Roger Cicero: „Glück ist leicht – Das Beste von 2006 – 2016“

CiceroRoger Cicero (1970 – 2016) hat mehr als zehn Jahre lang mit seinen Songs die Musik in Deutschland mitgestaltet. Im letzten Jahr mussten wir Abschied von einem großen Vertreter aus der deutschen Musikszene nehmen.

Sechs Soloalben hat Roger Cicero in seiner Karriere produziert, fünf von diesen landeten auch in den deutschen Charts. Seine favorisierten Musikstile waren der Jazz und auch Pop.

Zu seinen Ehren wurde jetzt das Album „Glück ist leicht – Das Beste von 2006 – 2016“ veröffentlicht.

Darauf sind seine bekannten Songs wie „Zieh die Schuh aus“, „Ich atme ein“, „Wovon träumst du nachts“, „In diesem Moment“ und natürlich seine Top 10-Single „Frauen regier‘ n die Welt“. Auch verschiedene Cover- und Liveversionen, wie zum Beispiel Frank Sinatras „My Way“ oder „I’ve Got A Crush On You“ und seine Interpretation von „Ein Kompliment“ von den Sportfreunden Stiller.

Ein Geschenk für die Fans ist der neue, bislang unveröffentlichte Track „Eine Nummer zu groß“, der bereits als Single erschienen ist.

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Sia: This is Acting

SiaSia Kate Isobelle Furler australische Sängerin und Songschreiberin brachte 2014 ihr Album „1000 Forms of Fear“ raus (in der Stadtbibliothek vorhanden), landete damit in den USA direkt auf der Nummer. Weiterhin erhielt die Sia  vier Grammy-Nominierungen, was einen nicht wundert, denn viele ihrer bekannten Hitsingles stammen auch aus diesem Album. Doch das war bei weitem nicht ihr erstes Album, ihre Karriere begann Sia schon 1997, doch erst mit ihrem 5. Album „We are born“ landete sie auch in Deutschland in den Charts. Das aber seit dem regelmäßig. Auch ihr aktuelles Album „This is Acting“ – das siebte Studioalbum – hat es auf Platz 14 der Albumcharts bei uns gebracht. (Vgl. hier)

Darüber hinaus schrieb sie zahllose Hitsingles und Albumsongs für andere Künstler, wie z.B. „Diamonds“ für Rihanna und weitere Hits für Katy Perry, Britney Spears, Kelly Clarkson, Beyonce und Celine Dion.

Die zweite offizielle Single „Cheap thrills“ aus dem aktuellen Album ist eine Remix Version welche Sia zusammen mit Sean Paul aufnahm. In vielen Ländern erklomm sie damit die Top 10, in Deutschland gelang ihr mit der Auskopplung sogar  ihr erster Nummer-Eins-Hit.

Ein Markenzeichen von Sia sind die großen Perücken, hinter denen sie sich bei Live-Auftritten versteckt.

Und jetzt gibt es nochmal den Nummer-Eins-Hit auf die Ohren und Augen 🙂

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Kygo: Cloud Nine

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Kygo!? Wer ist Kygo? Noch nie gehört! Doch, bestimmt denn zahlreiche seiner Songs hat der eine oder andere ständig im Ohr. Da gibt es z.B. „Stole the Show“, „Stay“ oder „Raging“. Na klar, sagen da bestimmt einige von euch.

Also, wer ist Kygo: bürgerlicher Name Kyrre Gørvell-Dahll und mit 24 Jahren einer der größten Popstars in Norwegen, Mitbegründer des Tropical House und seit gut drei Jahren Dauergast in den internationalen Charts. (vgl. hier)

Kygo sammelte in seiner Karriere schon zahlreiche Nummer-eins-Hits in Norwegen und mehrere Top 10 Platzierungen weltweit. Auch der Rest von Europa und die USA schenkten dem DJ und Produzenten bereits ihre Aufmerksamkeit.

Hier das langersehnte Debütalbum „Cloud Nine“ (2016). Viele der Tracks landeten in Norwegen auf Platz eins oder zwei der Charts darunter „Firestone“, „Stole the Show“, „Nothing Left“, „Stay“, „Fragile“ und „Raging“.

Hier jetzt noch etwas für die Ohren 😉

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Milow: Modern Heart

MilowMilow, das ist Jonathan Vandenbroeck, präsentiert mit „Modern Heart“ sein neues Album.

Mit „Coming Of Age“ feierte der belgische Singer-Songwriter und Popsänger 2008 seine erste Nummer-eins-Platzierung in seinem Heimatland. Mit „Milow“ gelang ihm nur ein Jahr später der Sprung in die europäischen Charts. Auch alle weiteren Alben erreichten die Top 10 in Belgien, sein letztes Album „Silver Linings“ sogar wieder Platz eins. (Quelle JPC)

Die erste Singleauskopplung „Howling At The Moon“ lässt schon Vermutungen zu, dass Milow es schaffen könnte alle Erwartungen, aufgrund seiner letzten Erfolge, sogar noch zu übertreffen. Überzeugen Sie sich selbst:

Auf seiner CD sind die Einflüsse von  R’nB und Hipp Ho gut zu erkennen. Die Mischung scheint nicht zusammen zu passen, doch in neun Songs beweist: Milow es geht!

Mit „Modern Heart“ wartet auf die Hörer ein wirklich abwechlunsgreiches Album. Die Songs sind geprägt von Milows unverwechselbarer Stimme und seinem Gitarrensound. Trotz Experimenten, die ihm absolut gelingen(!), bleibt er sich bei jedem Song treu.

Wf

 

Eine deutsche Perle der Musikgeschichte in Englisch

Dass die bezaubernde Saint Lu ein neues Album herausbringt, wäre fast an mir vorbeigegangen. Wäre da nicht der allgemeine Hype um den Eurovision Song Contest gewesen. Bei dem hat die stimmgewaltige Österreicherin teilnehmen wollen, verlor aber unverständlicherweise gegen Cascada. Kennt sie aber schon – schließlich kam sie beim österreichischen Pendant zu „Deutschland sucht den Superstar“ auch nicht weit. Trotzdem hat sie nun ein zweites großartiges Album herausgebracht.

saintlu

Ihre Stimme erinnert an die ganz großen Amerikanerinnen wie Janis Joplin (oder meinetwegen auch Anastacia), in seichteren Momenten auch mal eher an die Britinnen Duffy oder Amy Winehouse. Musikalisch rückt sie auf ihrem zweiten Album nun ein wenig weg von der Rockröhre hin zu ein bisschen mehr Blues, ein bisschen mehr Soul, ein bisschen mehr Pop-Opulenz.

Beginnen die ersten Tracks noch mit viel Power, kommen zum Ende des Albums hin eher Balladen und ruhigere Lieder. Das ist nicht schlecht, es stört nur ein wenig die Stimmung beim Hören. Den Einfluss aus den USA hört man allerdings wieder deutlich. Auch das ist nicht schlecht, doch sind die Texte zum Teil weniger überzeugend. Eigentlich sind die das große Manko des Albums. „Stop drowning your smiles in fake problems, and life will just do its thing. You see, life’s not that bad if you’d just stop that useless complaining. What you’re throwing away are your most precious days, and it will all be too late when you’re gone“ sang sie noch im Opener ihres Debütalbums. Auf dem neuen Album geht es nun überwiegend um verschmähte Liebe und One-Night-Stands, die Texte dazu sind oft einfacher gehalten, was ich auf den amerikanischen Einfluss schiebe. Der beste Song ist meines Erachtens übrigens das bluesige „The Letter“, auch wenn die meisten vom Eurovision-Beitrag „Craving“ mehr angetan sind. Im Herbst geht sie zudem auf Tour.

Sei

 

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