Die Welthauptstadt des Buches 2019

Die Stadt Sharjah in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist seit dem 23. April 2019 für ein Jahr lang die Welthauptstadt des Buches. Der Bibliotheks-Weltverband IFLA steht bei dieser UNESCO-Initiative beratend zur Seite. Wegen ihrer Unterstützung der Leseförderung, der Verlage und der Bibliotheken fiel die Wahl auf Sharjah, die damit den Titel von Athen übernimmt. Weitere Informationen (leider nur auf Englisch verfügbar) lesen Sie hier Sharjah becomes World Book Capital.

Rie

Wozu brauchen Kinder noch Bücher…

… lautet der provokante Artikel im Magazin „Zeit“. Im digitalen Zeitalter, umgeben von elektronischen Alleskönnern, mag die Frage berechtigt sein: Wozu seinem Kind noch ein papiernes Ding in die Hand drücken, das nichts kann. Es blinkt nicht, es fiept nicht, es spricht nicht mit einem. Langweilig! Langweilig?

Wie wichtig das Lesen für Kinder ist, macht der Artikel deutlich: Einen Text mit eigenen Worten wiedergeben, Sprache verbessern, Fantasie entwickeln, in eine Welt abtauchen, die ganz und gar einem selbst gehört – all das können nur Geschichten. Ein weiterer wichtiger Artikel für das Lesen im Kindesalter: Wozu brauchen Kinder noch Bücher (zuletzt aufgerufen am 01.04.2019)

Fr

Doppelleben einer Analphabetin

Als Kind liebte ich die Vorleseabende meiner Eltern. Deutsch war stets mein Lieblingsfach während meiner Schullaufbahn. Und als Bibliothekarin begegnet mir das Lesen und Schreiben tagtäglich. Lesen und Schreiben, das begleitet mich (fast) mein ganzes Leben.

Aber haben Sie auch schon mal darüber nachgedacht, dass es Erwachsene gibt, die nicht lesen und schreiben können, weil sie Analphabeten sind? Wie fühlt sich das an, nicht Lesen zu können? Überlegen Sie mal: Wie häufig lesen Sie am Tag etwas: das Rezept fürs Mittagessen, die Medikamentenschachtel morgens, den Busplan am Nachmittag, die Speisekarte am Abend. Lesen ist eine Grundkompetenz, um in unserer Welt agieren zu können.

In einem Artikel des MDRs vom 27.03.2019 berichtet eine 45jährige Frau, wie sie ihren Analphabetismus in den Griff bekam. Und wie groß ihre Scham war: Doppelleben einer Analphabetin (zuletzt aufgerufen am 01.04.2019)
Fr

Verleihung des Leipziger Lesekompasses 2019

Leizig

Jährlich wird auf der Leipziger Buchmesse der Leipziger Lesekompass verliehen. Der Lesekompass zeichnet Kinder- und Jugendbücher aus, die sich ganz besonders zur Förderung der Lesekompetenz eignen.

Lesekompass

Es gibt drei Alterskategorien:  2 bis 6 Jahre, 6 bis 10 Jahre, 10 bis 14 Jahre. Prämiert werden Neuerscheinungen, die die für Kinder relevanten Themen aufgreifen und kindgerecht erzählen. Ein besonderer Blick fällt dabei darauf, dass Lesemuffel neugierig werden, aber gleichzeitig auch Leseratten fündig werden.

Am 31. März wurden die Prämierten 2019 bekanntgegeben. Die Übersichtlisten finden Sie hier: Die Preisträger.

Einen Großteil der Bücher befindet sich in unserem Bestand. Schauen Sie in unserem Webkatalog nach oder erkundigen Sie sich bei Ihrem nächsten Bibliotheksbesuch an der Information.

Fr.

13jähriger illustriert Kinderbücher

Der Merkur berichtet über Yannick Weinert, einen 13jährigen Jungen,  der seit seinem 2. Lebensjahr zeichnet. Was andere mühsam erlernen und stetig üben müssen,  gelingt ihm spielerisch. So verwundert es nicht, dass dieses zeichnerische Naturtalent bereits drei Kinderbücher illustriert hat. Aber lesen Sie doch selbst: Münchener Naturtalent illustriert Kinderbücher (zuletzt aufgerufen am 02.04.2019)
Fr

Eine Anleitung, gute Bücher zu finden

Am 16.03.2019 erschien in der Augsburger Allgemeinen Zeitung ein interessanter Bericht darüber, wie man für sich lesenswerte Bücher findet. Es gibt zwar unzählige Möglichkeiten, für eine erste grobe Orientierung wie Rezensionen lesen, den Buchhändler oder Bibliothekaren fragen, viellesende Freunde um Rat bitten, Bestseller-Listen studieren u. v. m. Aber die Erfahrung zeigt, dass hierbei nicht immer der persönliche Geschmack getroffen wird. Und wer mag schon Zeit in ein Buch investieren, das ihn nicht interessiert!?

Der Bericht der Augsburger Allgemeinen verweist auf den Schriftsteller Ralf Dobelli, der eine klare Stellung dazu bezog: Nicht die Anzahl der Bücher ist entscheidend, sondern dass man „gute Bücher“ liest. Das hängt nicht vom Genre oder Autor ab. Wichtig ist allein, dass es einem gefällt und „dass auch etwas davon im Hirn landet“, so Dobelli weiter. Als Orientierungspunkt schätzt Dobelli die Frage „Würden Sie das Buch mit auf eine einsame Insel nehmen?“, also ohne Lese-Nachschub, ohne Buchhandlung für weiteres Lesefutter. Eine interessante Frage, die ich bei meinem nächsten Buchhandlungs-Besuch im Hinterkopf haben werde.

Den vollständigen, sehr lesenswerten Artikel finden Sie hier: Was sollen wir lesen? (zuletzt aufgerufen am 01.04.2019)

Fr

Wer ermittelt wo?

Nach wie vor erfreuen sich Regionalkrimis großer Beliebtheit. Es ist immer etwas besonderes, wenn man ein Buch liest, das entweder am eigenen Wohnort oder in der näheren Umgebung spielt. Inzwischen gibt es aber eine große Anzahl an Ermittlern, die in nahezu allen Regionen Deutschlands Verbrechen aufklären, da ist es gar nicht so einfach, den Überblick zu behalten!

Die Gemeinschaft von Buchliebhabern „BücherTreff.de“ hat mit akribischer Genauigkeit auf ihrer Internetseite eine interaktive Karte erstellt, auf der man in ganz Deutschland nachschauen kann, welche Ermittler, wo tätig sind:

https://www.buechertreff.de/lokalkrimis/

Zusätzlich findet man noch Statistiken, wie zum Beispiel in welchem Bundesland die Rate an fiktiven Verbrechen am höchsten ist oder in welcher Region es die meisten Ermittlerteams gibt. Im norddeutschen Raum gilt danach Ostfriesland als die Verbrechens-Hochburg!

Man findet auch Krimireihen, die in der direkten Umgebung spielen, in Braunschweig beziehungsweise Wolfenbüttel. Unter anderem die historische Kriminalromane der gebürtigen Salzgitteranerin Susanne Gantert.

Der Titel „Aberglaube und Geschäfte“ ist der neuste aus der Reihe um den jungen Juristen Konrad von Velten und ist 2018 im Gmeiner Verlag erschienen. Das Buch befindet sich selbstverständlich auch im Bestand der Stadtbibliothek.

Vielleicht ist es ja auch mal spannend, seinen Urlaub auf den Spuren des Verbrechens zu planen.

La