Mumford & Sons: Delta

Mumford & Sons, vier britische Musiker, feierten bereits ihr zehntes Bandjubiläum. In ihrem neusten Album „Delta“ vermischen sie den Einfluss ihrer musikalischen Anfänge mit neuem Sound. So entstand ihr neues Album.

„Delta“ ist das vierte Album der Mumford & Sons und mit der ersten Single „Guiding Light“ gaben sie bereits einen ersten Höreindruck von der Platte. „Delta“ ist eine Kombination ihrer besten musikalischen Eigenschaften, handgemachter Folksound aus ihren Anfangstagen mit Akustikgitarre und Banjo und elektronische Klänge des Vorgängers „Wilder Mind“ (2015).

Es ist das Werk einer eingespielten Band, die vor Kreativität nur so strotzt.

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Bryan Ferry: Bitter-Sweet

Bryan Ferry feierte riesige Erfolge mit seiner Band Roxy Music, aber auch solo ist er erfolgreich. Zuletzt war Ferry als Filmkomponist tätig, was den britischen Sänger und Songwriter zu einem neuen Soloalbum inspirierte.

„Bitter-Sweet“ heißt das neue Album, ein Jazzalbum mit Coversongs aus dem eigenen Katalog. Wie sein Album „The Jazz Age“ (2012) entstand „Bitter-Sweet“ zusammen mit dem Bryan Ferry Orchestra und ist stark von Ferrrys Arbeit am Soundtrack zur deutschen historischen Krimiserie „Babylon Berlin“, die in den 20er Jahren spielt, inspiriert. Deshalb findet man auf „Bitter-Sweet“ auch musikalische Stile aus dieser Zeit.

Neben Ferrys Solosongs sind auf „Bitter-Sweet“ auch bekannte Roxy-Music-Klassiker, Moderne und Vergangenheit unter einem Hut. Selten ist das so gut gelungen .

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Zaz: Effet Miroir

Isabelle Geffroy, besser bekannt als Zaz, gehört zu den erfolgreichsten französischen Sängerinnen der Gegenwart. 2014 kam das Album „Paris“ heraus, das in Europa gleich mehrfach in den Charts landete. In den letzten vier Jahren spielte Zaz rund 500 Konzerte auf fünf Kontinenten und schaffte es im vergangenen Jahr dennoch erneut ins Studio, um ein neues Album aufzunehmen.

Hier ist es nun, das mit Spannung erwartete neue Album „Effet Miroir“ (dt. Spiegeleffekt). Zaz hat dafür 15 Songs in Paris, Brüssel und Montreal aufgenommen. Zu Hören kriegen wir einen spannenden Mix aus Chanson und Jazz, Rock und Salsa, südamerikanische Klänge mit französischen und spanischen Texten.

Effet Miroir“ ist ein neuer, vielseitiger Geniestreich des französischen Superstars.

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Cat Power: Wanderer

Cat Power ist eine US-amerikanische Alternative-Country-Musikerin, die sich 2018 mit ihrem neuen Album „Wanderer“ nach sechs Jahren wieder zurückmeldete.

„Wanderer“ ist ihr zehntes Studioalbum und der Nachfolger von „Sun“, welches 2012 erschien.

Jetzt, wo wir „Wanderer“ hören können, muss man sagen, das Warten hat sich gelohnt, denn Cat entpuppt sich einmal mehr als begnadete Songwriterin. Die elf neuen Songs handeln von ihrer persönlichen Reise und von ihrem Leben, sozusagen „on the road“. Auch ein paar besondere Gäste sind zu hören, so z. Bsp. ihre Freundin und Sängerin Lana Del Rey.

Cat Power hat in den letzten 20 Jahren ihre musikalische Richtung gefunden und präsentiert mit großer Stimme auf „Wanderer“ einen minimalistischen Mix aus Folk, Country und Blues.

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Rita Ora: Phoenix

Rita Ora war im letzten Jahr alles andere als faul: Mit „Your Song“, „Anywhere“ und „Let You Love Me“ u. v. m. landete sie mit mehreren Hits in den oberen Rängen der Charts.

Allerdings ist ihr letztes Album schon sechs Jahre her. Mit dem neuen Album „Phoenix“ meldet sie sich zurück. Mit ihrem ersten Album „Ora“ landete sie in den britischen Charts auf Platz eins. „Phoenix“ ist das zweite Album, das Rita Ora präsentiert, und die vier bereits veröffentlichten Singleauskopplungen lassen einiges erwarten.

Spannende Gäste sind auf dem Album ebenfalls zu hören, u. a. der verstorbene DJ Avicii. Und beim Songwriting unterstützten u. a. Ed Sheeran und Jonathan Coffer. Das Ergebnis lässt sich hören und ist ein abwechslungsreiches und aufregendes neues Album, ein weiterer Meilenstein in der Karriere von Rita Ora.

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Sotiria: Hallo Leben

Als geheimnisvolle Frontfrau der Pop-Rock-Formation Eisblume hat Sotiria ein europaweites Publikum verzaubert. Nach einer kurzen Schaffenspause beginnt für die charismatische Sängerin nun ein völlig neues Kapitel: Mit »Hallo Leben« legt Sotiria ihr Soloalbum vor, auf dem sie sich heute als eine der faszinierendsten deutschsprachigen Künstlerinnen präsentiert. Unterstützt wird die Berlinerin dabei von niemand geringerem als Der Graf von Unheilig.

Der Graf und Sotiria kennen sich bereits seit 2011. Es beginnt ein Gedankenaustausch über die gemeinsame Liebe zur Musik, über die Schattenseiten, aber auch über die kostbaren Momente des Lebens. »Der Graf hat mir Mut gemacht, das zu tun, wofür mein Herz schlägt und mir dabei geholfen, meine Gefühle in Musik zu übersetzen.«

Das war der erste Schritt zu einem gemeinsamen Album. Sotiria ist angetreten, das unheilige Erbe weiterzutragen. »Hallo Leben« heißt das erste gemeinsame Studioalbum, welches Der Graf gemeinsam mit und für Sotiria geschrieben und produziert hat. Und auch wenn er sich selbst aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat, gibt es als ganz besondere Überraschung zwei Duette mit Sotiria – eine kleine Sensation. (Quelle JPC)

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Musiktipp: Element Of Crime: Schafe, Monster und Mäuse

Seit 33 Jahre spielen sie ihre Songs. Und bringen ihre Platten heraus, genauso wie sie sich das vorstellen, eine nach der anderen. Es gibt wenig Vergleichbares, keine andere deutschsprachige Band, die diese eigenartige Mischung aus Folkrock und Blues, Artrock und Kinderlied, Krachorgie und Schmalzmelodie in die Welt brächte, ohne auch – wie es scheint – nur einen Moment darüber nachzudenken, ob das gerade in den Zeitgeist passt oder nicht, ob das für neue oder alte Medien taugt, ob das einer versteht, ob sie das überhaupt selber verstehen, ob das nun traurig oder lustig, hässlich oder schön, Tiefsinn oder Spinnerei ist.

Auf den ersten Blick sieht alles nach Verweigerung aus: Sie weigern sich, immer das Gleiche zu machen und sie weigern sich, sich neu zu erfinden. Sie weigern sich, sich der Streaming- und Youtube-Landschaft anzupassen. Sie geben ihre Musik nicht für Werbung her. Sie spielen lieber dreimal im Tempodrom als einmal in der Max-Schmeling-Halle. Sie lassen sich nicht festnageln und so weiter und so fort, man könnte es noch lange fortführen, aber das kann das Geheimnis ihres Erfolges nicht sein, das sind alles nur Dinge, die nicht getan werden, aber geliebt wird man nur für das, was man tut, nicht für das, was man lässt.

Und so entsteht ein anderes Bild dieser Band: Einer Band, die einen so unverwechselbaren Stil in Sachen Song, Sound und Haltung hat, dass man nur zwei Möglichkeiten hat: Man kann das mögen oder eben auch nicht. Nie sind Element Of Crime nur „irgendwie interessant“ oder „auch ganz okay“. Und da wären wir bei „Schafe, Monster und Mäuse“. Ist das ein Verweis auf das Vorgängerwerk „Lieblingsfarben und Tiere“? Wohl kaum. (Aus der Presseinfo von Element of Crime, geschrieben von Charlotte Goltermann (Berlin, 2018) )

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