Ab auf´s Buch

Heute gibt es mal wieder ein Fundstück. Und zwar gab es im Rahmen des Suhrkamp-Sommerfestes einen Automaten, mit es möglich war, sich auf einem Buchcover zu verewigen. Leider konnte man das Resultat dann nur ausdrucken und die Bilder sind nicht auf richtige Bücher gelangt.

Schade eigentlich. Denn selbst in den großen Drogeriemärkten kann man per Bestellung über das Internet bspw. Seifenspender, Duschbäder mit Bild und Schrift personalisieren.

Müssten wir Bibliotheken also wieder selbst ran mit einer Veranstaltung. Vielleicht mit einer Veranstaltung  „design your book“. Kameras, Computer & Drucker haben wir ja. Bücher auch ein paar.

Hmmm, na mal schauen, was sich 2018 so alles ergibt 🙂

Rie

Die Bibliothekarin mit den Zündhölzern

Ich habe neulich Kerzen gekauft, nur um dann in der neuen Wohnung festzustellen, dass ich gar keine Streichhölzer oder ähnliches habe. Brauche ich sonst auch selten. Ich rauche nicht und habe auch keinen Gasherd. Und so stand ich da. Aber da fiel mir ein, dass ich zu Hause in Berlin definitiv noch Streichhölzer habe. Also habe ich das Wochenende noch abgewartet und dort fielen mir diese längst vergessenen Streichholzschachteln in die Hand.

davEs gab vor ein paar Jahren die Berlin Bibliothek der Berliner Zeitung. Da wurden einem jeden Monat zwei Bücher zugeschickt mit Geschichten, die in Berlin spielen oder auf andere Art mit Berlin verbunden sind. Mit der letzten Lieferung kam die gesamte Serie noch mal als Streichholzschachtelsammlung (was für ein Wort…) als Geschenk dazu. Ich liebe so was. Also wenn es wie ein Buch aussieht, aber keins ist.

Was für kuriose Gegenstände in Buchform habt ihr denn zu Hause?

Lesen als Strafe

Eines Vorweg: Für mich war und ist Lesen keine Strafe. Aber wie die Onlineseite der Welt am 14.08. 2017 berichtete, kommt diese Bestrafung ab und an doch zum Tragen.

Zwei Mal wurde ein 19 Jähriger mit einem falsch montierten Kennzeichen an seinem Motorrad erwischt. Daraufhin verurteilte ihn die Richterin zu 20 Stunden Lesen. Doch Vorsicht ihr Leseratten, jetzt zu überlegen, wie bekomme ich mein Nummernschild falsch montiert, wird nichts nützen. Denn der junge Mann durfte leider nciht irgendwas lesen, sondern er konnte aus einem bestimmten Fundus auswählen, bereit gestellt von der Hochschule München. Am Ende muss er dazu noch eine kleine Abschlussarbeit liefern…

Trotzdem eine sehr kreative Strafe, ob dadurch das Nummernschild in Zukunft richtig montiert ist? Die Frage wird wohl ungeklärt bleiben…

Für alle Eltern, deren Kinder ungern aufräumen, habe ich folgenden Tipp:

Jochen aufräumen

Das Buch vorlesen und ich drücke fest die Daumen, dass danach die Spielzeuge wieder öfter ihren angestammten Platz finden 😉

Bibliothekssongs

Heute mal Musiktipps der etwas anderen Art. Denn ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber es gibt tatsächlich Lieder über BibliothekarInnen und Bibliotheken!

Gefunden hab ich das auf dem Blog von Bibliothekarisch.de – veröffentlicht auf der Homepage der New York Public Library. 10 Lieder wurden zusammen getragen und ich muss gestehen, ich kannte vorher keines! Aber dank Youtube kann man in jedes Lied reinhören.

Welches hat mir jetzt davon am Besten gefallen? Tatsächlich war es Green Day mit ihrem Lied  „At the Library“.  Wobei es mich schon erstaunt hat, dass die Band der Bibliothek ein Denkmal gesetzt hat. Aber warum eigentlich nicht? 🙂 Leider ist es ziemlich kurz, aber hier jetzt für alle:

Und welchen Favoriten habt ihr? Kennt jemand noch weitere Leider, in denen Bibliotheken und/oder BibliothekarInnen vorkommen?

Lesen im Sommer

Die Buch-Community-Plattform Goodreads hat ihre Mitglieder gefragt, wie denn deren Lesegewohnheiten im Sommer so sind. Gefragt wurden folgende Punkte:

  • Wie viele Bücher werden normalerweise im Urlaub gelesen?
  • Welche Medienform von Büchern (eBook, Taschenbuch, Hardcover, Hörbuch) werden gelesen?
  • Wie lang ist die perfekte Lesespanne? (gemessen in Seiten)
  • Welche Genres werden im Urlaub bevorzugt belesen?
  • Wo wird im Sommer am ehesten gelesen?

Die Antworten gibt es in folgender Infografik 🙂

 

 

Also lesen kann ich ja im Grunde überall und ich lese sogar sehr gerne auch im Freien im Sommer. Egal ob Wald, Feld, Strand oder ’nur‘ Balkon/Terrasse. Wenn ich mir allerdings so das Wetter anschaue… Diesen Sommer gewinnt eindeutig das Bett und die Couch bei mir 😦

50 Sekunden für einen Krimi

Krimis und Thriller sind im Buchhandel und auch bei uns in der Bibliothek ein Dauerbrenner. Egal, ob John Grisham oder Rita Falk, spannende Geschichten werden zu jeder Jahreszeit gelesen. Doch zu Krimis und Thrillern gibt es auch spannende Zahlen – gefunden im Börsenblatt 22.2017, S. 29:

Krimifakten

Am faszinierendsten fand ich die Zahl 50. Nur 50 Sekunden soll ein Krimi gehen? Das konnte ich gar nicht glauben, aber überzeugen Sie sich selbst:

Weitere auf YouTube.de, zu finden unter dem Stichwort ‚Kürzestkrimi‘.

Buchskulpturen

Wir hatten ja schon so einige Blogbeiträge, die sich um die etwas andere Verwendung von Büchern drehten. Sehr beliebt immer noch „Buch verfalten„. Doch die Künstlerin Su Blackwell macht noch viel mehr aus Büchern. Darauf gestoßen bin ich bei Twitter, beim Account von Karla Paul (Buchkolumne). Die Künstlerin verwandelt Bücher und Buchseiten in wahre Kunstwerke! Dabei arbeitet sie sehr filigran und das Ergebnis sieht einfach wunderschön aus. Wer möchte kann sich auf ihrer Homepage durch ihr Portfolio klicken und ich verspreche es ist für jeden etwas dabei. Ich selbst kann mich nur schwer entscheiden, welche Skulptur mir am Besten gefällt. Beeindruckt war und bin ich von ihrem Schaufensterdesign und von ihren Landschaften, die sie aus Büchern zaubert.

Vor ein paar Jahren hat Su Blackwell auch ein Märchenbuch mit ihren Figuren aus Buchseiten „illustriert“: „Mein Märchenwald : Sieben zauberhafte Klassiker“ von Wendy Jones. Damals erschienen im Knesebeck Verlag, leider nur noch gebraucht erhältlich.

Gab es eine Skulptur, die euch besonders gefallen hat?