„Dopping in Fuussssball briingt nix! – Gähörrt doch in Spielärr!!“

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In dieser satirischen Lesung von Tomislav Schwebezov am 07.06.2018 ab 19:00 Uhr in der Stadtbibliothek Fredenberg geht es um die MAFI(F)A-WM 2018 in Russland.

Tom Schwebe, alter Ego von Tomislav Schwebezov und früherer KGB-Agent, nutzte die russische „Abwehrschwäche“ und deckte die mafiösen Strukturen der FIFA auf… Tomislav Schwebezov verwendet das Material zu einer enthüllenden Lesung mit kompromittierenden Texten.

Der künftig wohl in Sibirien lebende Künstler, präsentiert reichlich selbstverfasste Anekdoten, Polemiken, Stories und sogar Gedichte. Er liest aber auch aus Büchern von Fußball liebenden Kabarettisten, Schriftstellern und Ex-Fußball-Profis.

Themengerecht dauert die Lesung 2 x 45 Minuten, verbale Fouls werden konsequent abgepfiffen. Der Eintritt kostet 7 €. Der Kartenvorverkauf läuft in allen Zweigstellen der Stadtbibliothek.

Marie Sharp in Indien

Wer Marie Sharp noch nicht kennen sollte, sollte das so schnell wie möglich nachholen. Mit „Nein! Ich geh nicht zum Seniorenyoga“ ist jetzt schon ihr viertes ‚Tagebuch‘ erschienen. Marie ist inzwischen 69 Jahre alt, geschieden und wohnt alleine – na ja, fast, da ist natürlich noch ihr Kater Pouncer. Ihrer Familie und ihren Freunden versucht sie immer mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Inhalt von Tagebuch 4:

Seniorenyoga

Marie Sharp führt ein ruhiges und sortiertes Leben. Seit einiger Zeit blüht die Beziehung zu ihrem geschiedenen Mann David wieder auf, und ihr neunjähriger Enkel Gene bringt sie stets auf den neuesten Stand der Technik. Doch im Laufe dieses Jahres erwarten Marie einige Turbulenzen. Erst wird sie Opfer eines Einbruchs (aber Marie wäre nicht Marie, wenn sie dem nicht höchstpersönlich auf die Spur gehen würde), dann wird sie von alten Bekannten eingeladen, diese im abenteuerlichen Indien zu besuchen. Und schließlich bekommt Marie auch noch einen Heiratsantrag! Aber für eine zweite Ehe ist sie ja viel zu alt. Oder? (Quelle: Goldmann-Verlag)

Virginia Ironside hat mit Marie Sharp eine schnell ans Herz wachsende Protagonistin geschaffen. Beim Erscheinen des ersten Bandes „Nein! Ich will keinen Seniorenteller“ war ich zu Anfang gar nicht von dem Titel überzeugt (bin eh skeptisch, wenn diese dann auch noch sehr schnell in den Bestseller-Listen landen). Aber man kann sich ja nur wirklich ein Bild machen, wenn man das Buch auch liest (oder in meinem Fall hört – als Hörbuch). Es kam wie es vielleicht kommen musste, ich war begeistert. Humor – gerade der wundervoll britische – kommt in diesen Büchern nicht zu kurz, auch in Band vier nicht. Ein Lesevergnügen für alle, die mal wieder lachen wollen 🙂

Advent mit Loriot

Folgendes Gesicht von Loriot gehört für mich zur Adventszeit immer mit dazu.

Es ist schon ein bisschen gemein, gehört aber in jedem Fall zu meinen Lieblingsgedichten, das ich aber aufgrund der Länge, wohl nie ganz auswendig kann.
In dem Sinne, wünsche ich weiterhin eine schöne Adventszeit 🙂

Eine Liebeserklärung ans „Papa sein“

Fredrik Backman kennen viele sicherlich von seinen Büchern „Ein Mann namens Ove“, „Britt-Marie war hier“ und noch weiteren. Ich habe dieses Jahr das 1. Mal etwas von Fredrik Backman gehört – das Hörbuch zu „Ein Mann namens Ove“ und war vom ersten bis letzten Wort begeistert. Die letzte CD bietet sich übrigens nicht für eine Autofahrt an, denn es kann passieren, dass man Tränen in den Augen hat.

Das gleiche ist mir vorgestern Abend mit seinem neusten auf Deutsch erschienenen Buch passiert: „Alles, was mein kleiner Sohn über die Welt wissen muss“. Das Buch hat Backman zur Geburt seines Sohnes geschrieben. Das Buch entdeckte ich zufällig auf dem Tisch meiner Kollegin und da ich mit Ove so gute Erfahrungen hatte, las ich mir gleich den Inhaltstext durch:

Backman Sohn

Backman Sohn.jpegDas Buch ist einfach herrlich! Ich habe noch am gleichen Abend das erste Kapitel gelesen und musste immer wieder lachen. Ich selber habe zwar keine Kinder, trotzdem kann ich nachempfinden, was Fredrik Backman mit seinem Buch sagen will.

Und ich bin mir sicher, ich muss irgendwann meinem Kind auch schon vorab einen Entschuldigungsbrief schreiben für den „Papa-lag-falsch-Mama-hatte-recht-Tanz“. Mit diesem Buch habe ich jetzt ja endlich die passende Vorlage dafür 😉

Auf jeden Fall eine Lese- und auch Weihnachtsgeschenktipp!

Bibliothekshumor

Mir ist das Bild schon sooo oft begegnet, aber ich amüsiere mich immer wieder köstlich darüber:

<„streng und finster dreinblickende Bibliothekarin mit Dutt und mit erhobenem Zeigefinger und mit Brille“-Modus an> Aber wehe es kommt jemand bei uns auf die Idee die Bücher nach witzigen Sätzen, Slogans oder Liedern zusammenzustellen. Das gehört sich nicht! Das dann bitte bei der Konkurrenz erledigen! <„streng und finster dreinblickende Bibliothekarin mit Dutt und mit erhobenem Zeigefinger und mit Brille“-Modus aus>

Viele Grüße 🙂

Rie

Jürgen von der Lippe liest wieder

… Und zwar auf Youtube!

Jürgen von der Lippe hat lange in der WDR-Sendung „Was liest du?“ mit Kollegen einfach mal aus Büchern drauf los vorgelesen. Nach Absetzung der Sendung wollte er das Medium Buch nicht so einfach fallen lassen. Der Bild-Zeitung gegenüber äußerte er sich dazu folgendermaßen:

„Ich sehe nicht ein, dass es diese Sendung nicht mehr gibt. Das wunderbare Medium Buch muss überall, wo es geht, beworben werden.“ (Quelle: Bild-Zeitung, Onlineausgabe, gesehen 29.09.17)

So ist er nun auf Youtube seit dem 12.09.17 unterwegs mit seiner Sendung „Lippes Leselust“. Sein erster Gast war der Kabarettist Jochen Malmsheimer. Die Sendung lohnt sich auf jeden Fall, denn es gibt sehr viel zum Lachen. Der Vorteil, sie kann jederzeit bei Youtube angeschaut werden und dies empfehle ich Ihnen genau jetzt:

Und, hat es gefallen?

Märchen in der Stadtbibliothek

Letzten Donnerstag, am 21.09.2017, war Achim Amme in der Stadtbibliothek Lebenstedt zu Gast. Mit seiner Lesung von (un-)bekannten Märchen bewies der Autor und Schauspieler, dass Märchen in jedem Fall auch was für Erwachsene sind.

Unter dem Titel „Rotkäppchen & Co“ erwarteten die Zuhörer an diesem Abend grandiose Interpretationen des Märchens Rotkäppchen, z.B. auf Beamtendeutsch oder nacherzählt von einem kleinen knapp 3-jährigen Jungen. Daneben trug Achim Amme der Hase und der Igel auf Plattdeutsch vor und gab auch ein paar Märchen aus seiner eigenen Feder zum Besten.

Es war ein sehr unterhaltsamer Abend und wer Lust hat, kann Achim Ammes eigene Werke und auch die Interpretationen von Rotkäppchen demnächst in der Stadtbibliothek ausleihen.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann lachen sie noch heute 🙂