Die Bibliothek der Dinge

Die Stadtbibliothek möchte ihr Angebot erweitern und künftig auch eine Auswahl von nützlichen, anregenden, spannenden, sportlichen „Dingen“ über das klassische Medienangebot hinaus bieten.

Ein Anfangsbestand an netten Spiel- und Sportgegenständen ist bereits eingetroffen und wird gerade zur Ausleihe vorbereitet. Eine Auswahl wird in jeder Zweigstelle vorhanden sein und kann dann genauso wie Bücher und andere Medien auch, vorgemerkt und bestellt werden.

So kann man dann z.B. ein Federball- oder Boule-Set ausleihen und gleich an der Bibliothek auf dem Schulhof, Spielplatz oder im Park nutzen.

Oder Beschäftigungs- und Geschicklichkeitsspiele für die nächste Geburtstagsparty, wie Topfstelzen oder Eierlaufen.

Oder eine Slackline, ein Schwungtuch für die Arbeit mit einer Kindergruppe in Verein oder Kirche…

Oder, oder, oder… 🙂

 

 

 

Wir hoffen, wir haben ein interessantes erstes Sortiment zusammengestellt. Wir haben uns erstmal auf „Sport und Spiel“ fokussiert, auch einige Dinge zum Thema „Experimentieren und Lernen“ für jüngere Kinder sind dabei.

Das kann und soll natürlich erweitert werden! Was wünschen sich zum Beispiel unsere Jugendlichen oder Nutzer im Seniorenalter?

Gern nehmen wir Anregungen entgegen!

Wenn alles zur Ausleihe bereit ist, werden unsere Leser es natürlich hier als Erste erfahren 🙂

 

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„Bibliothek der Dinge“ geht an den Start

Endlich ist es so weit: Die ersten „Dinge“ können ausgeliehen werden. Ein mit Liebe ausgewähltes Sortiment an Spiel-, Sport-, Experimentier- und Lernmaterialien steht in allen drei Zweigstellen bereit. Wie bei anderen Medien auch, kann alles auch von zu Hause aus über den WebOPAC vorgemerkt und von einer Bibliothek in eine andere transferiert werden.

Dafür haben wir alles in praktische Boxen verpackt.

Wir sind ganz gespannt, wie unser neues Sortiment ankommt und freuen uns auf Rückmeldungen!

Möglich gemacht hat die Investition die Bibliotheksgesellschaft. Herzlichen Dank dafür!

Wir hoffen, dass wir das Angebot beständig erweitern können und nehmen dafür natürlich gern Anregungen und Wünsche entgegen.

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Radelnd lesen oder belesen radeln

Janet Wagner ist Mitarbeiterin der Bibliothek der Freien Universität Berlin und schreibt derzeit ihre Abschlussarbeit im Studiengang Bibliotheksmanagement zum Thema „Bewegung fördert Lernen“. Im diesem Rahmen initiierte sie die Aufstellung eines Fahrradergometers in der Bibliothek, auf dem während des Lesens geradelt werden kann. Frau Wagner weist auf Studien hin, die den positiven Einfluss von leichter Bewegung auf Konzentration und Aufmerksamkeit belegen. Den vollständigen Artikel können Sie hier nachlesen: Bibliothek lässt Leser radeln (gesehen am 18.01.2019)

Fr

Leseförderung überall!

Lesen ist wichtig und muss unbedingt gefördert werden! Heute mehr denn je…

Die Kinder werden in unserer modernen Gesellschaft mit so vielen verschiedenen Medien konfontiert wie wahrscheinlich nie zuvor (Fernsehen, Internet, Tablet, Handy, Computer, Spielekonsolen usw.).

Der Umgang mit neuen Medien ist unumstritten wichtig, aber der Bezug zu Büchern und zum Lesen darf gerade heute nicht verloren gehen.

Lesen ist nicht nur eine tolle und sinnvolle Freizeitbeschäftigung, sondern fördert auch etliche Entwicklungsprozesse unserer Kinder.

Lesen fördert die Sprachentwicklung, trainiert Konzentration und Ausdauer. Lesen führt zu Kreativität und Fantasie. Mit Büchern kann man spannende Welten erleben und sogar dem Stress des Alltags ein bisschen entkommen.

Lesen ist wichtig für die soziale Entwicklung und erweitert den Wortschatz. Wer viel liest, kann sich besser Ausdrücken und ist Wortgewand.

Ohne Lesen kann man nicht richtig lernen. Und wenn wir mal ehrlich sind, ohne Lesen kann man auch nicht vernünftig mit dem Tablet oder Handy umgehen. Überall in unserem Alltag versteckt sich das Lesen.

Mit ein paar Kleinigkeiten in unserem täglichen Tun kann man sein Kind zu Hause beim Lesen unterstützen.

Als Elternteil hat man immer auch eine Vorbildfunktion. Wenn auch Mama und Papa zu Hause lesen (egal ob Zeitung, Zeitschrift oder Buch), wird es dem Kind gleich viel leichter fallen, ebenfalls etwas zum Lesen in die Hand zu nehmen.

Gemeinsame Lesezeit ist gerade im Herbst/Winter eine tolle Sache um gemütlich zusammen zu sitzen. Eltern sollten sich regelmäßig Zeit nehmen ihrem Kind etwas vorzulesen. Kann das Kind auch schon etwas Lesen, kann man sich mit Vorlesen abwechseln. Zudem können kleine Spiele wie Fehlerlesen o.ä. Spaß machen.

Beginnt das Kind nun mit lesen lernen, können Eltern gemeinsam mit ihm in kleinen Schritten üben. Das Kind liest laut vor, Mama/Papa hören zu. Hier ist Geduld gefragt, es sollte nicht gedrängelt werden. Das Kind bestimmt das Tempo. Natürlich sollten die Kinder auch nie anderweitig unter Druck gesetzt werden, denn das kann schnell nach hinten los gehen und man erreicht genau das Gegenteil von dem, was man eigentlich erreichen wollte. 10 Minuten reichen zu Beginn aus, dann lässt die Konzentration nach. Ein Stempelheft oder eine Tabelle die regelmäßig dokumentieren wann gelesen wurde, können kleine Anreize schaffen und motivieren.

Die Besuche in der Bibliothek dürfen natürlich auch nicht fehlen 🙂 Hier können Kinder nach Herzenslust stöbern, Bücher anschauen und lesen. So wird dann auch der ganz eigene Büchergeschmack entwickelt.

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