George Ezra: Staying At Tamara’s

Ezra

Er ist wieder da: George Ezra und er präsentiert uns das lang erwartete zweite Album.
Es ist schon vier Jahre her, als George Ezra sein gefeiertes Debütalbum „Wanted On Voyage“ herausbrachte. Jetzt ist er aus dem Studio zurück und hat „Staying At Tamara’s“ mitgebracht.

Man fragt sich allerdings wer Tamara ist und dazu gibt es folgende Anekdote: Für das neue Album ging George Ezra für einen Monat nach Barcelona. Dort verzichtete er auf Hotel oder ähnliches und mietet sich bei einer noch völlig fremden Frau ein: Tamara.

Dem Album hat diese Übernachtungsmöglichkeit aber nur gut getan, denn immerhin hat der Sänger und Gitarrist für „Staying At Tamara’s“ elf neue Songs geschrieben, die die Herzen der Fans höher schlagen lassen 🙂

Hier die Singleauskopplung „Paradise“:

Wf

Medientipp: „Zusammen leben“

Ich gebe zu, dass ich das Buch nicht gelesen habe, aber der Titel und die Inhaltsangabe klingen einfach gut.

Bart Somers: „Zusammen leben: Meine Rezepte gegen Kriminalität und Terror“

BartSomers

Die belgische Stadt Mechelen war mal ganz unten, verwahrlost und kriminell. Ihr Image: die dreckigste Stadt Belgiens. Doch Bart Somers hat sie wieder aufgerichtet – mit einer verblüffenden Doppelstrategie: Null-Toleranz und Multikulti. Im Jahr 2016 wurde Bart Somers in London vom Weltverband der Bürgermeister zum „besten Bürgermeister der Welt“ gewählt. Somers ist in seiner Stadt Mechelen gelungen, was in den meisten Städten mit sozialen Brennpunkten nur selten gelingt: Er hat die Kriminalitätsrate dramatisch gesenkt, und trotz 128 Nationalitäten und 20 Prozent muslimischem Bevölkerungsanteil klappt in seiner Stadt die Integration. Aus der ganzen Region von Antwerpen und Brüssel bis zur Nachbarstadt Vilvoorde sind bislang mehr als 500 Jugendliche zum IS aufgebrochen. Und aus Mechelen? Niemand. Wie Somers das alles geschafft hat, davon erzählt dieses erfrischend zupackende, optimistische und gut gelaunte Buch.

[ Hier ] gibt es auch eine Leseprobe.

Da wünscht man sich wirklich mehr solcher Menschen. Wobei es ja nicht immer nur auf die Menschen ankommt, sondern auch auf die Rahmenbedingungen. Hut ab vor Mechelen und hoffentlich können möglichst viele Städte folgen.

Rie

Autoren mal anders

Wer eine Reise macht, der hat was zu erzählen – und in meinem Fall sogar zu zeigen.

Wenn man eine neue Stadt erkundet, läuft man durch die Straßen und schaut in die Schaufenster. Unter Garantie gehört eines dieser Schaufenster zu einer Buchhandlung. So auch in Lettland… und was habe ich entdeckt?

Eigentlich ja altbekannte Namen, aber nur „eigentlich“. Vermutlich werde ich nun immer bei den Warrior Cats an „Erina Huntere“ denken müssen 🙂

Rie

Frühjahrsputz? Speed Cleaning!

Hier jetzt endlich der Praxisbericht zum Buch „Speed Cleaning“ 🙂

Als Mutter von 3 kleinen Kindern könnte ich den ganzen Tag räumen und putzen. Tu ich natürlich nicht… Und ehe man sich versieht, häuft sich so viel Kram an, entstehen derartige Dreckecken, dass das Putzen ein größeres Angehen wäre, als ich gerade zeitlich bewältigen kann und schon wird es wieder aufgeschoben…

Wäre es da nicht vernünftiger, jeden Tag ein bisschen was zu machen, um das ganz große Chaos gar nicht erst entstehen zu lassen?
Klar, das ist ja nun nichts Neues. Aber wie stelle ich es am besten an?

„Work smarter, not harder“
Schneller putzen, mehr leben
= mehr Eis essen, am See liegen 😉
… das ist Courtenay Hartfords Credo (und meine Interpretation ;-))

Sie ist „Mutter von 2 Kindern und 3 Haustieren“ und damit wohl auf einem ähnlichen Dreck- und Chaos-Level wie meine Familie.

Eine klassische Situation, die bei uns auch häufiger auftritt: Spontan kündigt sich Besuch an…
„In 8 Minuten zu blitzblanken Wohnung“ wirbt das Cover und Hartford liefert eine entsprechende To-do-Liste.
Die ist gut. …Aber leider (zumindest für meinen Haushalt) unrealistisch.
In 20 Minuten konnte ich die 8 Punkte aber ganz gut abarbeiten.

Ein paar Tipps habe ich auch gleich umgesetzt, zum Beispiel eine Spülbürste in der Dusche zu deponieren und beim Duschen schonmal ein bisschen zu schrubben – währenddessen kann die Haarmaske einwirken 😉 Sicher nicht jedermanns Sache, aber für mich als Multitasking-gewöhnte Mama eine tolle Idee.

„Diese eine Angewohnheit ist ab sofort ein Muss“ –
da war ich aber neugierig. Es ist so banal wie offensichtlich: Hartford meint das Bettenmachen!
Allzu oft hab ich mir gesagt „ Lohnt sich doch nicht… ins Schlafzimmer guckt ja eh keiner…“
Hartford hat mich mit 8 guten Gründen vom Gegenteil überzeugt.

Überhaupt genial, wie sie direkt den inneren Schweinehund anspricht. Dabei bleibt sie aber realistisch und tritt nicht so verbissen-militärisch auf wie die japanische „Aufräum-Päpstin“ Marie Kondo.

Die Autorin liefert nicht nur Listen, sondern auch gute Strategien, wie „Mach mal Pause – die zweiminütige Auszeit“:
Wenn man eine unangenehme Sache, die gefühlt mindestens 1 Stunde in Anspruch nehmen wird, einfach nicht angehen will… Timer stellen, anfangen, 2 Minuten MACHEN! Dann 2 Minuten etwas anderes machen und wieder zurück zur eigentlichen Aufgabe… man wird kleine Fortschritte sehen – und die motivieren dann weiterzumachen.

Außerdem gibt es Tricks, wenn’s mal schnell gehen muss. Man darf durchaus mal etwas „unter den Teppich kehren“ oder geschickt überdecken, aber natürlich nur vorübergehend.

Mein Fazit: Gut zu lesen, übersichtlich gestaltet, kein Schnickschnack.
Die Autorin empfiehlt Putz- und Hilfsmittel, die man wirklich braucht und liefert auf 20 Seiten diverse to-do-Listen für verschiedene Anlässe und Bereiche des Hauses.

Ab sofort gibt`s keine Ausreden mehr!

Ich finde, dieses Buch sollte jeder junge Mensch spätestens beim Auszug aus dem „Hotel Mama“ mit auf den Weg bekommen 😉

Erstmal probelesen?
Wir haben „Speed Cleaning“ unter HW 80 HAR im Bestand.

Neu

Literaturnobelpreis

Der Literaturnobelpreis fällt dieses Jahr leider aus bzw. wird er dieses Jahr ausgesetzt. Das wurde am 4. Mai bekannt gegeben. Es ist bereits das 8. Mal, dass die Preisverleihung ausgesetzt wird. Dieses Mal allerdings nicht, weil kein adäquater Preisträger gefunden werden konnte. Alles zu den genauen Hintergründen können Sie hier nachlesen.

Märchen in der realen Welt

Wer einen Faible für Märchen hat, wird diese Serie wirklich lieben! „Once upon a time“ basiert auf altbekannten Märchen wie z.B. Schneewittchen und Rumpelstilzchen und noch viele, viele weitere, die im Laufe der Serie auftauchen.

Worum geht es:

Once upon a Time

Emma Swan lebt in Boston und ist Kautionsjägerin. An ihrem 28. Geburtstag steht Henry vor ihrer Tür. Henry ist 10 Jahre alt und der leibliche Sohne von Emma. Diesen hat sie allerdings direkt nach der Geburt zur Adoption freigegeben. Auch jetzt möchte sie mit Henry nicht wirklich etwas zu tun haben, doch sie fühlt sich verantwortlich und fährt ihn zurück nach Storybrooke. Unterwegs zeigt Henry seiner Mutter ein Märchenbuch, mit u.a. Schneewittchen. Henry ist der festen Überzeugung diese Märchen sind die Wahrheit und die Bewohner in Storybrooke sind alle Märchenfiguren, die durch einen Fluch in die reale Welt gelangt sind. Außerdem ist die Zeit eingefroren und niemand kann Storybrooke verlassen.

In Storybrooke angekommen, bringt Emma Henry zu Regina Mills, Henrys Adoptivmutter und die Bürgermeisterin von Storybrooke. Da Henry trotzdem ein weiteres Mal ausbüchst, beschließt Emma für eine Woche in Storybrooke zu bleiben. Daraufhin bewegen sich zum ersten Mal die Zeiger der Kirchturmuhr.

In vielen Rückblicken wird schnell klar: Henry hat recht, alle Bewohner von Stroybrooke sind Märchenfiguren. In der realen Welt leben sie ohne Erinnerungen an früher. In den Rückblicken erfährt man sehr viel über die Geschichte der Figuren. Wie sind Rumpelstilzchen und die böse Königin aus Schneewittchen zur Bösewichten geworden sind. Wie sich Schneewittchen und Prinz Charming wirklich kennen gelernt haben, wie Emma mit dem allem zusammenhängt und nur sie die Bewohner von Storybrooke erlösen kann, erfährt man beim Schauen dieser tollen Serie.

Die ersten vier Staffeln haben wir natürlich im Bestand.

Auf Reisen: Latvijas Nacionālā Bibliotēka

Auch das BibliotheksWesen zieht es tatsächlich auch mal außerhalb des Bibliotheksgebäudes – und manchmal sogar etwas weiter weg. So wie mich vor kurzem nach Riga.

In der Vorbereitung – wie kommt man am besten vom Flughafen in die Stadt – bin ich über die Haltestelle nacionālā bibliotēka gestolpert.

Und so kam es, dass ich wenige Tage später keine 30 Minuten nach der Landung auf lettischem Boden bereits in der Nationalbibliothek stand 🙂

Von außen und innen handelt es sich um ein imposantes und modernes Gebäude.

Mit einem kostenlos an der Auskunft erhältlichen Besucherausweis kann da im übrigen – nach Einschluss der Sachen – jede/r rein, um Bibliotheksluft zu schnuppern, die Medien oder das kostenlose WLAN zu benutzen.

Die Nationalbibliothek an sich ist bereits knapp ein Jahrhundert alt: Bereits ein Jahr nach der Unabhängigkeit Rigas wurde die damalige Staatsbibliothek im Jahre 1919 gegründet. Sie wurde im Laufe der Zeit umbenannt und wechselte auch die Gebäude. Nun liegt das weither sichtbare Gebäude prominent an der Daugava mit Blick auf die Altstadt.

In folgender Diashow habe ich ein paar Impressionen zusammengestellt:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Dieses Gebäude wurde mit mehreren Festakten feierlich eingeweiht. Eine davon war „Path of Light – Chain of Book Lovers“, also eine Bücherkette von tausenden von Menschen vom alten zum neuen Gebäude.

Das Bauwerk war sowohl in der Planungs- und in der Bauzeit z.T. recht umstritten. Mehr Informationen dazu gibt es [ hier ].

Bei TriAdvisor nimmt die LNB Platz 28 von 313 dort gesammelten Aktivitäten in Riga ein – scheint also wirklich gar nicht so schlecht zu sein…. Das BibliotheksWesen ist ja nun schon sehr voreingenommen 😉

Rie