Bryan Ferry: Bitter-Sweet

Bryan Ferry feierte riesige Erfolge mit seiner Band Roxy Music, aber auch solo ist er erfolgreich. Zuletzt war Ferry als Filmkomponist tätig, was den britischen Sänger und Songwriter zu einem neuen Soloalbum inspirierte.

„Bitter-Sweet“ heißt das neue Album, ein Jazzalbum mit Coversongs aus dem eigenen Katalog. Wie sein Album „The Jazz Age“ (2012) entstand „Bitter-Sweet“ zusammen mit dem Bryan Ferry Orchestra und ist stark von Ferrrys Arbeit am Soundtrack zur deutschen historischen Krimiserie „Babylon Berlin“, die in den 20er Jahren spielt, inspiriert. Deshalb findet man auf „Bitter-Sweet“ auch musikalische Stile aus dieser Zeit.

Neben Ferrys Solosongs sind auf „Bitter-Sweet“ auch bekannte Roxy-Music-Klassiker, Moderne und Vergangenheit unter einem Hut. Selten ist das so gut gelungen .

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Zaz: Effet Miroir

Isabelle Geffroy, besser bekannt als Zaz, gehört zu den erfolgreichsten französischen Sängerinnen der Gegenwart. 2014 kam das Album „Paris“ heraus, das in Europa gleich mehrfach in den Charts landete. In den letzten vier Jahren spielte Zaz rund 500 Konzerte auf fünf Kontinenten und schaffte es im vergangenen Jahr dennoch erneut ins Studio, um ein neues Album aufzunehmen.

Hier ist es nun, das mit Spannung erwartete neue Album „Effet Miroir“ (dt. Spiegeleffekt). Zaz hat dafür 15 Songs in Paris, Brüssel und Montreal aufgenommen. Zu Hören kriegen wir einen spannenden Mix aus Chanson und Jazz, Rock und Salsa, südamerikanische Klänge mit französischen und spanischen Texten.

Effet Miroir“ ist ein neuer, vielseitiger Geniestreich des französischen Superstars.

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John Coltrane: Both Directions At Once – The Lost Album

Der „Heilige Gral des Jazz“: ein komplettes, verschollenes John-Coltrane-Studioalbum, das der Saxophonist 1963 mit seinem klassischen Quartett in den Van Gelder Studios aufgenommen hat, erblickt das Licht der Welt. „Both Directions At Once – The Lost Album“ enthält zudem nie zuvor gehörte Coltrane-Originale. (Quelle: JPC)

54 Jahre ist es her, dass John Coltrane das Album „Both Directions At Once“ einspielte. Die damaligen Bänder wurden nie veröffentlicht. Das Band, das John Coltrane selber in Besitz hatte, war in einem hervorragenden Zustand und somit stand einer Veröffentlichung nach so vielen Jahren nichts mehr im Wege. (vgl. JPC) Ein echtes Highlight für alle Jazz-Fans! Natürlich auch bei uns in der Bibliothek zu finden.

Hier kann man in das Album reinhören: Untitled Original 11386

https://www.youtube-nocookie.com/embed/09cqsDQAk3M

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Silje Nergaard: For You A Thousand Times

Silje Nergaard ist eine der besten und erfolgreichsten Jazzkünstlerinnen Norwegens. Nergaard hat für ihr neues Album „For You A Thousand Times“ zehn Songs aufgenommen. Diese sind ein guter Mix aus Jazz und Popmusik.

Die Songs sind sehr persönlich, denn es geht in ihnen um Erinnerungen, um Situationen und um Menschen, die im Leben der Künstlerin eine große Rolle spielten. Dazu gehört natürlich auch ihr Adoptivsohn Jonah: für ihn hat sie den Song „Hush Little Bird“ geschrieben.

Das neueste ist bereits ihr 15. Album in 27 Jahren und es wird sicherlich nicht das letzte sein. „For You A Thousand Times“ ist der Beweis, dass sie auf dem Gebiet des Jazzgesangs weiterhin eine bleibende Musik-Größe ist.

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Gov’t Mule: Revolution Come… Revolution Go

„Revolution Come… Revolution Go“ so heißt das neu Album von Gov’t Mule, das sie 2017 vorstellen. Für das Album ging die US-amerikanische Rockband nach Austin, Texas.

„Revolution Come… Revolution Go“ ist schon das zehnte Album der Band. Sie setzt sich übrigens aus Mitgliedern der Allman Brothers Band und der Dickey Betts Band zusammen. Aber schon längst haben sie sich von den alten Namen getrennt und sind unter ihrem Bandnamen -Gov’t Mule – in der Szene mehr als bekannt.

12 Songs haben es auf das neue Album geschafft. Bis es so weit war, gab es eine sehr lange Phase des Experimentierens und Ausprobierens. Die beiden Songs „Sarah, Surrender“ und „Stone Cold Rage“ zeigen, dass das Album eins der abwechslungsreichsten Alben von Gov’t Mule geworden ist. Rock, Blues, Jazz und Country halten sich hier gekonnt die Waage. Als Special Guest konnten sie für den Song „Burning Point“ den Gitarristen Jimmie Vaughan gewinnen.

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Nils Wülker: ON

WülkerNils Wülker, der Songwriter mit der Trompete, ist schon in sehr jungen Jahren in einem Auslandsjahr in den USA mit Jazz in Berührung gekommen und bis heute ist Jazz seien Musik.

Dieses Jahr erschien sein neues Album „On“.

[Damit hat er] eine Hybrid-Fantasie musikalischster Natur erschaffen. Brachialer Funk, großartige Songs, energiegeladene Improvisationen und elegante Electronic-Sounds fusionieren zu einer überraschenden, gleichberechtigten Union von Jazz und Hip Hop. Die zwölf Songs faszinieren. Es ist gut möglich dass sie den einen oder anderen Hörer für Jazz begeistern. (Quelle JPC)

Ein fantastisches Musikwerk, dass sicher nicht nur Jazz-Liebhabern gefällt. Wie Nils Wülker auf die eine und andere Idee zu seinem Album kam, erklärt er in folgendem Trailer:

 

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Roger Cicero: „Glück ist leicht – Das Beste von 2006 – 2016“

CiceroRoger Cicero (1970 – 2016) hat mehr als zehn Jahre lang mit seinen Songs die Musik in Deutschland mitgestaltet. Im letzten Jahr mussten wir Abschied von einem großen Vertreter aus der deutschen Musikszene nehmen.

Sechs Soloalben hat Roger Cicero in seiner Karriere produziert, fünf von diesen landeten auch in den deutschen Charts. Seine favorisierten Musikstile waren der Jazz und auch Pop.

Zu seinen Ehren wurde jetzt das Album „Glück ist leicht – Das Beste von 2006 – 2016“ veröffentlicht.

Darauf sind seine bekannten Songs wie „Zieh die Schuh aus“, „Ich atme ein“, „Wovon träumst du nachts“, „In diesem Moment“ und natürlich seine Top 10-Single „Frauen regier‘ n die Welt“. Auch verschiedene Cover- und Liveversionen, wie zum Beispiel Frank Sinatras „My Way“ oder „I’ve Got A Crush On You“ und seine Interpretation von „Ein Kompliment“ von den Sportfreunden Stiller.

Ein Geschenk für die Fans ist der neue, bislang unveröffentlichte Track „Eine Nummer zu groß“, der bereits als Single erschienen ist.

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