Lisa Stansfield: Deeper

Fast 30 Jahre ist es her, da landete Lisa Stansfield mit „All Around The World“ einen Welthit und auch ihr Debütalbum „Affection“ kam in mehr als einem Land in die Top 10. Auch die Jahre danach war sie nicht untätig und veröffentlichte sechs weitere Alben, das letzte 2014.

2018 nun Album Nummer acht und die „British Queen Of Soul“ Lisa Stansfield zeigt, dass sie noch lange nicht aus der Musikwelt wegzudenken ist. „Deeper“ heißt der neue Longplayer, auf dem Soul auf modernen Pop trifft. Das verspricht der Song „Everything“, den die Sängerin bereits im Vorfeld veröffentlichte.

„Deeper“ ist das Album einer Soulikone, die mit ihren musikalischen Ideen bis heute zu überraschen weiß.

Hier eine weitere Single „Billionaire“ aus ihrem aktuellen Album:

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Beth Hart & Joe Bonamassa: Black Coffee

Beth Hart

Beth Hart gehört zu den größten Sängerinnen des modernen Rock. Joe Bonamassa ist eine absolute Größe des Bluesrock und ein wahnsinnig guter Gitarrist.

In der Vergangenheit haben die beiden schon mehrere Male musikalisch beeindruckt: 2011 mit „Don’t Explain“ und 2013 mit dem Album „Seesaw“. 2018 gibt es endlich, nach einer Wiedervereinigung, ein neues Album: „Black Coffee“.

Bei „Black Coffee“ handelt es sich – wie bereits bei dem Vorgänger – um ein Coveralbum.
Für dieses Album haben sie sich Stücke von Edgar Winter, Ray Charles, Etta James, Ella Fitzgerald, Lucinda Williams und anderen großartigen Soul-Musikern vorgenommen und diesen Songs einen ganz eigenen Bluesrock-Stempel aufgedrückt. Ein wahres Hörvergnügen!

Hier der gleichnamige Song zum Albumtitel: „Black Coffee“

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Xavier Naidoo: Für Dich

Xavier

In den letzten 20 Jahren veröffentlichte Xavier Naidoo sieben Alben und alle landeten in Deutschland auf Platz eins der Charts. Er hat sich noch nie auf seinem Erfolg ausgeruht, im Gegenteil: Hier ist sein neues Album „Für Dich“, wie wir ihn kennen, mit persönlichen und gefühlvollen Texten.

Sein Album „Für Dich“ ist eine schon fast eine Huldigung auf das Leben, die Hoffnung und die Liebe. Wieder experimentiert Xavier Naidoo bei dem musikalischen Arrangement der Lieder. Das Ergebnis sind neben wunderschönen Balladen, mitreißende Hymnen, die alle durch eine Mischung aus Soul, Pop, Hip-Hop, Klassik und Rock geprägt sind.

Xavier Naidoo präsentiert mit „Für Dich“ ein persönliches Album seiner Reise durch das Leben voller Gefühle wie Liebe und Sehnsucht, schildert an vielen Stellen seine familiäre Verbundenheit und seine Empfindungen als junger Familienvater. Er beschreibt Abschiednehmen und Freude. Die Songtexte zeigen einen starken und gereiften Künstler.

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Michael Patrick Kelly: iD

KellyDie Zeiten der Kelly Family sind schon einige Jahre her –  in den 1990ern feierte sie sehr große Erfolge, damals kam keiner an ihr vorbei. Was geschah danach? Michael Patrick Kelly startete 2003 eine Solokarriere, doch der irisch-amerikanische Musiker zog sich ziemlich schnell für einige Zeit aus der Öffentlichkeit zurück und lebte im Kloster. Seit 2015 ist Michael Patrick Kelly wieder da. Nach  „Human“ und „Ruah“ präsentiert er mit „iD“ 2017 sein neues Album.

15 neue Lieder gibt es auf dem Album „iD“ – in einer Mischung aus Pop und Rock, Folk und Soul. Die Songs spiegeln Michael Patrick Kellys musikalische Identität wider, aber auch Erfahrungen die er damals mit der Kelly Family gemacht hatte.

Ein schönes Album von einem wirklich guten Musiker, der den Namen ‚Kelly‘ nicht brauch, um sich in der Musikwelt zu behaupten.

Hier eine kleine Hörprobe seiner Lieder. Wer ihn live erleben möchte – am 05.08.2017 tritt er in Salzgitter 20:00 Uhr im Schloss Salder auf. Noch sind Tickets erhältlich 🙂

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Patrice – Life’s Blood

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Patrice, mit bürgerlichem Namen Gaston Patrice Babatunde Bart-Williams, stammt aus der Kölner Hip-Hop-Szene. Er probierte Einiges in der Hip-Hop-Kultur aus – Rap, Graffiti, Tanz – war es am Ende doch die Raggaemusik, die ihn wirklich erfüllt. Für den deutschen Raeggae ein klarer Gewinn! Patrice gehört zu den wichtigsten deutschen Vertretern. Bisher hat Patrice sechs Alben herausgebracht, die alle in den Charts landeten, „Life’s Blood“ ist sein siebentes.

„Life’s Blood“ ist sehr abwechslungsreich: Soul, Hip-Hop, Blues, R’n’B, Funk, Weltmusik und vor allem Raggae, all diese Stile haben bei Patrice ihre Daseinsberechtigung und mit der ersten Single „Burning Bridges“ ist ihm auch der Schritt in Richtung elektronischer Musik gelungen.

Zwischen persönlichen, gesellschaftlichen und politischen Themen gibt Patrice einmal mehr gute Denkanstöße, motiviert seine Hörer, nicht nur dazusitzen, sondern sich zu bewegen und etwas zu tun. (Quelle JPC)

Folgend können Sie sich selber von Patrice Können überzeugen – mit seiner Single „Burning Bridges“:

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„Take Me To The Alley“ von Gregory Porter

Gregory Porter

Mit „Take Me To The Alley“, dem Nachfolger seines sensationellen “Liquid Spirit” Album festigt Gregory Porter seinen Ruf als Sänger und Songwriter. Er schafft es Musik zu machen die zeitlos und doch zeitgenössisch ist.

Das gelingt nur wenigen Künstlern doch Gregory Porter ist auf dem besten Weg einer der beeindruckendsten Jazzsänger und Songwriter seiner Generation zu werden.

Auf „Take Me To The Alley“ präsentiert sich Gregory Porter als einfühlsamer Sänger der fest im Hier und Heute steht und dabei gleichzeitig das Erbe des klassischen Jazz und Soul pflegt.

Als kleinen Vorgeschmack, hier sein Titel Holding on:

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Eine deutsche Perle der Musikgeschichte in Englisch

Dass die bezaubernde Saint Lu ein neues Album herausbringt, wäre fast an mir vorbeigegangen. Wäre da nicht der allgemeine Hype um den Eurovision Song Contest gewesen. Bei dem hat die stimmgewaltige Österreicherin teilnehmen wollen, verlor aber unverständlicherweise gegen Cascada. Kennt sie aber schon – schließlich kam sie beim österreichischen Pendant zu „Deutschland sucht den Superstar“ auch nicht weit. Trotzdem hat sie nun ein zweites großartiges Album herausgebracht.

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Ihre Stimme erinnert an die ganz großen Amerikanerinnen wie Janis Joplin (oder meinetwegen auch Anastacia), in seichteren Momenten auch mal eher an die Britinnen Duffy oder Amy Winehouse. Musikalisch rückt sie auf ihrem zweiten Album nun ein wenig weg von der Rockröhre hin zu ein bisschen mehr Blues, ein bisschen mehr Soul, ein bisschen mehr Pop-Opulenz.

Beginnen die ersten Tracks noch mit viel Power, kommen zum Ende des Albums hin eher Balladen und ruhigere Lieder. Das ist nicht schlecht, es stört nur ein wenig die Stimmung beim Hören. Den Einfluss aus den USA hört man allerdings wieder deutlich. Auch das ist nicht schlecht, doch sind die Texte zum Teil weniger überzeugend. Eigentlich sind die das große Manko des Albums. „Stop drowning your smiles in fake problems, and life will just do its thing. You see, life’s not that bad if you’d just stop that useless complaining. What you’re throwing away are your most precious days, and it will all be too late when you’re gone“ sang sie noch im Opener ihres Debütalbums. Auf dem neuen Album geht es nun überwiegend um verschmähte Liebe und One-Night-Stands, die Texte dazu sind oft einfacher gehalten, was ich auf den amerikanischen Einfluss schiebe. Der beste Song ist meines Erachtens übrigens das bluesige „The Letter“, auch wenn die meisten vom Eurovision-Beitrag „Craving“ mehr angetan sind. Im Herbst geht sie zudem auf Tour.

Sei

 

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