Madsen: Lichtjahre

Madsen kommen aus dem Wendland, sind Indierocker und stellen mit „Lichtjahre“ 2018 ihr siebtes Album vor.

Die Band gibt es inzwischen seit vierzehn Jahren. In dieser Zeit haben Madsen bereits sechs Alben herausgebracht, von denen fünf bis in die Top 10 der deutschen Charts aufgestiegen sind. Inzwischen sind Madsen aus der Rockwelt nicht mehr wegzudenken.

„Lichtjahre“ ist das Nachfolgealbum von „Kompass“ aus dem Jahr 2015. Mit dem Song „Rückenwind“ geben Madsen einen ersten Einblick in das neue Album.

Riffs zwischen Rock, Punk und Metal und eingängige Melodie, Refrain, die ins Ohr gehen und tollen Texten haben einiges zu bieten – so wie man es von den vier Bandmitgliedern kennt.

Madsen bleiben mit den 13 neuen Songs auf „Lichtjahre“ ihrem unverwechselbaren Sound treu und erreichen damit einen weiteren Höhepunkt ihres bisherigen Schaffens.

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Xavier Naidoo: Für Dich

Xavier

In den letzten 20 Jahren veröffentlichte Xavier Naidoo sieben Alben und alle landeten in Deutschland auf Platz eins der Charts. Er hat sich noch nie auf seinem Erfolg ausgeruht, im Gegenteil: Hier ist sein neues Album „Für Dich“, wie wir ihn kennen, mit persönlichen und gefühlvollen Texten.

Sein Album „Für Dich“ ist eine schon fast eine Huldigung auf das Leben, die Hoffnung und die Liebe. Wieder experimentiert Xavier Naidoo bei dem musikalischen Arrangement der Lieder. Das Ergebnis sind neben wunderschönen Balladen, mitreißende Hymnen, die alle durch eine Mischung aus Soul, Pop, Hip-Hop, Klassik und Rock geprägt sind.

Xavier Naidoo präsentiert mit „Für Dich“ ein persönliches Album seiner Reise durch das Leben voller Gefühle wie Liebe und Sehnsucht, schildert an vielen Stellen seine familiäre Verbundenheit und seine Empfindungen als junger Familienvater. Er beschreibt Abschiednehmen und Freude. Die Songtexte zeigen einen starken und gereiften Künstler.

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Nickelback: Feed The Machine

Zwei Jahre ist die abgebrochene Europatournee von Nickelback aufgrund einer Stimmbandoperation von Fronmann und Sänger Chad Kroeger her. Dieses Jahr melden sie sich endlich wieder zurück – mit einem neuen Album!

Die Single „Feed The Machine“, die dem Album auch den Namen gibt, ist schon veröffentlicht und eine echte Hardrockhymne. Allen Fans hat diese in jedem Fall Neugier auf das Album geweckt. Inzwischen ist die kanadische Rock-Gruppe seit mehr als 20 Jahren im Musikgeschäft. Acht Alben haben sie in der Zeit produziert und noch immer schaffen sie es ihre Fans zu überraschen. Wie auch mit dem neusten Album. Einen ersten Eindruck gibt es im folgenden Video.

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Eine deutsche Perle der Musikgeschichte in Englisch

Dass die bezaubernde Saint Lu ein neues Album herausbringt, wäre fast an mir vorbeigegangen. Wäre da nicht der allgemeine Hype um den Eurovision Song Contest gewesen. Bei dem hat die stimmgewaltige Österreicherin teilnehmen wollen, verlor aber unverständlicherweise gegen Cascada. Kennt sie aber schon – schließlich kam sie beim österreichischen Pendant zu „Deutschland sucht den Superstar“ auch nicht weit. Trotzdem hat sie nun ein zweites großartiges Album herausgebracht.

saintlu

Ihre Stimme erinnert an die ganz großen Amerikanerinnen wie Janis Joplin (oder meinetwegen auch Anastacia), in seichteren Momenten auch mal eher an die Britinnen Duffy oder Amy Winehouse. Musikalisch rückt sie auf ihrem zweiten Album nun ein wenig weg von der Rockröhre hin zu ein bisschen mehr Blues, ein bisschen mehr Soul, ein bisschen mehr Pop-Opulenz.

Beginnen die ersten Tracks noch mit viel Power, kommen zum Ende des Albums hin eher Balladen und ruhigere Lieder. Das ist nicht schlecht, es stört nur ein wenig die Stimmung beim Hören. Den Einfluss aus den USA hört man allerdings wieder deutlich. Auch das ist nicht schlecht, doch sind die Texte zum Teil weniger überzeugend. Eigentlich sind die das große Manko des Albums. „Stop drowning your smiles in fake problems, and life will just do its thing. You see, life’s not that bad if you’d just stop that useless complaining. What you’re throwing away are your most precious days, and it will all be too late when you’re gone“ sang sie noch im Opener ihres Debütalbums. Auf dem neuen Album geht es nun überwiegend um verschmähte Liebe und One-Night-Stands, die Texte dazu sind oft einfacher gehalten, was ich auf den amerikanischen Einfluss schiebe. Der beste Song ist meines Erachtens übrigens das bluesige „The Letter“, auch wenn die meisten vom Eurovision-Beitrag „Craving“ mehr angetan sind. Im Herbst geht sie zudem auf Tour.

Sei

 

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