielen Ideen, was man mal tun könnte, um es sich gut gehen zu lassen. Anders kann ich es nicht formulieren, denn um Kerzen anzuzünden, mein Strickzeug auszupacken oder um ein Picknick mit Freunden zu veranstalten, dafür brauche ich kein Buch. Auf solche Ideen komme ich ganz von alleine.

Dennoch ist das Buch optisch schön gemacht, die großformatigen und künstlerisch wie technisch einwandfreien Fotografien in Farbe sowie eine festere Papierdicke zeugen von Qualität. Ein schöner Bildband, um ihn  abends aufm Sofa bei Kerzenschein und einem Glas Wein durchzublättern – denn auch das ist schließlich Hygge pur.

Fr