Mit dem Julius-Club zum Imker

Ein ganz besonderes Julius-Club-Treffen der Stadtbibliothek Salzgitter fand in der letzten Woche bei einem Stadtimker statt. Die Honigmanufaktur Albrecht in Salzgitter-Bad, geführt von Lorenz Albrecht, ließ unsere Julianer, Eltern und zwei unserer Kollegen mal hinter die Kulissen schauen. Es gab viele, viele Fragen und Herr Albrecht beantwortete sie alle.

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KillerbienenPassend zu den Bienen haben wir aus dem Julius-Club-Buch „Angriff der Killerbienen“ von Tim Pratt und Andy Deemer vorgelesen. Doch die Kinder haben sehr schnell gemerkt, Killerbienen hat Herr Albrecht nicht – dafür aber leckeren Honig 🙂

Kle/Sü

 

Bestleiher im 1. Halbjahr 2017

Das erste Halbjahr ist eigentlich noch nicht vorbei. Doch bereits jetzt stehen die am meisten verliehenen Medien fest. Bisher tauchen sie jedoch noch in keiner Medienstatistik auf. Das wollen wir ändern. Dank der neuen Katalogisierung mit RDA ist heute ja alles in unseren Katalog zu bekommen. Während Bücher ein Handicap von vier Wochen Leihfrist haben, können Filme mit einer Woche Leihfrist schon mal mehr Ausleihen erzielen.

Doch dieses Medium ist bei uns ungeschlagen. Bis zu 5 Leihen an einem gewöhnlichen Nachmittag sind nicht unüblich. Und hier ist der Ausleihstar der Stadtbibliothek Salzgitter:

Wir sollten alles, was an der Infotheke so verliehen wird, mit einem Barcode versehen und mitzählen. Die Top 5 der verliehenen Entitäten wären Kleber, Schere, Tesafilm, Edding und Kugelschreiber. Im ersten Praxistest zeigten sich jedoch bei einigen Bestleihern Abnutzungserscheinungen bei der Ausleihe:

Vielleicht werden klein gewordene Radiergummis  nach intensiver 2/3 Nutzung dann ohne Verbuchung an die Nutzer abgegeben. Oder wir folgen dem Beispiel der Hamburger öffentlichen Bücherhallen und installieren einen Automaten, damit vergessenes „Werkzeug“ gleich vor Ort gekauft werden kann.

Sicher ist dieser kleine Artikel mit einem leicht satirischem Einschlag geschrieben worden. Es würde mich jedoch nicht wundern, wenn irgendwann diese Entitätennutzung in der Bibliotheksstatistik auftauchen und gezählt werden würde, um die Nutzung des „dritten Ortes“ Bibliothek nachzuweisen.

ScG

Phasen eines Lesers

Im Leben eines Lesers gibt es verschiedene Phasen:

  • Der Anfang: Langsam wird man als Kind an Bücher herangeführt.
  • Die Mitte: Da beginnt der Leser immer mehr auch ein Buchliebhaber zu werden. Sprich Bücher werden überall mit hingenommen und zu Hause reichen die Bücherregale nicht mehr aus.
  • Der Höhepunkt: Irgendwie findet man nichts richtiges zum Lesen mehr und stürzt dann in ein Loch bis man dann
  • Danach: die Liebe zu den Büchern wieder entdeckt und diese auch bis zum Ende weiter gibt 🙂

Sehr schön dargestellt wird das in folgender Infographik – gefunden im Blog bibliothekarisch.de

 

 

Diese Phasen kenne ich auch – die ersten vier habe ich sogar genauso erlebt. Die 5. Phase ist bei mir nicht ganz so schlimm, aber ich würde sagen, dass ich mich jetzt irgendwo zwischen fünf und sieben befinde. Manchmal finde ich einfach nichts richtiges zum Lesen und lasse dann an einigen Tagen doch eher Netflix und Co. laufen – irgendwann muss ja auch mal gehäkelt werden ;). Doch jetzt, wo die Sonne wieder raus kommt, werde ich meine Zeit wieder öfter auf dem Balkon mit einem guten Buch verbringen. In Phase acht befinde ich mich eigentlich auch schon immer… Die hat nie wirklich aufgehört, selbst wenn ich mich bei diversen Umzügen auch von so manchen Büchern getrennt habe.

In welcher Phase seid ihr denn? Wer war denn so richtig in Phase 5 und wollte dann unbedingt ein Buch schreiben und hat es vielleicht (und wenn auch nur für sich) getan? Gibt es noch eine Phase, die hier vergessen wurde?

Wie man (k)eine Vorlesepaten gewinnt – Buchtipp

Neulich beim Stöbern durch eine große Buchhandlung bin ich auf diverse gedruckte „Leseproben“ gestoßen. Unter anderem nahm ich dieses Heft hier mit:

Es ist der dritte Band von Ingeborg Steltmann. Mit spitzer Feder beschreibt sie ein Eheleben im Unruhestand. Die Protagonistin, Gabi König, ist dabei nicht nur ehemalige Buchhändlerin, sondern in diesem Textauszug auch Bibliotheksnutzerin ihrer örtlichen Stadtbibliothek. Sie wird bei der Rückgabe ihrer Medien von der freundlichen Bibliothekarin angesprochen, ob sie sich nicht vorstellen kann Vorlesepatin für die Stadtbibliothek in einem der Kindergärten zu werden.

Auf diesen 19 Seiten der Leseprobe schildert Gabi König nun ihr Erlebnis im Kindergarten. Das ist, gelinde gesagt, umwerfend komisch! Ich vermute sehr stark, dass die Autorin, ihrerseits Museumspädagogin und mit jahrelanger Erfahrung in universitärer Lehre und Forschung ausgestattet, das Aufgeschriebene vielleicht sogar mal selbst ausprobiert haben könnte.

Das geschilderte Erlebnis der Vorleserin ist jedenfalls stark an der Wahrheit angelehnt. Und ab wann diese Geschichte ins Abstruse dreht, ist nicht feststellbar. Eher werden Lesepaten den einen oder anderen Teil des Erlebten bestätigen – aber nicht alles auf einmal.

Leider gibt es dieses Kapitel nicht als elektronische Leseprobe – ich hätte gerne verlinkt. Ich empfehle dieses Kapitel aber jedem BibliotheksWesen, der sich mit Lesepaten beschäftigt. Quasi als Vorwarnung 🙂 . Am besten den neuen Lesepaten vorlesen. Online ist „nur“ diese Leseprobe verfügbar: https://www.rowohlt.de/taschenbuch/ingeborg-seltmann-mit-horst-im-glueck.html

Aber vielleicht liegt ja noch die oben abgebildete Leseprobe beim örtlichen Buchhandel aus. Das Buch ist am 22.4.2017 erschienen. Oder gleich das ganze Buch ausleihen. Aber aufpassen, wenn man dann bei der Ausleihe gefragt wird, ob man sich vorstellen kann als Lesepatin für die Stadtbibliothek tätig zu werden…

ScG

Umgang mit zu vielen SuB Titeln

Wie viele ungelesene Bücher habt ihr denn in euren Regalen stehen? Ich habe jede Menge bei mir stehen. Im Laufe der Jahre hat sich da so einiges angesammelt. Und ich gebe auch zu, ich bin ein sehr schlechter SuB-Abbauer. Es erscheinen einfach zu viele tolle Bücher, die ich mir dann ausleihen oder auch gleich kaufen muss. Dadurch wird natürlich der SuB (Stapel ungelesener Bücher) nicht kleiner. Manche sind ja wirklich so diszipliniert – erst zwei alte lesen und dann ein neues. Das Jahr 2017 ist noch nicht so alt und ich möchte meinem alten SuB jetzt auch an den Kragen. Bis vor kurzem fehlte mir da noch irgendwie das richtige System. Jetzt hab ich Dank dem Blog von Influenza Bookosa die passende Idee: Ein SuB-Glas. Das ist auch relativ schnell gemacht – man besorgt sich ein passendes Glas (bei mir musste es gleich ein großes sein – und dieses füllt man mit kleinen Zetteln, auf denen die SuB Bücher einzeln notiert werden. Dabei kann man natürlich auch kreativ sein: bunte Zettel nehmen für die Optik, eine Farbe einem bestimmten Genre zuteilen, einfache Zettel und das Glas an belieben bekleben. Eine schöne Idee, die ich alsbald umsetzen möchte. Ein Vorteil, ich muss nochmal durch meinen ganzen SuB durch und kann gleich noch Bücher aussortieren, die ich doch niemals lesen werde. Wenn alles fertig ist, wird dann immer erst ein SuB Buch gelesen, bevor es an einen neuen Titel geht. Die Qual der Wahl habe ich dann auch nicht mehr, denn dank verstecktem ziehen, werde ich dann lesen, was auf dem Zettel steht.

Eine Kollegin ist mir schon einen Schritt voraus, ihr Glas ist schon fertig:

Die hat ihr Glas mit dem Spruch geschmückt: Abibliophobia – Die Angst, das einem der Lesestoff ausgeht. Wie man sieht ist auch ihr Glas noch gut gefüllt, meines ist größer und wird sicher auch genügend Zettel als Futter bekommen.

Wie geht ihr denn mit eurem SuB um? Wäre das auch eine Idee für euch?

Der interne Blog-Award

Auf unseren Blog wird jeden Tag mindestens in 3-stelliger Höhe zugegriffen. Das freut uns, als Mitarbeiter und Schreiber, sehr. Vielen Dank an alle Leser für die Treue! Das Jahr startete auch wirklich gut – für mich ist es immer wieder eine positive Bestätigung, wenn ich sehe, dass wir gelesen werden und es entstehen durch Kommentare sogar ein paar kleine Diskussionen.

Die ersten beiden Monate hat unsere Kollegin Frau Jäschke sich eindeutig und abgeschlagen auf Platz 1 gehalten mit ihrem Blogbeitrag „Was ist eine Beschämerin?„:

blog-award-yvonne

Über 1000 Klicks hat sie uns damit alleine dieses Jahr beschert und sich damit unseren inoffiziellen internen Blog-Award der Stadtbibliothek Salzgitter verdient 🙂 Der Film, um den es bei diesem Beitrag geht, hat die Aufmerksamkeit in jedem Fall verdient!

Für ihre Leistung bekommt Frau Jäschke folgendes überreicht:

Die Geehrte freute sich sehr und ich bin gespannt wie sich die Klicks des Beitrags noch entwickeln und ob sie jemand dieses Jahr noch vom Thron stoßen kann 😉

Kleiner Spoiler: bisher gibt es keine Konkurrenz 😉

 

 

 

Badebücher für Erwachsene

Was braucht man für ein perfektes Badeerlebnis?

Wasser, Schaum, ein Getränk, ein bis fünf Quietscheentchen, ein Buch… Bei manchen könnte diese Aufzählung natürlich variieren. Wasser, Schaum, Buch stehen prinzipiell aber nicht zur Diskussion. Ungünstig wirkt es sich nur aus, wenn das Buch in Kontakt mit Wasser tritt… Aber auch da gibt es natürlich mittlerweile Abhilfe.

Für die Kinderchen gibt Badebücher aus Plastik mit ca. 5 Seiten für entsprechendes Badevergnügen. Und die Erwachsenen??? Für sie gibt es nun auch endlich Badebücher und zwar aus der Edition Wannenbuch. Auf der Webseite www.wannenbuch.de gibt es zu dem Buch noch einige Zusatzinformationen und auch Bilder.

Prinzipiell haben auch diese Badebücher nur fünf Seiten, jedoch sind sie recht eng bedruckt, so dass man zumindest auf 15 Minuten Lesefreude kommt.

Am besten finde ich den Titel „Friedhof der Badeenten“ 🙂 Unten ist ein Auszug der erhältlichen Bücher aufgeführt.

Für 5 € gibt es die Bücher zu kaufen und sind auch eine schöne Geschenkidee.

Ausnahmsweise empfehlen wir hier Bücher, die wir nicht im Bestand haben.

Wer Erfahrungen mit diesen Büchern hat, kann sie gerne kundtun!

wannenbuch

Rie