Langeweile im Sommer? Nicht bei uns!

Du bist zwischen 11 und 14 Jahren alt und hast noch keine Pläne für die Sommerferien? Dann mach‘ mit beim JULIUS-CLUB. (Vom 21. Juni – 21. August 2019. )

Julius2Langeweile gibt es bei uns sicherlich nicht. Und wer Spaß für die langen Ferien sucht, ist bei uns goldrichtig! Denn auch diesen Sommer gibt es wieder den Julius Club bei uns in der Bibliothek.

Ein Lese Club für 11 bis 14 Jährige, den es schon seit 13. Jahren gibt! Außer den brandaktuellen Büchern gibt es aber noch exklusive und aufregende Veranstaltungen für unsere Julius Club Mitglieder.

Bei unseren Clubtreffen kannst du neue Leute treffen, Buch-Tipps austauschen und bei tollen Aktionen und Ausflügen gemeinsam Spaß haben. Und am Ende gibt es auch noch ein Diplom!
Aber auch Buchtipps von unserer Seite werden euch erwarten, um die Neugierde an den Büchern weiter zu wecken. Wer sich also nicht entscheiden kann, was er lesen soll – Gut aufgepasst!

Zusammen mit euch wollen wir auch tolle Veranstaltungen auf die Beine stellen wie

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eine Gaming Night mit Pizza
ein Wii Turnier
einen Pokémon Vormittag
ein Filmprojekte
und unsere legendäre Abschlussparty (wie immer OHNE Eltern!)

Das alles klingt nach tollen Ferien?
Dann melde dich in einer unserer drei Zweigstellen für den Julius Club an. Wir freuen uns auf Euch!

Mey

Youtube statt Vorlesen – ein Aufschrei!

Neulich erschien im Bayerischen Rundfunk ein Bericht, dass Eltern immer seltener ihren Kindern vorlesen. Okay, das ist nichts Neues. Aber das die Eltern stattdessen ihren Kindern ein Tablet in die Hand drücken, das ließ mich innerlich schreien. Es gibt doch nicht ernsthaft Eltern, die das gemeinsame Lesen durch ein Tablet ersetzen!?

Der BR berichtet weiter, wie wichtig das Vorlesen für Kinder ist. Denn das Gefühl von Nähe und Geborgenheit, wenn sich Eltern nur für das Kind Zeit nehmen (kein Handy, keine Anrufe, kein Fernseher im Hintergrund), prägt sich zeitlebens beim Kind ein. Auch lernen Kinder so spielerisch zur Ruhe zu kommen, kreativ zu werden, sich zu konzentrieren.

Ein alarmierender Artikel: Youtube statt Vorlesen (zuletzt aufgerufen am 02.04.2019)

Falls Sie daheim nichts Passendes zum Vorlesen haben: Wir haben sehr schöne Bilder- und Vorlesebücher im Bestand. Und unseren Leseausweis erhalten Kinder kostenfrei.

Fr

Wozu brauchen Kinder noch Bücher…

… lautet der provokante Artikel im Magazin „Zeit“. Im digitalen Zeitalter, umgeben von elektronischen Alleskönnern, mag die Frage berechtigt sein: Wozu seinem Kind noch ein papiernes Ding in die Hand drücken, das nichts kann. Es blinkt nicht, es fiept nicht, es spricht nicht mit einem. Langweilig! Langweilig?

Wie wichtig das Lesen für Kinder ist, macht der Artikel deutlich: Einen Text mit eigenen Worten wiedergeben, Sprache verbessern, Fantasie entwickeln, in eine Welt abtauchen, die ganz und gar einem selbst gehört – all das können nur Geschichten. Ein weiterer wichtiger Artikel für das Lesen im Kindesalter: Wozu brauchen Kinder noch Bücher (zuletzt aufgerufen am 01.04.2019)

Fr

Auswertung der Lesechallenge 2018

Heute erfolgt die Nachlese zur Lesechallenge 2018 (besser spät als nie). Die beiden Kolleginnen Wi und Sü nehmen ja seit jeher an der Challenge teil. Umso mehr freut es uns, dass dieses Mal auch eine Nutzerin der Stadtbibliothek an der Challenge teilnahm und uns ihre Buchliste zur Veröffentlichkeit bereitstellt. Danke dafür an Frau Maus.

Die einzelnen Titel sehen Sie wie gewohnt oben links im Menü „Lesechallenges in der Stadtbibliothek Salzgitter“ unter „Lesechallenge 2018“.

Fr

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Sü sagt zur Lesechallenge:
Dieses Jahr gab es bei mir sehr viele Veränderungen – seit Ende des Jahres 2018 befinde ich mich in Elternzeit. Deswegen kam ich auch nicht so zum Lesen, wie ich es mir Anfang 2018 vornahm. Aber dafür habe ich alle Bücher auf der Liste bewusst gelesen, eigentlich habe ich auch kein Buch nur für die Liste gelesen. Meistens habe ich eines in die Hand genommen und dann gedacht „Super, dass passt auch zu dem Punkt.“ – alle Bücher, die ich mir mal extra für die Liste hingelegt habe, habe ich am Ende gar nicht geschafft zu lesen.
Aber neben den Büchern, habe ich letztes Jahr noch einige mehr gelesen, so dass ich doch auf 28 Bücher (inkl. Hörbücher) komme. Also doch nochmal 10 mehr, als auf der Liste stehen. Insofern, war ich letztes Jahr nicht ganz so lesefaul – wobei ich schon weitaus mehr gelesen habe.

Dieses Jahr werde ich sicher wieder nicht alle Punkte auf der Liste schaffen. Trotzdem freue ich mich sehr über die Challenge 2019 – denn da sind auch ein paar sehr spannende Punkte dabei. Wie z.B. ein Buch mit einem roten Einband – da habe ich schon welche in meinem Bücherregal erspäht, die ich eh schon lange endlich mal lesen wollte. Wir werden sehen.

Frau Maus meint:

Brechts Mutter Courage wurde natürlich nach dem 2. Weltkrieg geschrieben und damit nicht bei der Bücherverbrennung mit vernichtet. Aber ich wollte unbedingt mal was von Brecht lesen – weil er ja aus Augsburg kommt, wo ich seit neuestem lebe – und sein frühes Werk hat nicht wirklich mein Interesse geweckt.

Übrigens habe ich darüber hinaus natürlich noch ganz viel andere „Fun-Literatur“ gelesen, die sich aber einfach nicht für die Liste geeignet hat. Hätte man mich vor 1 Jahr gefragt, hätte ich gesagt, dass ich nicht viel zum lesen komme. Nach einem Jahr Lese-Challenge musste ich feststellen, dass meine Wahrnehmung total falsch war und ich doch gar nicht so schlecht dabei bin.

Wi äußert sich:

Ich habe dieses Jahr sehr wenig gelesen. Das liegt daran, dass ich durch meine Pendelei am Wochenende viel mehr Hörbücher höre als früher und weniger Zeit zum Lesen habe. Darum führe ich auch meine Hörbücher ganz normal mit in der Liste. Aber ich konnte von meinen 24 gehörten Büchern nur 7 in der Liste unterbringen. Bei den 7 gelesenen eBooks haben alle einen Platz auf der Liste gefunden und von den 14 Büchern hat nur eins nicht auf die Liste gepasst. Ich habe also „nur“ 21 Bücher gelesen. Wenn ich bedenke, dass ich früher (also vor meinem Vollzeitjob – so bis vor ca 3,5 Jahren) 30 bis 35 Bücher im Jahr gelesen habe kommt mir das wenig vor. Aaaaber das sind immer noch fast 2 Bücher die ich jeden Monat lese und 2 Bücher die ich jeden Monat höre und das ist gar nicht so übel. Also ich bin zufrieden damit.
In der Liste konnte ich 5 Punkte nicht erfüllen und nur ein Punkt ist doppelt belegt. Wobei ich bei den 5 unbelegten das Buch mit den Drachen (der 10. Teil von „Ein Lied von Eis und Feuer“) angefangen, aber nicht mehr zu ende gelesen habe. Ich fand es auch schwierig, eine/n Autor/in mit meinen Initialen zu finden, die bis vor kurzem noch Y.J. waren. Falls es die Aufgabe nochmal gibt, kann ich ja nun nach anderen Initialen suchen 😉
Mein absolutes Highlight dieses Jahr war „Der Report der Magd“ von Margret Atwood. Dieses Buch habe ich grade zu verschlungen. Es hat mich auch fasziniert, wie aktuell einige Dinge in dem Buch noch heute sind. Das Buch ist inzwischen fast 30 Jahre alt. Letztes Jahr wurde das Buch zu einer Serie verfilmt. Meines Erachtens sehr nah am Buch und sehr beängstigend mit wirklich glaubwürdigen Darstellern. Die 2. Staffel ist im Dezember erschienen und nicht weniger spannend. Vor allem, weil es darstellt, was mit der Magd Desfred nach den Geschehnissen im Buch passiert. Dieses Buch werde ich bestimmt noch öfter zur Hand nehmen.

Doppelleben einer Analphabetin

Als Kind liebte ich die Vorleseabende meiner Eltern. Deutsch war stets mein Lieblingsfach während meiner Schullaufbahn. Und als Bibliothekarin begegnet mir das Lesen und Schreiben tagtäglich. Lesen und Schreiben, das begleitet mich (fast) mein ganzes Leben.

Aber haben Sie auch schon mal darüber nachgedacht, dass es Erwachsene gibt, die nicht lesen und schreiben können, weil sie Analphabeten sind? Wie fühlt sich das an, nicht Lesen zu können? Überlegen Sie mal: Wie häufig lesen Sie am Tag etwas: das Rezept fürs Mittagessen, die Medikamentenschachtel morgens, den Busplan am Nachmittag, die Speisekarte am Abend. Lesen ist eine Grundkompetenz, um in unserer Welt agieren zu können.

In einem Artikel des MDRs vom 27.03.2019 berichtet eine 45jährige Frau, wie sie ihren Analphabetismus in den Griff bekam. Und wie groß ihre Scham war: Doppelleben einer Analphabetin (zuletzt aufgerufen am 01.04.2019)
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Welttag des Buches

Heute ist der Welttag des Buches (korrekt: Welttag des Buches und des Urheberrechts). Dieser Tag wird alljährlich und weltweit von der UNESCO ausgerichtet und soll das Lesen, das Buch, das geschriebene Wort sowie die Rechte von AutorenInnen ins Bewusstsein der Bevölkerung bringen.

In Deutschland veranstalten die Stiftung Lesen und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels die Aktion „Ich schenke dir eine Geschichte“. SchülerInnen der 4. / 5. Klassen erhalten je einen Büchergutschein, den sie in ausgewählten Buchläden gegen ein Exemplar des Welttagsbuchs „Ich schenke dir eine Geschichte“ einlösen können.

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Eine Anleitung, gute Bücher zu finden

Am 16.03.2019 erschien in der Augsburger Allgemeinen Zeitung ein interessanter Bericht darüber, wie man für sich lesenswerte Bücher findet. Es gibt zwar unzählige Möglichkeiten, für eine erste grobe Orientierung wie Rezensionen lesen, den Buchhändler oder Bibliothekaren fragen, viellesende Freunde um Rat bitten, Bestseller-Listen studieren u. v. m. Aber die Erfahrung zeigt, dass hierbei nicht immer der persönliche Geschmack getroffen wird. Und wer mag schon Zeit in ein Buch investieren, das ihn nicht interessiert!?

Der Bericht der Augsburger Allgemeinen verweist auf den Schriftsteller Ralf Dobelli, der eine klare Stellung dazu bezog: Nicht die Anzahl der Bücher ist entscheidend, sondern dass man „gute Bücher“ liest. Das hängt nicht vom Genre oder Autor ab. Wichtig ist allein, dass es einem gefällt und „dass auch etwas davon im Hirn landet“, so Dobelli weiter. Als Orientierungspunkt schätzt Dobelli die Frage „Würden Sie das Buch mit auf eine einsame Insel nehmen?“, also ohne Lese-Nachschub, ohne Buchhandlung für weiteres Lesefutter. Eine interessante Frage, die ich bei meinem nächsten Buchhandlungs-Besuch im Hinterkopf haben werde.

Den vollständigen, sehr lesenswerten Artikel finden Sie hier: Was sollen wir lesen? (zuletzt aufgerufen am 01.04.2019)

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