36 Bücher im Jahr lesen

Ich bewundere (und beneide) Menschen, die viel lesen. Ich lese auch gerne, aber wenn ich mich zwischen Lesen und kreativ-sein entscheiden muss, wähle ich meist die Kreativität. Den Geist schweifen lassen, abspannen im Alltag. Das klappt bei mir mit Pinsel, Stift und Co besser, als mit einem Buch.

Neugierig machte mich daher ein Artikel der „Welt“: So schaffen Sie es 36 Bücher im Jahr zu lesen.de

Für mich klingt das wahnsinnig viel: 36 Bücher, also ca. 3 Bücher pro Monat. Ich denke nicht, dass ich es schaffe. Aber auf 15 Bücher möchte ich 2019 kommen. Eine gute Motivation ist hierbei unsere Lesechallenge 2019, die Sie demnächst hier im Blog finden. Es gibt wieder rund 30 verschiedene Aufgaben, die „erlesen“ werden müssen. Schauen Sie die Tage in die Challenge rein und machen Sie mit. Am Ende des Jahres 2019 veröffentlichen wir unsere, und gerne auch Ihre, Titellisten.

Fr

Noch eine Idee für einen guten Vorsatz

Am 01.01 blogge ich, dass regelmäßige Bibliotheksbesuche ein sehr guter Vorsatz für 2019 seien, da leicht einzuhalten, bei Wind und Wetter umsetzbar und mit relativ geringen Kosten für nahezu jedermann erschwinglich.

Nun kommt ein zweiter guter Vorsatz: Mehr Lesen! Nicht nur, weil dieser Vorsatz perfekt mit den regelmäßigen Bibliotheksbesuchen harmoniert, sondern auch, weil Lesen schlau macht! Wer von klein auf Zugang zu Büchern hat, kann besser lesen, schreiben, rechnen und technische Probleme lösen. Das ergab eine Studie der Australien National University, wie Sie in einem Artikel der „Welt“ nachlesen können: Wer

Wenn das mal kein Ansporn zur Einhaltung dieser zwei Vorsätze ist. Übrigens: Bücher zu den üblichen guten Vorsätze wie Diät, mehr Sport und endlich rauchfrei bekommen Sie selbstverständlich auch bei uns.

Fr

Die Bibliothek von Hogwarts

Über Harry Potter weiß man ja so gut wie alles – doch auch über die Bibliothek?

Letztens bin ich auf folgendes Video gestoßen: „12 Fakten über die Hogwarts Bibliothek“ und ich kann versprechen – da ist bestimmt mindestens ein Fakt dabei, den man noch nicht kannte – ging mir zumindest so.

https://www.youtube-nocookie.com/embed/YSUyuD8rR7w

Zum Nachverfolgen einfach auf den Link klicken.

Kochlöffelschwinger in SZ-Bad

Im November 2017 fand in Kooperation mit der VHS Salzgitter bei uns ein Kochabend zum Thema „Kulinarisches und Literarisches aus dem Harz“ statt. Aufgrund der hohen Nachfrage entschieden sich die Dozentin Frau Sabine Stotz und wir uns zu einem Wiederholungstermin, der nun am 01. März 2018 folgte.

14 Personen fanden gegen 19 Uhr (trotz eisigem Wetter) den Weg in die Stadtbibliothek in Bad. Zuerst gab es literarische Schmankerl rund um den Harz: Vom bewährten Wanderführer, über regionale Krimis bis hin zu den Sagen und Mythen des Harzes wurde jedem Geschmack etwas geboten.

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Im Anschluss übernahm Frau Stotz den kulinarischen Abend. Die Rezepte wurden ausgeteilt, in gemeinschaftlicher Arbeit ging es ans Schnippeln, Zubereiten und Anrichten. Ein großer Dank gebührt Frau Stotz, die in perfekter Organisation bereits alle notwendigen Vorkehrungen daheim erledigt hatte, wie z.B. das Vorkochen von Kartoffeln und Roter Beete. Die große Tafel wurde gedeckt, gemeinsam verspeisten wir die Leckereien wie bspw. Knäzchen, Harzer Käse-Salat und Buntenböcker Ziegentaler. Nebenbei blieb genug Zeit, um in den ausgelegten Büchern zu stöbern. Um 21:45 Uhr verabschiedeten wir unsere Gäste.

Schl / Gö

Arbeiten mit Büchern

Verehrte Leserschaft,

arbeiten Sie mit Büchern? Damit meine ich nicht, so wie ich in einer Bibliothek, sondern arbeiten Sie sich durch Bücher? Mit Textmarker und Anmerkungen? Ich tue das gelegentlich bei Büchern, die mir keine Ruhe lassen und mich fesseln. Bücher, die es geschafft haben, mich um den Schlaf zu bringen und die mir tagsüber auch über einen langen Zeitraum hindurch durch den Kopf spuken.

„Lolita“ von Vladimir Nabokov war eines dieser Bücher. Hier habe ich mich bereits dazu geäußert: Lolita

Man muss dabei erwähnen, dass ich alle „Arbeitsbücher“ doppelt besitze. Meist ist das zweite Exemplar ein gebrauchtes, welches günstig in einem Onlineantiquariat erstanden wurde.

Mit Textmarker und Stift bewaffnet macht man sich also ans Werk. Es wird fleißig angestrichen und der Rand mit kleinen Anmerkungen verziert.

Bei solchen Markierungen und Anmerkungen kann es sich sowohl um schöne Zitate als auch um kontroverse Handlungsweisen der Figuren handeln.

Und manchmal steht nur ein „Echt jetzt?“ am Rand, was mein Staunen und meine Überraschung, welche nicht immer positiv sein mag, kennzeichnet. Lange Zeit war ein solches arbeiten mit Büchern ein Sakrileg für mich, aber da ich es häufig in der Berufsschule tun musste, verschwanden die Hemmungen. Natürlich besitze ich echte Schätze in meinem privaten Bestand, die ich nie anrühren würde und die teilweise noch in Folie verschweißt sind, da ich manchmal einfach nur das E-Book lese, aber einige Bücher, insbesondere manche Klassiker verdienen, „durchgeackert“ zu werden. Wenn man dann noch auf einen Menschen trifft, der diese Leidenschaft teilt, und mit dem man sich austauschen kann, ist der Tag gerettet.

Verehrte Leser, machen Sie das eigentlich auch?

GL

 

Leseliste 2017 – Zwischenstand

Jetzt ist ja sogar schon ein wenig mehr als ein halbes Jahr vorüber und deshalb wollten wir mal unsere Zwischenstände der Lesechallenge bekannt geben – passend zum ‚Tag der Buchliebhaber‘ 🙂 Für alle, die nicht wissen worum es geht, finden hier nochmal den Aufruf und die Liste für dieses Jahr, die es gilt mit gelesenen Buchtiteln zu füllen.

Da ich seit letztem Jahr nicht mehr mit Bahn oder Bus, sondern mit dem Auto nach Berlin fahre, habe ich viele Hörbücher gehört. Denn mir wurde gesagt, dass ich nicht lesen darf, wenn ich am Steuer sitze 😉
Ich habe die Hörbücher, wo es passt auch mit in die Liste eingetragen, aber wenn es ein passendes Buch in Papier oder elektronischer Form gibt, das ich gelesen habe, dann ersetze ich das Hörbuch.

Hier also meine Zahlen bisher (Jä):
Hörbücher: 14 / Bücher: 10 / eBooks: 8
Davon sind in der Liste gelandet:
Hörbücher: 7 / Bücher: 10 / eBooks: 8
Komplett unbelegt sind 12 Kategorien. Das ist zu schaffen. Noch ist kein Buch für zwei Kategorien eingetragen. Vor allem, weil ich versucht habe zunächst die „schwierigeren“ Kategorien zu füllen. Deshalb sind so „einfache“ Kategorien wie ein eBook, ein geliehenes Buch (kommt man als Bibliothekarin nur schwer dran) oder eines von einer/einem verstorbenen Autor/in, bestimmt auch kein Problem.

Hier die Zahlen der Kollegin (Sü):
Hörbücher: 0 / Bücher: 13 / eBooks: 2
Davon in der Liste:
Hörbücher: 0 / Bücher: 8 / eBooks: 2
Tja und demnach sind bei mir noch ganze 26 Kategorieren unbelegt und musste eben schon schwer schlucken, als ich sah was da noch auf mich wartet. Ein Buch mit einer Pflanze im Titel, oder Kurzgeschichten, ein Buch in einer anderen Sprache. Dieses Jahr läuft es mit dem Lesen nicht ganz so, wie ich mir das wünsche. Wobei ich auch einige Comics/Graphic Novels gelesen habe, die sich leider nicht in die Liste einordnen lassen. Bei meinen vielen Autofahrten höre ich gerade auch eher Musik als ein Hörbuch. Das sollte ich wohl schnellstens ändern, sonst hole ich die Kollegin wohl nie ein bzw. schaffe die Liste nicht. Aber etwas Gutes gibt es zu berichten: ich habe noch 2 Urlaube vor mir. Ich hoffe sehr, dass ich in der Zeit ein paar Bücher mehr schaffe. Ein Buch mit einer Leiche, wird sich auf alle Fälle leicht zu finden lassen 😉

Und wie steht es bei euch? Wir sind auf euren Zwischenstand gespannt oder war die Challenge schon wieder in Vergessenheit geraten? Dann mal nix wie ran an die Liste…

Jä/Sü

10 Bücher

Cornelia Funke hat in einem Online-Beitrag der Welt erzählt, welche zehn Bücher sie beeinflusst haben. Darunter „Die Brüder Löwenherz“ von Astrid Lindgren oder John Galsworthys „Die Forsyte-Saga“. Die Mischung ist sehr bunt und sie sagt selber:

„Die Auswahl könnte morgen schon anders lauten.“ (Quelle: Welt)

Ich habe mir nun natürlich auch gleich Gedanken gemacht, welche zehn Bücher mich beeinflusst oder sagen wir mal, mein Leseverhalten geprägt haben. Dabei auf zehn zu kommen, bei den vielen Büchern, die ich bisher gelesen habe, ist nicht einfach. Und ich muss Frau Funke zustimmen – fragt man mich in ein paar Tagen/Wochen, könnte sich diese Auswahl, bis auf ein paar Ausnahmen, geändert haben. Momentan sind es folgende Titel:

  • J.R.R. Tolkien „Der Herr der Ringe“
  • Astrid Lindgren „Wir Kinder aus Bullerbü“
  • Terry Pratchett „Die Farben der Magie“
  • Cornelia Funke „Tintenherz“
  • Patrick Süßkind „Das Parfum“
  • Friedrich Dürrenmatt „Die Physiker“
  • Walter Moers „Käpt’n Blaubär“
  • Kai Meyer „Die Geisterseher“
  • Erich Kästner „Emil und die Detektive“
  • Agatha Christie „Mord im Orientexpress“

Warum diese Titel? Sie haben auf alle Fälle mein Leseverhalten beeinflusst. Mit Tolkien und Terry Pratchett bin ich definitiv zu einem Fantasy-Fan geworden. Auch Cornelia Funke hat mich sehr beeinflusst – viele der Bücher, die sie in Tintenherz angesprochen hat, habe ich danach gelesen. Auch die anderen Bücher haben mich entweder zum Fan des jeweiligen Autors werden lassen oder mich an sich so beeindruckt, dass ich sie immer wieder lesen würde.

Welche Titel oder/und Autoren haben euch beeinflusst? Kommt ihr auf zehn?