Bryan Ferry: Bitter-Sweet

Bryan Ferry feierte riesige Erfolge mit seiner Band Roxy Music, aber auch solo ist er erfolgreich. Zuletzt war Ferry als Filmkomponist tätig, was den britischen Sänger und Songwriter zu einem neuen Soloalbum inspirierte.

„Bitter-Sweet“ heißt das neue Album, ein Jazzalbum mit Coversongs aus dem eigenen Katalog. Wie sein Album „The Jazz Age“ (2012) entstand „Bitter-Sweet“ zusammen mit dem Bryan Ferry Orchestra und ist stark von Ferrrys Arbeit am Soundtrack zur deutschen historischen Krimiserie „Babylon Berlin“, die in den 20er Jahren spielt, inspiriert. Deshalb findet man auf „Bitter-Sweet“ auch musikalische Stile aus dieser Zeit.

Neben Ferrys Solosongs sind auf „Bitter-Sweet“ auch bekannte Roxy-Music-Klassiker, Moderne und Vergangenheit unter einem Hut. Selten ist das so gut gelungen .

Wf

Twenty One Pilots: Trench

Twenty One Pilots, das mit dem GRAMMY® Award ausgezeichnete Duo von Tyler Joseph und Josh Dun, veröffentlichen ihr Sudioalbum „Trench“, welches unter anderem durch die Songs „Jumpsuit“ und „My Blood“ angekündigt und mit Spannung erwartet wurde.

Ihr Song „Stressed Out“ wurde international mit vierfach Gold und Platin sowie mit einem Grammy ausgezeichnet. Ebenfalls erhielt die Single 3-Fach Gold in Deutschland und erreichte Platz 3 der deutschen Single-Charts sowie Platz 7 der deutschen Airplay-Charts. Der Song „Heathens“, ein Beitrag zum Blockbuster-Soundtrack Suicide Squad hat international, einschließlich Deutschland, etliche Platin-Auszeichnungen bekommen und wurde gleich dreimal für den Grammy nominiert, darunter in der Kategorie „Best Rock Performance“.

Wf

 

Musiktipp: Element Of Crime: Schafe, Monster und Mäuse

Seit 33 Jahre spielen sie ihre Songs. Und bringen ihre Platten heraus, genauso wie sie sich das vorstellen, eine nach der anderen. Es gibt wenig Vergleichbares, keine andere deutschsprachige Band, die diese eigenartige Mischung aus Folkrock und Blues, Artrock und Kinderlied, Krachorgie und Schmalzmelodie in die Welt brächte, ohne auch – wie es scheint – nur einen Moment darüber nachzudenken, ob das gerade in den Zeitgeist passt oder nicht, ob das für neue oder alte Medien taugt, ob das einer versteht, ob sie das überhaupt selber verstehen, ob das nun traurig oder lustig, hässlich oder schön, Tiefsinn oder Spinnerei ist.

Auf den ersten Blick sieht alles nach Verweigerung aus: Sie weigern sich, immer das Gleiche zu machen und sie weigern sich, sich neu zu erfinden. Sie weigern sich, sich der Streaming- und Youtube-Landschaft anzupassen. Sie geben ihre Musik nicht für Werbung her. Sie spielen lieber dreimal im Tempodrom als einmal in der Max-Schmeling-Halle. Sie lassen sich nicht festnageln und so weiter und so fort, man könnte es noch lange fortführen, aber das kann das Geheimnis ihres Erfolges nicht sein, das sind alles nur Dinge, die nicht getan werden, aber geliebt wird man nur für das, was man tut, nicht für das, was man lässt.

Und so entsteht ein anderes Bild dieser Band: Einer Band, die einen so unverwechselbaren Stil in Sachen Song, Sound und Haltung hat, dass man nur zwei Möglichkeiten hat: Man kann das mögen oder eben auch nicht. Nie sind Element Of Crime nur „irgendwie interessant“ oder „auch ganz okay“. Und da wären wir bei „Schafe, Monster und Mäuse“. Ist das ein Verweis auf das Vorgängerwerk „Lieblingsfarben und Tiere“? Wohl kaum. (Aus der Presseinfo von Element of Crime, geschrieben von Charlotte Goltermann (Berlin, 2018) )

Wf

Joe Bonamassa: Redemption

Der Blues- und Rockwelt muss Joe Bonamassa schon lange nichts mehr beweisen. Er tut es trotzdem mit seinem neuen Meisterwerd „Redemption“.</p>

Das Joe Bonamassa auch zwei Alben im Jahr herausbringt, ist für ihn durchaus keine Seltenheit, aber 2018 dürfen sich die Fans des Bluesrockers sogar über ein drittes Album freuen.

Nach dem Duettalbum „Black Coffee“ mit Beth Hart und seinem Live-Tributealbum „British Blues Explosion Live“, beide erreichten die Top 10 der britischen Charts, folgt jetzt das neue Soloalbum mit eigenem Material: Hier ist „Redemption“.

Wf

Musiktipp: Herbert Grönemeyer: Tumult

„Tumult“ ist Herbert Grönemeyers fünfzehntes Album. Das lange Warten darauf hat sich gelohnt: „Tumult“ ist ein Höhepunkt in der 40-jährigen Karriere dieses Künstlers. Ein absolut gegenwärtiges, hochpolitisches Werk, welches die aktuelle Lage auf den Punkt kommentiert und uns Mut macht. „Tumult“: Das ist Musik zur Zeit.

Herbert Grönemeyer findet Worte für die unruhigen Zeiten, in denen sich unsere Gesellschaft befindet. Viele Gewissheiten schwinden; und vieles von dem, was uns einst sicher und selbstverständlich erschien, wird in Frage gestellt: Wie wollen wir leben? Was können wir tun, damit wieder Hoffnung herrscht und nicht Hass? Wie verteidigen wir unsere Freiheit gegen ihre Verächter? Wie stehen wir zu uns selbst in einer Gegenwart, in der sich so viele verbiegen und ihr Menschsein verleugnen? Wie kommen wir miteinander aus? (Quelle: jpc)

In Zeiten des Durcheinanders fordert Herbert Grönemeyer auf „Tumult“ mehr Hoffnung und weniger Hass. Hier sollte man wirklich gut zuhören.

Wf

 

2Cellos: Let There Be Cello

Luka Sulic und Stjepan Hauser sind das Duo 2Cellos, die Rocker am Cello. Mit dem Titel ihres neuen Albums „Let There Be Cello“ beziehen sie sich auf AC/DC und deren legendäres Album „Let There Be Rock“. Das Duo spielt bei Festivals wie „Rock am Ring“ oder „Wacken“ und tourt durch Hallen und Stadien in der ganzen Welt, mit „Let There Be Cello“ machen sie ihren Anspruch klar die Rock-Stars der Klassik ihrer Generation zu sein.</p>

Der selbst komponierte grandiose Album-Opener „Concept 2“ könnte von Rock Bands wie YES stammen. Danach lassen es die 2Cellos richtig krachen mit „Eye Of The Tiger“ von Survivor, „Seven Nation Army“ von den White Stripes oder „Whole Lotta Love“ von Led Zeppelin. Im Led Zeppelin Super-Hit haben die 2Cellos auch ein Zitat eines Rockstars der Klassik eingebaut: Ludwig van Beethovens berühmtes Titelthema aus der „Schicksals Sinfonie“.

Die 2Cellos Versionen von „Vivaldi Storm“, „Asturias“ von Isaac Albeniz und die „Champions Anthem“ die sich auf Georg Friedrich Händels Fußball-Hit „Zodak The Priest“ bezieht sowie Hans Zimmers „Pirates Of The Carribbean“, „Perfect“ von Ed Sheeran, „The Show Must Go On“ von Queen und nicht zuletzt „Imagine“ von John Lennon oder der Super-Hit „Despacito“ zeigen dass sich Rock und Klassik nicht ausschließen und machen das Album „Let There Be Cello“ zu einem grandiosen Klassik-Rock-Album der Gegenwart.

<

Wf

Max Mutzke: Colors

Sein Durchbruch als Gewinner von Stefan Raabs Castingshow „SSDSGPS“ ist mittlerweile fast 15 Jahre her und fast vergessen. Heute kennt man Max Mutzke dafür als eine von Deutschlands größten männlichen Soulstimmen.</p>

Max Mutzke, der deutsche Soulman, stellt sein neues Album „Colors“ vor. Es ist mittlerweile sein siebtes Studioalbum. Der Sänger zeigt darauf wie bunt und vielseitig Musik sein kann.

Für „Colors“ hat sich Max Mutzke neben eigenen Stücken auch ein paar besondere Hip-Hop-Klassiker vorgenommen und ihnen sein persönliches Soulgewand an. Dabei sind Songs von Grandmater Flash, Arrested Development, De La Soul, Warren G., Mary J. Blige aber auch deutsche Künstler wie Seeed.

Von Seeed stammt auch der Song „Augenbling“ der Max Mutzke als Vorlage für die erste Singleauskoppelung diente.

Wf