Buchhandlungen in Deutschland

Wir, die Stadtbibliothek Salzgitter, bestellen einen Großteil der Neuerscheinungen noch immer im örtlichen Buchhandel. Das ist auch gut so: Es fördert den örtlichen Einzelhandel und garantiert uns schnelle Lieferung sowie einen direkten Ansprechpartner.

Doch in Zeiten des Versandhandels verlieren die Buchhandlungen an Bedeutung und schwinden. „Die Zeit“ veröffentlichte nun eine Deutschlandkarte, aus der hervorgeht, wie viele Buchhandlungen es gibt und wie sie sich über die Bundesrepublik  verteilen.

Noch gibt es sie, diese gemütlichen Orte des Lesens, in denen man ein Buch direkt in die Hand nehmen kann, das Papier knistert hört, die Druckertinte riecht und mit Gleichgesinnten ins Gespräch kommt. Hoffen wir, dass das auch noch lange so bleibt.

Fr

36 Bücher im Jahr lesen

Ich bewundere (und beneide) Menschen, die viel lesen. Ich lese auch gerne, aber wenn ich mich zwischen Lesen und kreativ-sein entscheiden muss, wähle ich meist die Kreativität. Den Geist schweifen lassen, abspannen im Alltag. Das klappt bei mir mit Pinsel, Stift und Co besser, als mit einem Buch.

Neugierig machte mich daher ein Artikel der „Welt“: So schaffen Sie es 36 Bücher im Jahr zu lesen.de

Für mich klingt das wahnsinnig viel: 36 Bücher, also ca. 3 Bücher pro Monat. Ich denke nicht, dass ich es schaffe. Aber auf 15 Bücher möchte ich 2019 kommen. Eine gute Motivation ist hierbei unsere Lesechallenge 2019, die Sie demnächst hier im Blog finden. Es gibt wieder rund 30 verschiedene Aufgaben, die „erlesen“ werden müssen. Schauen Sie die Tage in die Challenge rein und machen Sie mit. Am Ende des Jahres 2019 veröffentlichen wir unsere, und gerne auch Ihre, Titellisten.

Fr

Noch eine Idee für einen guten Vorsatz

Am 01.01 blogge ich, dass regelmäßige Bibliotheksbesuche ein sehr guter Vorsatz für 2019 seien, da leicht einzuhalten, bei Wind und Wetter umsetzbar und mit relativ geringen Kosten für nahezu jedermann erschwinglich.

Nun kommt ein zweiter guter Vorsatz: Mehr Lesen! Nicht nur, weil dieser Vorsatz perfekt mit den regelmäßigen Bibliotheksbesuchen harmoniert, sondern auch, weil Lesen schlau macht! Wer von klein auf Zugang zu Büchern hat, kann besser lesen, schreiben, rechnen und technische Probleme lösen. Das ergab eine Studie der Australien National University, wie Sie in einem Artikel der „Welt“ nachlesen können: Wer

Wenn das mal kein Ansporn zur Einhaltung dieser zwei Vorsätze ist. Übrigens: Bücher zu den üblichen guten Vorsätze wie Diät, mehr Sport und endlich rauchfrei bekommen Sie selbstverständlich auch bei uns.

Fr

Nur noch 54% der Haushalte kaufen Bücher

Kürzlich erschien im Wirtschaftsmagazin „Wirtschaftswoche“ ein Artikel über die Mediennutzung in deutschen Haushalten. Das Statistische Bundesamt hatte ermittelt, dass nur noch 54 % der Haushalte Bücher und eBooks kaufen. Noch vor gut zehn Jahren waren es 65 %. Den Artikel können Sie hier nachlesen: Mediennutzung

Ich frage mich, wie die restlichen 46 % der Haushalte an vertrauenswürdige Informationen und Lesefutter kommen… Vielleicht durch regelmäßige Bibliotheksbesuche? Wünschenswert wäre es. Übrigens ist es auch ein leicht einzuhaltender guter Vorsatz fürs Jahr 2019: Wieder regelmäßig die örtliche Bibliothek besuchen. Den Jahresausweis erhalten Erwachsene schon für 20,00 EUR, Kinder und Jugendliche bekommen ihn kostenfrei.

Fr

Die perfekten Orte zum Lesen

Auf der Seite bibliothekarisch.de habe ich diese Illustration gefunden. Sie ist zwar auf englisch, aber ich denke, ist sehr gut verständlich. Daher möchte ich Sie Ihnen nicht vorenthalten. Viel Freude beim Schmunzeln.

Fr

Quelle: bibliothekarisch.de (gesehen am 04.12.2018), )

Leseförderung überall!

Lesen ist wichtig und muss unbedingt gefördert werden! Heute mehr denn je…

Die Kinder werden in unserer modernen Gesellschaft mit so vielen verschiedenen Medien konfontiert wie wahrscheinlich nie zuvor (Fernsehen, Internet, Tablet, Handy, Computer, Spielekonsolen usw.).

Der Umgang mit neuen Medien ist unumstritten wichtig, aber der Bezug zu Büchern und zum Lesen darf gerade heute nicht verloren gehen.

Lesen ist nicht nur eine tolle und sinnvolle Freizeitbeschäftigung, sondern fördert auch etliche Entwicklungsprozesse unserer Kinder.

Lesen fördert die Sprachentwicklung, trainiert Konzentration und Ausdauer. Lesen führt zu Kreativität und Fantasie. Mit Büchern kann man spannende Welten erleben und sogar dem Stress des Alltags ein bisschen entkommen.

Lesen ist wichtig für die soziale Entwicklung und erweitert den Wortschatz. Wer viel liest, kann sich besser Ausdrücken und ist Wortgewand.

Ohne Lesen kann man nicht richtig lernen. Und wenn wir mal ehrlich sind, ohne Lesen kann man auch nicht vernünftig mit dem Tablet oder Handy umgehen. Überall in unserem Alltag versteckt sich das Lesen.

Mit ein paar Kleinigkeiten in unserem täglichen Tun kann man sein Kind zu Hause beim Lesen unterstützen.

Als Elternteil hat man immer auch eine Vorbildfunktion. Wenn auch Mama und Papa zu Hause lesen (egal ob Zeitung, Zeitschrift oder Buch), wird es dem Kind gleich viel leichter fallen, ebenfalls etwas zum Lesen in die Hand zu nehmen.

Gemeinsame Lesezeit ist gerade im Herbst/Winter eine tolle Sache um gemütlich zusammen zu sitzen. Eltern sollten sich regelmäßig Zeit nehmen ihrem Kind etwas vorzulesen. Kann das Kind auch schon etwas Lesen, kann man sich mit Vorlesen abwechseln. Zudem können kleine Spiele wie Fehlerlesen o.ä. Spaß machen.

Beginnt das Kind nun mit lesen lernen, können Eltern gemeinsam mit ihm in kleinen Schritten üben. Das Kind liest laut vor, Mama/Papa hören zu. Hier ist Geduld gefragt, es sollte nicht gedrängelt werden. Das Kind bestimmt das Tempo. Natürlich sollten die Kinder auch nie anderweitig unter Druck gesetzt werden, denn das kann schnell nach hinten los gehen und man erreicht genau das Gegenteil von dem, was man eigentlich erreichen wollte. 10 Minuten reichen zu Beginn aus, dann lässt die Konzentration nach. Ein Stempelheft oder eine Tabelle die regelmäßig dokumentieren wann gelesen wurde, können kleine Anreize schaffen und motivieren.

Die Besuche in der Bibliothek dürfen natürlich auch nicht fehlen 🙂 Hier können Kinder nach Herzenslust stöbern, Bücher anschauen und lesen. So wird dann auch der ganz eigene Büchergeschmack entwickelt.

Fb

 

 

Ist Lesen wichtig für unsere Demokratie?

 

Jeder fünfte Zehnjährige ist funktionaler Analphabet. Die Buchautorin Kirsten Boie will die Politik mit einer Petition aufrütteln. Sie ist überzeugt: „Lesen ist lebenswichtig für unsere Demokratie.“ (Quelle: Welt.de, gesehen 19.09.2018)“

Mit diesem Thema hat sich die Kinderbuchautorin Kirsten Boie auseinandergesetzt und die Petition „Jedes Kind muss Lesen Lernen!“ ins Leben gerufen.

Diese Petition soll u.a. bewirken, dass mehr Gelder in die Leseförderung der Grundschulen investiert werden und deutlich mehr Studienplätze für die Lehrerausbildung geschaffen werden, um frühzeitige Fördermaßnahmen in Kleingruppen anbieten zu können.

Warum Kirsten Boie das Thema so wichtig findet und wie sie darauf aufmerksam wurde, zeigt der Artikel von „Welt.de“ unter folgendem Link:
„Kirsten Boie kämpft mit Lese-Petition gegen zunehmenden Analphabetismus“.

Schi