Ein neuer Käfer

Wenn neue Arten entdeckt werden, ist es immer das Gleiche: wie soll man sie nur nennen. Bei einem kürzlich neu entdeckten Käfer schien die Frage bald geklärt. Dieser wurde nach dem Autor Neil Gaiman benannt:

Terry Pratchetts Schildkröste trägt übrigens folgenden wohlklingelnden Namen: Psephophorus terrypratchetti – es handelt sich dabei um eine fossile Schildkröte.

Wikipedia bietet einen ganzen Artikel zu skurilen wissenschaftlichen Namen. So wurden auch vielen Figuren aus J.R.R. Tolkiens Welt ein „Denkmal“ gesetzt. Mein Favorit: Die Schalenamöbe, die geformt ist wie der Hut von Gandalf und deswegen seinen Namen trägt. 😀

 

 

Bilderbuchkissen

Letztens bin ich nichtsahnend durch die Filiale einer großen Einzelhandelskette geschlendert und traute meinen Augen nicht. Natürlich gibt es immer wieder auch Bücher zu kaufen… aber nicht solche.

MÄRCHEN-KUSCHEL-KISSEN!

 

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In der rosafarbenen Verpackung sind die Märchen Rotkäppchen und Schneewittchen enthalten und in der blauen Verpackung Hänsel & Gretel sowie die Bremer Stadtmusikanten.

Jetzt mal Hand aufs Herz: Wer kennt sowas? Wer würde das gerne haben? Wer würde es verschenken?

*immer noch kopfschüttelnd* – Rie

Wenn aus Liebe Horror wird

Der brazilianische Grafik-Designer und Illustrator Butcher Billy hatte die fabelhafte Idee berühmte Liebeslieder in Buchcover des Horrormeisters Stephen King zu verarbeiten.  Joy Division’s „Love Will Tear Us Apart,“ The Smiths, „Head Over Heels“ von Tears For Fears und viele andere portraitierte er auf ungewöhnliche Weise.

„This series imagines an alternate universe where some of the most desperate and tragic romantic songs in the ’70s and‘ 80s are actually books written by Stephen King. The concept is to look at the dark side of love by the vision of pop culture, bringing aspects of its classic stories to play the true meaning of the songs – this can be completely subverted or stressed strangeness, while paying tribute to the vintage design of the original covers,“ Butcher Billy sagt über seine Cover, dass es sich dabei tatsächlich um Bücher handelt, die von Stephen King geschrieben wurden.

Mein Lieblingscover ist übrigens  #9 -weitere können hier bestaunt werden.

 

Da wüsste ich sogar auf Anhieb, welches Buch das vermutlich ist 😉

Ab auf´s Buch

Heute gibt es mal wieder ein Fundstück. Und zwar gab es im Rahmen des Suhrkamp-Sommerfestes einen Automaten, mit es möglich war, sich auf einem Buchcover zu verewigen. Leider konnte man das Resultat dann nur ausdrucken und die Bilder sind nicht auf richtige Bücher gelangt.

Schade eigentlich. Denn selbst in den großen Drogeriemärkten kann man per Bestellung über das Internet bspw. Seifenspender, Duschbäder mit Bild und Schrift personalisieren.

Müssten wir Bibliotheken also wieder selbst ran mit einer Veranstaltung. Vielleicht mit einer Veranstaltung  „design your book“. Kameras, Computer & Drucker haben wir ja. Bücher auch ein paar.

Hmmm, na mal schauen, was sich 2018 so alles ergibt 🙂

Rie

Die Bibliothekarin mit den Zündhölzern

Ich habe neulich Kerzen gekauft, nur um dann in der neuen Wohnung festzustellen, dass ich gar keine Streichhölzer oder ähnliches habe. Brauche ich sonst auch selten. Ich rauche nicht und habe auch keinen Gasherd. Und so stand ich da. Aber da fiel mir ein, dass ich zu Hause in Berlin definitiv noch Streichhölzer habe. Also habe ich das Wochenende noch abgewartet und dort fielen mir diese längst vergessenen Streichholzschachteln in die Hand.

davEs gab vor ein paar Jahren die Berlin Bibliothek der Berliner Zeitung. Da wurden einem jeden Monat zwei Bücher zugeschickt mit Geschichten, die in Berlin spielen oder auf andere Art mit Berlin verbunden sind. Mit der letzten Lieferung kam die gesamte Serie noch mal als Streichholzschachtelsammlung (was für ein Wort…) als Geschenk dazu. Ich liebe so was. Also wenn es wie ein Buch aussieht, aber keins ist.

Was für kuriose Gegenstände in Buchform habt ihr denn zu Hause?

Lesen als Strafe

Eines Vorweg: Für mich war und ist Lesen keine Strafe. Aber wie die Onlineseite der Welt am 14.08. 2017 berichtete, kommt diese Bestrafung ab und an doch zum Tragen.

Zwei Mal wurde ein 19 Jähriger mit einem falsch montierten Kennzeichen an seinem Motorrad erwischt. Daraufhin verurteilte ihn die Richterin zu 20 Stunden Lesen. Doch Vorsicht ihr Leseratten, jetzt zu überlegen, wie bekomme ich mein Nummernschild falsch montiert, wird nichts nützen. Denn der junge Mann durfte leider nciht irgendwas lesen, sondern er konnte aus einem bestimmten Fundus auswählen, bereit gestellt von der Hochschule München. Am Ende muss er dazu noch eine kleine Abschlussarbeit liefern…

Trotzdem eine sehr kreative Strafe, ob dadurch das Nummernschild in Zukunft richtig montiert ist? Die Frage wird wohl ungeklärt bleiben…

Für alle Eltern, deren Kinder ungern aufräumen, habe ich folgenden Tipp:

Jochen aufräumen

Das Buch vorlesen und ich drücke fest die Daumen, dass danach die Spielzeuge wieder öfter ihren angestammten Platz finden 😉

Bibliothekssongs

Heute mal Musiktipps der etwas anderen Art. Denn ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber es gibt tatsächlich Lieder über BibliothekarInnen und Bibliotheken!

Gefunden hab ich das auf dem Blog von Bibliothekarisch.de – veröffentlicht auf der Homepage der New York Public Library. 10 Lieder wurden zusammen getragen und ich muss gestehen, ich kannte vorher keines! Aber dank Youtube kann man in jedes Lied reinhören.

Welches hat mir jetzt davon am Besten gefallen? Tatsächlich war es Green Day mit ihrem Lied  „At the Library“.  Wobei es mich schon erstaunt hat, dass die Band der Bibliothek ein Denkmal gesetzt hat. Aber warum eigentlich nicht? 🙂 Leider ist es ziemlich kurz, aber hier jetzt für alle:

Und welchen Favoriten habt ihr? Kennt jemand noch weitere Leider, in denen Bibliotheken und/oder BibliothekarInnen vorkommen?