Star Wars-Backbuch

Sucht noch jemand coole Backideen? Wie wäre es denn mit Yoda-Plätzchen oder Prinzessin Leias Kuchenlollies oder Chewies haarigen Schokokuchen? Eine tolle Idee ist auch die Darth-Vader-Torte! Oder lieber Sturm-Truppen-Plätzchen, Yodas Sumpfterrarien oder gar die Millenium-Falke-Torte.

Egal, ob beim Filmabend oder beim Geburtstag – diese galaktisch guten Kuchen und Kekse sind garantiert auf jeder Party der Hit! Ein Themenbackbuch der besonderen Art für Fans des Star-Wars-Universums ab 8 Jahren.

Kreiert aus Teig und Toppings eure Lieblingsfiguren und Raumschiffe aus der Star Wars-Galaxie und holt euch das Star Wars-Universum in eure Küche. 30 Rezepte und jede Menge originelle Ideen für Verzierungen werden euch Schritt für Schritt erklärt, wie eure Star Wars Helden in köstliches Gebäck verwandelt werden.

Hier ist das einzige Star Wars-Backbuch mit kreativen Rezepten zu allen Kinofilmen von Episode eins bis sieben.

Quelle:  http://www.dorlingkindersley.de/titel-0-0/star_wars_backbuch-3013/

Wf

 

Unbekannte Welten

unter der erde

Dieses Sachbuch erklärt nicht nur Kindern viele spannende und interessante Sachen zur Erde und zur Tiefsee. Auch so mancher Erwachsener kann beim Lesen noch eine Menge lernen 🙂 Oder wussten Sie wie die ersten Taucheranzüge aussahen? Im Jahr 1715 war so ein Unterwassergang sicher noch kein so schöner Spaziergang, aber immerhin schaffte auch die „Tauchtonne“ schon ihre 20 Meter.

Was verbirgt sich unter der Erde? Was auf dem Grund der Ozeane? Dieses »Wendebuch« führt souverän durch unbekannte Welten.
Aleksandra und Daniel Mizielińscy gelingt erneut ein Husarenstück: Sie führen uns in Gefilde, in die fast nie jemand vordringt: Unter die Erde und Tief ins Wasser!
Es ist spektakulär, was sie uns dort zeigen: Goldminen in Südafrika, die Unterwasserwelt unter Bohrinseln, Vulkanausbrüche, Riesenasseln, Gespensterfische und drei Meter lange Regenwürmer. Sie führen uns zu Ausgrabungen und in Abwasserkanäle und wissen, dass in Nordkorea die tiefste U-Bahn der Welt fährt. (Quelle: Moritz-Verlag)

Ein wirklich schönes und lehrreiches Buch, welches aber trotzdem jede Menge Spaß bringt. Und wer bei der nächsten Grillfeier mal über etwas anderes, als da Wetter reden will, auch dem bietet das Buch ein paar Themen – ich werde es mal mit den Tauchanzügen versuchen 😉

Wf/Sü

Zeitreise mit Hamster – Nachlese von Literarisches und Kulinarisches

Vielleicht ist dem Einen oder Anderen die Idee gekommen, eine Zeitreise zu unternehmen. Insbesondere zurück, weil man zum Beispiel errechnet hat, dass die Zeit zum Lesen der ganzen Bücher nicht mehr ausreicht. Hier kommt die „Zeitreise mit Hamster“ von Ross Welford ins Spiel. Ich beginne einfach mal mit der ersten Seite. Übrigens eine der besten ersten Seiten, die ich seit langem zu Gesicht bekommen habe:

Mein Dad ist zweimal gestorben. Einmal mit neunundreißig und noch einmal vier Jahre später mit zwölf. (Er wird auch noch ein drittes Mal sterben, was für ihn natürlich nicht gerade erfreulich ist, aber das kann ich auch nicht ändern.)

Beim ersten Mal hatte ich gar nichts damit zu tun. Beim zweiten Mal schon, aber ich wäre ja nie dabei gewesen, wenn es seine „Zeitmaschine“ nicht gegeben hätte. Das klingt jetzt vielleicht so, als wollte ich die Schuld auf ihn abwälzen, doch das will ich gar nicht, bloß… ihr werdet schon sehen, was ich meine.

Wenn mich irgendjemand vorher gefragt hätte, wie eine Zeitmaschine aussieht, hätte ich jedenfalls gesagt wie ein U-Boot. Oder wie eine Rakete. Jedenfalls was mit Schaltern, Armaturen und Lichtern, aus Eisen oder so groß – richtig groß mit Triebwerken, Aggregaten und Reaktoren…

Stattdessen schaue ich jetzt auf einen Laptop und eine Zinkwanne aus dem Baumarkt.

Das ist Dads Zeitmaschine.

Dieses Buch habe ich mit jugendlich-kindlicher Freude verschlungen. Ganz nebenbei wird einem sogar die Relativitätstheorie erklärt, so dass es auch für Jugendliche verständlich ist. Am Ende habe ich mich schon gefragt, ob ich hier gerade mit Begeisterung Kinderliteratur gelesen habe.

Ja, habe ich!

Und mit meinem Gefühl stand ich nicht allein. Viele Erwachsene haben in Rezensionen in diversen Internetforen angegeben, sehr viel Spaß gehabt zu haben, als sie das Buch mit ihren Kindern zusammen gelesen bzw. daraus vorgelesen haben. Ross Wellford hat einen All-Age(r)-Roman erschaffen! Und warum soll ein Buch nicht für Erwachsene sein, nur weil die Hauptperson 12 Jahre alt ist? Bei Herrndorfs „Tschick“ hat ein ähnlicher Umstand auch zur altersübergreifenden Zustimmung geführt. Und wer sich ein wenig in seine Jugend versetzen kann, der wird hier seinen Spaß haben.

Doch worum geht es? An seinem zwölften Geburtstag findet Al Chaudhury einen Brief von seinem verstorbenen Vater. Doch anstatt auf liebevolle Worte zu blicken, findet Al darin eine Anleitung für eine selbstgebaute Zeitmaschine, bestehend aus einer Zinkwanne und einen Laptop. Damit soll er in das Jahr 1984 reisen, um mal eben den Tod von seinem Vater zu verhindern. Eigentlich muss er dafür nur einen einfachen Go-Kart-Unfall vereiteln. Hört sich doch ganz einfach an, oder? Da Al nicht auf den Kopf gefallen ist, wird alles gründlich durchdacht und vorbereitet. Doch irgendwie verselbstständigen sich die Dinge und Al schlittert von einer Katastrophe in die nächste.

Die kindlich naive Schreibweise von Welford bringt einfach Spaß, weil sie mit großer Intelligenz und Witz gewürzt ist. Es ist eine bezaubernde und liebevoll erzählte Geschichte. Und ohne den Hamster, der übrigens den nicht gerade gewöhnlichen Namen „Alan Shearer“ trägt, wäre die Geschichte nicht möglich gewesen.

Doch mehr möchte ich hier gar nicht verraten – außer, dass in der Stadtbibliothek dieses Werk wirklich bei den Kinderbüchern zu finden ist.

ScG

Schiefe Märchen und mehr

Paul Marr – der Autor vom Sams – hat sich eingen Märchen genommen und diese leicht abgewandelt:

schiefe-marchen

Typisch Paul Maar:schief, schräg und einfach nur zum Schmunzeln.
Ein Zwerg, der aus der Bio-Tonne in Herrn Mockinpots gemütliche Wohnung zieht? Eine sprechende Vase, die Wünsche erfüllen könnte, wenn sie mal richtig zuhören würde? Eine Königin, die ihre Lesebrille auf dem royalen Klo vergisst. Paul Maars Fantasie und Sprachkunst verleihen klassischen Märchenmotiven Flügel.
Das ist herrlich unpädagogisch und eignet sich zum Vorlesen für die ganze Familie. (Quelle: Oettinger-Verlag)

Ein Buch, bei dem man einfach Lachen muss – egal ob klein oder groß. Ideal auch jetzt für die Zeit, wenn man so langsam die Weihnachstgeschichten über hat 😉

Die Helden der Kindheit

Ich war schon mein ganzes Leben eine Leseratte. Zu erst musste mir meine Familie immer vorlesen und als ich endlich selber lesen konnte, war das für mich die Erfüllung eines Traumes. Eines meiner liebsten Kinderbücher war „Urmel aus dem Eis“. Für mich war Urmel auf jeden Fall ein Held meiner Kindheit. Niemand hatte so tolle und lustige Ideen wie er 🙂

Für alle, die nicht (mehr) wissen, wie es mit Urmel losging:

Eines Tages wird ein Eisberg mit einem Urzeit-Ei am Strand der Insel Titiwu angeschwemmt. Ein seltsames Geschöpfchen schlüpft aus dem Ei: das Urmel! Vorlaut und keck, aber unglaublich liebenswert, sorgt das Urmel künftig für Wirbel bei Professor Habakuk Tibatong und seinen sprechenden Tieren … (Quelle: Thienemann-Verlag)

Ich habe es geliebt und mehr als einmal gelesen! Die Version der Augsburger Puppenkiste kenne ich dagegen bis heute nicht. Jetzt mit einem Alter, das hier ja so gar keine Rolle spielt ;), will ich das auf alle Fälle noch nachholen – wir haben den Film ja zum Glück auch im Bestand.

Zur Einstimmung ein kleiner Ausschnitt:

Habt ihr denn (buchliche) Helden aus der Kindheit, an die ihr euch bis heute sehr gerne erinnert?  Karlsson vom Dach ist mindestens so ein Held wie Urmel – schon weil er fliegen konnte, fand ich ihn richtig gut 🙂

Von tollkühnen Hummelreitern

Hummelreiter.jpg

…, zwielichtigen Seidenraupen, gefährlichen Hornissen und »Mythen in Tüten«: einfach brummbastisch!
Zusammen mit Hieronymus Brumsel, Spion der Königin von Südwärts, stürzt sich Friedrich Hummelreiter in ein wahnwitziges, schlamasseliges Abenteuer, in dessen Verlauf sie ein Komplott aufdecken und oft genug um ihr Leben fürchten müssen.

Friedrich Löwenmaul, der aus einer berühmten Familie von Hummelreitern stammt, ist zunächst gar nicht begeistert, mit Brumsel den Norden des Landes auszuspionieren. Als sich die bezaubernde Königin Ophrys dann als gefährliche Despotin entpuppt, droht große Gefahr. Die Ereignisse überschlagen sich. Wird es Friedrich gelingen, alle Insekten, Kleinsttiere und sonstige Lebewesen zu vereinen, um den großen Krieg von Skarnland zu verhindern? Ein atemberaubendes Debüt einer außergewöhnlichen Erzählerin. (Quelle: Beltz Verl.)

Dieses Buch gehört diesn Sommer zu meinen Highlights (neben Darkmouth 3 😉 ). Nicht nur wegen der wirklich sehr schönen Geschichte, sondern auch wegen desliebvoll gestalteten  Covers. Dieses sprang mir schon bei diversen Buchhandelsbesuchen ins Auge und umso größer war meine Freude, als ich es bei meiner Kollegin au dem Tisch fand für die Einarbeitung. Natürlich habe ich mich gleich mit vormerken lassen 🙂 Und ich kann versprechen, das Cover verspricht nicht zu viel! Der Verlag empfiehlt es ab 10 Jahren, finde ich auf jeden Fall angemessen, natürlich empfehle ich es in jedem Fall auch älteren LEsern 🙂 Hier findet man auch eine Leseprobe und kann sich schonmal vorab davon überzeugen.

Kennt denn noch jemand das Buch und wenn ja, wie hat es euch gefallen?