Kenny Wayne Shepherd: The Traveler

Autodidaktisch begann er im Alter von 7 Jahren mit dem Gitarrespielen, 13-jährig wurde er in New Orleans von den Bluesmusikern Bryan Lee und Stevie Ray Vaughan auf eine Bühne geholt. Schon als Kind verfiel er dem Bluesrock, heute ist er einer der Besten Gitarristen des Genres: Kenny Wayne Shepherd amerikanischer Bluesrock Musiker.

Kenny Wayne Shepherd hat bereits acht Alben schon herausgebracht. „The Traveler“ ist sein neuntes. Dafür hat er, zusammen mit seiner Band, zehn Songs aufgenommen. Wie es auf „The Traveler“ klingt konnte man bereits vorab mit dem Song „Woman Like You“ hören.

Das Album ist eine mitreißende Bluesrock-Rundfahrt mit Einflüssen aus Rock’nRoll, R’n’B, Country und mehr, da reist man gerne ein Stück mit Kenny Wayne Shepherd und „The Traveler“ mit.

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John Mayall: Nobody Told Me

John Mayall präsentiert sich mit einer beeindruckenden Gästeliste auf seinem neuen Album „Nobody Told Me“.

Vor mehr als 50 Jahren erschien sein Debüt, aber ans Aufhören denkt er noch lange nicht. Mayall gilt als Pionier des britischen Blues und wurde in die Blues Hall of Fame aufgenommen.

Sein neues Album heißt „Nobody Told Me“ und dafür hat sich John Mayall gleich eine ganze Mannschaft hochkarätiger Kollegen ins Studio geholt. Mit dabei sind Gitarrenvirtuosen wie Steven Van Zandt (Little Steven), Alex Lifeson (Rush), Joe Bonamassa, Todd Rundgren und andere. Gemeinsam haben sie für „Nobody Told Me“ zehn Stücke aufgenommen.

„Einfach grundsolides Handwerk mit ein paar gitarristischen Sahnehäubchen.“ (Good Times, Februar / März 2019)

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Tedeschi Trucks Band: Signs

Die Bluesfamilie ist zurück! Für alle Bluesfans der Tedeschi Trucks Band, die schon lange auf ein Zeichen gewartet haben: Hier ist „Signs“.

Das neue Studioalbum der zwölfköpfigen Band um das Ehepaar Susan Tedeschi und Derek Trucks heißt „Signs“ und ist das mittlerweile vierte Album und der Nachfolger von „Let Me Get By“ von 2016.

Ihnen ist ein absolut vielseitiges Album gelungen, welches zwischen Blues, Rock, R’n’B‘ und Gospel einiges zu bieten hat. Wer sich überzeugen will, kann „Signs“ in der Stadtbibliothek ausleihen.

„Freunden ›handgemachter‹ Musik sei dieses auf Zwei-Zoll-Bandmaschine aufgezeichnete Album dringend ans Herz gelegt!“ (Stereo, April 2019)

Tedeschi Trucks Band zeigt einmal mehr wie facettenreich ihr Genre ist.

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AnnenMayKantereit: Schlagschatten

AnnenMayKantereit – ein ungewöhnlicher Bandname, er setzt sich aus den Namen der Bandmitglieder zusammen: Christopher Annen, Henning May und Severin Kantereit. Angefangen haben die drei als Straßenmusiker in der Kölner Innenstadt. Der Weg führte über Auftritte in Clubs, zum Plattenvertrag und dann auf die Bühnen der großen Hallen und Festivals. AnnenMayKantareit haben sich sogar bis auf Platz eins der deutschen Charts hochgespielt.

Auf ihrem Album „Schlagschatten“ sind 14 neue Songs, handgemachter deutschsprachiger Pop, Blues und Rock. Mit dabei ist auch ihr Bassist Malte Huck, der seit vier Jahren ein Mitglied der Band ist.

Aus dem neuen Album gab es bereits im September 2018 mit der Single „Marie“ und Anfang Oktober 2018 mit dem relaxt-sommerlichen „In meinem Bett“ einen Vorgeschmack.

AnnenMayKantareit entpuppen sich auf „Schlagschatten“ wieder einmal als talentierte Songwriter, Musiker und Geschichtenerzähler.

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Musiktipp: Element Of Crime: Schafe, Monster und Mäuse

Seit 33 Jahre spielen sie ihre Songs. Und bringen ihre Platten heraus, genauso wie sie sich das vorstellen, eine nach der anderen. Es gibt wenig Vergleichbares, keine andere deutschsprachige Band, die diese eigenartige Mischung aus Folkrock und Blues, Artrock und Kinderlied, Krachorgie und Schmalzmelodie in die Welt brächte, ohne auch – wie es scheint – nur einen Moment darüber nachzudenken, ob das gerade in den Zeitgeist passt oder nicht, ob das für neue oder alte Medien taugt, ob das einer versteht, ob sie das überhaupt selber verstehen, ob das nun traurig oder lustig, hässlich oder schön, Tiefsinn oder Spinnerei ist.

Auf den ersten Blick sieht alles nach Verweigerung aus: Sie weigern sich, immer das Gleiche zu machen und sie weigern sich, sich neu zu erfinden. Sie weigern sich, sich der Streaming- und Youtube-Landschaft anzupassen. Sie geben ihre Musik nicht für Werbung her. Sie spielen lieber dreimal im Tempodrom als einmal in der Max-Schmeling-Halle. Sie lassen sich nicht festnageln und so weiter und so fort, man könnte es noch lange fortführen, aber das kann das Geheimnis ihres Erfolges nicht sein, das sind alles nur Dinge, die nicht getan werden, aber geliebt wird man nur für das, was man tut, nicht für das, was man lässt.

Und so entsteht ein anderes Bild dieser Band: Einer Band, die einen so unverwechselbaren Stil in Sachen Song, Sound und Haltung hat, dass man nur zwei Möglichkeiten hat: Man kann das mögen oder eben auch nicht. Nie sind Element Of Crime nur „irgendwie interessant“ oder „auch ganz okay“. Und da wären wir bei „Schafe, Monster und Mäuse“. Ist das ein Verweis auf das Vorgängerwerk „Lieblingsfarben und Tiere“? Wohl kaum. (Aus der Presseinfo von Element of Crime, geschrieben von Charlotte Goltermann (Berlin, 2018) )

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Joe Bonamassa: Redemption

Der Blues- und Rockwelt muss Joe Bonamassa schon lange nichts mehr beweisen. Er tut es trotzdem mit seinem neuen Meisterwerd „Redemption“.</p>

Das Joe Bonamassa auch zwei Alben im Jahr herausbringt, ist für ihn durchaus keine Seltenheit, aber 2018 dürfen sich die Fans des Bluesrockers sogar über ein drittes Album freuen.

Nach dem Duettalbum „Black Coffee“ mit Beth Hart und seinem Live-Tributealbum „British Blues Explosion Live“, beide erreichten die Top 10 der britischen Charts, folgt jetzt das neue Soloalbum mit eigenem Material: Hier ist „Redemption“.

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Van Morrison : Roll With The Punches

Van Morrison

Nicht mal ein Jahr nach dem 36. Album „Keep Me Singing“ des nordirischen Musikers Van Morrison veröffentlicht dieser schon das nächste: „Roll With The Punches“, mit Bluesklassikern und neuen Songs.

15 Titel warten auf dieser CD, mit fünf neuen „Van-Morrison-Originalen“ und einer persönlichen Auswahl an R’n’B- und Blues-Klassikern.

Mit der Single „Bring It On Home To Me“, die im Original von Sam Cooke stammt, gab es für die Fans schon einen kleinen Einblick in das Album.

Van Morrison beweist auch mit Album 37, dass er den Blues im Blut hat. Für alle, die den Beweis noch brauchen, hier seine Single „Bring It On Home To Me“ in einer Live-Version.

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