Marianne Faithfull: Negative Capability

Mehr als 50 Jahre liegt ihr Debüt zurück, doch ans Aufhören denkt Marianne Faithfull noch lange nicht. Ganz im Gegenteil, die britische Musikerin veröffentlicht mit „Negative Capability“ ihr mittlerweile 21. Album, das mit neuen Songs und alten Hits im neuen Gewand begeistert.

Sie selbst bezeichnet es als das ehrlichste Album ihrer Karriere. Die zehn Songs auf „Negative Capability“ handeln von Liebe, Tod und Einsamkeit, aber auch von Terrorismus. Neben neuen Liedern gibt es auch drei neue Versionen ihrer bekannten Songs „As Tears Go By“, „It’s All Over Now, Baby Blue“ und „Witches‘ Song“.

Außerdem arbeiteten auch ein paar prominente Gäste mit am neuen Album. Unter anderen auch Nick Cave, der in „The Gypsy Fairie Queen“ als Sänger und Pianist zu hören ist.

„Negative Capability“ von Marianne Faithfull ist ein beeindruckendes Gesamtwerk, authentisch, ehrlich, poetisch und vielseitig.
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Zaz: Effet Miroir

Isabelle Geffroy, besser bekannt als Zaz, gehört zu den erfolgreichsten französischen Sängerinnen der Gegenwart. 2014 kam das Album „Paris“ heraus, das in Europa gleich mehrfach in den Charts landete. In den letzten vier Jahren spielte Zaz rund 500 Konzerte auf fünf Kontinenten und schaffte es im vergangenen Jahr dennoch erneut ins Studio, um ein neues Album aufzunehmen.

Hier ist es nun, das mit Spannung erwartete neue Album „Effet Miroir“ (dt. Spiegeleffekt). Zaz hat dafür 15 Songs in Paris, Brüssel und Montreal aufgenommen. Zu Hören kriegen wir einen spannenden Mix aus Chanson und Jazz, Rock und Salsa, südamerikanische Klänge mit französischen und spanischen Texten.

Effet Miroir“ ist ein neuer, vielseitiger Geniestreich des französischen Superstars.

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Cat Power: Wanderer

Cat Power ist eine US-amerikanische Alternative-Country-Musikerin, die sich 2018 mit ihrem neuen Album „Wanderer“ nach sechs Jahren wieder zurückmeldete.

„Wanderer“ ist ihr zehntes Studioalbum und der Nachfolger von „Sun“, welches 2012 erschien.

Jetzt, wo wir „Wanderer“ hören können, muss man sagen, das Warten hat sich gelohnt, denn Cat entpuppt sich einmal mehr als begnadete Songwriterin. Die elf neuen Songs handeln von ihrer persönlichen Reise und von ihrem Leben, sozusagen „on the road“. Auch ein paar besondere Gäste sind zu hören, so z. Bsp. ihre Freundin und Sängerin Lana Del Rey.

Cat Power hat in den letzten 20 Jahren ihre musikalische Richtung gefunden und präsentiert mit großer Stimme auf „Wanderer“ einen minimalistischen Mix aus Folk, Country und Blues.

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Rita Ora: Phoenix

Rita Ora war im letzten Jahr alles andere als faul: Mit „Your Song“, „Anywhere“ und „Let You Love Me“ u. v. m. landete sie mit mehreren Hits in den oberen Rängen der Charts.

Allerdings ist ihr letztes Album schon sechs Jahre her. Mit dem neuen Album „Phoenix“ meldet sie sich zurück. Mit ihrem ersten Album „Ora“ landete sie in den britischen Charts auf Platz eins. „Phoenix“ ist das zweite Album, das Rita Ora präsentiert, und die vier bereits veröffentlichten Singleauskopplungen lassen einiges erwarten.

Spannende Gäste sind auf dem Album ebenfalls zu hören, u. a. der verstorbene DJ Avicii. Und beim Songwriting unterstützten u. a. Ed Sheeran und Jonathan Coffer. Das Ergebnis lässt sich hören und ist ein abwechslungsreiches und aufregendes neues Album, ein weiterer Meilenstein in der Karriere von Rita Ora.

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Tina Turner: My Love Story – die Autobiografie

Heute gibt es mal keinen expliziten Hör-Tipp, sondern vielmehr einen Lesetipp und zwar die Biographie von Tina Turner:

Klappentext

„Liebe hat mein Leben gerettet. Davon will ich erzählen“ Tina Turner, die legendäre Königin des Rock `n` Roll, blickt unter dem Eindruck einer gefährlichen Erkrankung, die sie aufgrund einer wunderbaren Wendung bezwingen konnte, auf ihr wechselvolles Leben zurück. Erstmals schildert sie ihre „ganze Geschichte“, wie sie sagt, eine Geschichte die sie in ihrer ersten Autobiografie, „Ich, Tina“, nicht erzählen konnte und wollte.

„Nutbush City Limits“, „Private Dancer“, „The Best“, „Proud Mary“ – jeder, der Tina Turners Musik hört, spürt ihren Lebenswillen, die sie aus der Enge der Kundhein in Tennessee auf die Bühnen der Welt brachten, sie aus der schrecklichen Ehe mit Ike Turner befreiten und zu ihrer großen Liebe Erwin Bach und nach Europa führten. „My Love Story“ ist eine Lieberserklärung an das Leben und die zutiefst bewegende und inspirierende Überlebensgeschichte einer Frau, die alle Hindernisse, die ihr in den Weg gelegt wurden, hinter sich ließ.

Natürlich haben wir von dieser Musik-Ikone auch mehrere CDs im Bestand…. Am besten also lesen und hören 🙂

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Cher: Dancing Queen

Nachdem Cher bereits im ABBA- Musicalfilm „Mamma Mia! Here We Go Again“ zu sehen war, meldet sie sich jetzt auch mit einem eigenen ABBA Coveralbum zurück.

Eine großartige Hommage von Cher an die vier schwedischen Poplegenden von ABBA.

Auf ein neues Album der amerikanischen Sängerin mussten Fans fünf Jahre warten. „Dancing Queen“ ist der Nachfolger von „Closer To The Truth“ und Chers 26. Studioalbum.

Das Album enthält Chers ganz persönliche Interpretationen von ABBA-Klassikern, darunter natürlich auch „Dancing Queen“ das dem Album den Namen gab.

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Ariana Grande: Sweetener

Ariana Grande präsentiert zwei Jahre nach ihrem letzten Nummer-1-Album „Dangerous Woman“ ihr neues und mittlerweile viertes Studioalbum „Sweetener“.

Ariana Grande ist gerade einmal 24 Jahre alt, gehört aber zu den erfolgreichsten Künstlerinnen des Pop. Die letzten drei Alben schafften es bis auf Platz eins der Charts und alle erreichten Platin-Status. Sie hat zahlreiche Auszeichnungen wie American Music Awards oder MTV Europe Music Awards.

Die erste Single aus „Sweetener“, „No Tears Left To Cry“, veröffentlichte sie bereits im April. In diesem Song thematisiert sie die persönlichen Folgen des Terroranschlags in Manchester bei ihrem Konzert.

Ariana Grande gehört, trotz ihrer jungen Jahre, bereits zu den Großen des Pop. Unbedingt „Sweetener“ anhören – überzeugend!

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