Radelnd lesen oder belesen radeln

Janet Wagner ist Mitarbeiterin der Bibliothek der Freien Universität Berlin und schreibt derzeit ihre Abschlussarbeit im Studiengang Bibliotheksmanagement zum Thema „Bewegung fördert Lernen“. Im diesem Rahmen initiierte sie die Aufstellung eines Fahrradergometers in der Bibliothek, auf dem während des Lesens geradelt werden kann. Frau Wagner weist auf Studien hin, die den positiven Einfluss von leichter Bewegung auf Konzentration und Aufmerksamkeit belegen. Den vollständigen Artikel können Sie hier nachlesen: Bibliothek lässt Leser radeln (gesehen am 18.01.2019)

Fr

Wie Bibliotheken zur Nachhaltigkeit beitragen

Weltweit bieten Bibliotheken heutzutage weit mehr als nur Bücher und leisten damit ihren Beitrag zur Nachhaltigkeit in der Gesellschaft. Eine Grafik der IFLA verdeutlicht diesen Anspruch:

Bibliotheken

Wer sich dafür interessiert, wie Bibliotheken sich für die Agenda 2030 der Vereinten Nationen einsetzt, sei dieses PDF ans Herz gelegt:
Das Recht auf Zugang zu Informationen und Chancen für Alle

Fr

Die zehn ältesten Bibliotheken

Der Blog bibliothekarisch.de hat sich die Mühe gemacht und einen Video-Beitrag über die ältesten Bibliotheken der Welt verfasst. In diesem sehen Sie nicht nur die Namen der Bibliotheken, sondern auch Bilder mit kleinen englischsprachigen Informationstexten.

Hier sehen Sie die Top 10:

  • St. Catherine´s Monastery Library (565 n. Chr.)
  • Al-Qarawiyyin Library (859)
  • Sorbonne Interuniversity Library (1289)
  • National Library of France (1368)
  • Well Cathedra´s Library (zwischen 1430-1508)
  • Malatestina Library (1452)
  • Vatican Apostolic Library (1475)
  • Michaelangelo´s Laurentian Library (1571)
  • University of Oxford´s Bodleian Libries (1602)
  • Hereford Cathedral´s Chained Library (1611)

Schi

Die 10 legendärsten Bibliotheken der Vergangenheit

Es gibt auf der ganzen Welt wunderschöne, alte, neue, imposante oder sogar legendäre Bibliotheken zu sehen.

Die Top 10 der Legendärsten Bibliotheken der Vergangenheit sind vom Blog bibliothekarisch.de zusammen getragen worden.

Neben folgenden Namen der Bibliotheken zeigt der Video-Beitrag imposante Bilder, sowie eine englischsprachige Erklärung durch einen Moderator.

  1. The Library of Ashurbanipal
  2. The Library of Alexandria
  3. The Imperial Library of Constantinople
  4. The Lirary of Aristotle
  5. The Theological Library of Caesarea Maritima
  6. Nalanda University
  7. The Library of Pergamum
  8. Villa of the Papyri
  9. The Twin Libraries at Trajan´s
  10. House of Wisdom

Schi

Ab in die Bibliothek!

Susanne Gaschke, Journalistin und Publizistin, die lange Jahre als Redakteurin der Wochenzeitung „Die Zeit“ gearbeitet hat und heute für „Die Welt“ und die „Welt am Sonntag“ schreibt, hat einen sehr interessanten Beitrag im Deutschlandfunk Kultur gebracht.

Im „Politischen Feuilleton“ vom 23.07.2018 macht sie einen sehr nachdenklich, was das Thema Lesen betrifft.

Nachhören kann man den Beitrag unter folgendem Link und auch noch einige weitere Informationen nachlesen.

Dieser Beitrag zeigt – Bibliotheken sind unverzichtbar!

Die schönsten Bibliotheken

Eine Kollegin der Münchner Stadtbibliotheken hat im Juni diesen Jahres auf dem Blog der Stadtbibliothek über ihre Lieblingsbibliotheken geschrieben. Da es weit über 40.000 Bibliotheken auf der Welt gibt, ist es einfach unmöglich, die wirklich schönsten dort rauszusuchen. Wenn man damit anfängt, wird man vermutlich niemals fertig. Doch die Kollegin hat Beispiele auf vielen Kontinenten gefunden. Ich muss auf jeden Fall mal nach Oslo und die Bibliothek der Dinge des Goethe-Instituts steht jetzt ebenfalls noch auf meiner Liste der „Muss-ich-mir-ansehen“-Bibliotheken. Einen großen Dank an die Kollegin, für diese tollen Tipps 🙂

Zu lesen gibt es den Artikel hier und ich empfehle sich auch die jeweiligen Videos anzusehen.

Bibliotheken im Sand – ein Buchtipp

Bei der letzten Bestellung von 2017 war auch dieses Buch enthalten: „Die acht Lektionen der Wüste: Mit den Nomaden Nordafrikas nach Timbuktu“. Darin enthalten ist auch das Kapitel „Bibliotheken im Sand“, woraus ich an dieser Stelle ein paar Informationen vorstellen möchte.

In dem Kapitel erfährt man u.a. dass Chinguetti (Ort mit über 4000 Einwohnern im Staat Mauretanien), die Perle von Adrar genannt wird sowie die siebtheiligste Stadt des Islams und die alte Bibliotheksstadt der Mauren ist. Auch in dem Wikipedia-Artikel über die Stadt wird die Bedeutung der Bibliotheken hervorgehoben. Im Buch wird erklärt, dass über Jahrhunderte hinweg der Karawanenhandel die Bücher „gebracht“ hat. Chinguetti war lange Zeit der größte Ort auf der Karawanenroute in dem Teil der Wüste und gehört seit jeher zu den heiligsten Stätten des Islams, was viele Menschen angezogen hat.

Beschrieben wird hier nicht eine einzige besondere Bibliothek, sondern es wird Bezug genommen auf viele Privatbibliotheken mit wissenschaftlichen Abhandlungen und Korantexten – viele sogar aus dem Spätmittelalter. Jedoch sind nicht mehr alle Bestände vollständig, weil Termiten bereits viele Bände zerfressen haben. Trotz des vorherrschenden trockenen Wüstenklimas sind auch die vom Ungeziefer verschont gebliebenen Bücher in schlechtem Zustand, da Seitenränder eingerissen und Klebebindungen bröselig sind sowie das Papier zum Teil so „brüchig wie Zwiebelschalen“ (S.176) ist.

Ein weiteres Zitat aus dem Buch: „Die Bücher teilen das Los der Stadt: arg von der Zeit mitgenommen, und in Gefahr, im Sand zu versinken.“ (S. 176)

Diese „Bibliotheken“ sind der Beweis, dass es seit jeher nicht nur in den Städten intellektuelles Leben gab. Erstaunt hat mich folgender Satz des Autoren: „Es [Der Besuch der Bibliotheken] war wie eine Zeitreise, die mich in Epochen entführte, in denen man ein Wörterbuch gegen zwei Pferde eintauschte und das gewöhnlichste Buch teurer als ein Sklave war.“ (S. 176)

Im folgenden Verlagstext erfahren Sie, worum es sonst noch in dem Buch geht:

8lektionen

Bereits als Kind tauchte der Brite Nicholas Jubber ein in den Lebensraum der Nomaden Nordafrikas – auf dem Schoß seines Vaters beim gemeinsamen Star-Wars-Schauen. Seitdem faszinieren ihn die Sahara und die Rituale ihrer legendären Bewohner. Inzwischen ist er länger mit den Nomaden Nordafrikas unterwegs gewesen als jeder andere Europäer unserer Zeit. In »Die acht Lektionen der Wüste« nimmt er uns mit auf eine Entdeckungsreise an der Seite der legendären Bewohner der Wüste. Er lässt uns teilhaben am jahrtausendealten Wissen der Berber, Tuareg und Fulbe, lernt in einer Salzkarawane, was wahrer Reichtum ist und öffnet uns die Augen für den Nomaden in jedem von uns.

Zu finden ist das Buch bei uns in der Stadtbibliothek bei Erd 796 JUB.

Rie