Uno spielen – aber bitte richtig!

Letzte Woche wurde mir folgende Seite zugespielt: „Uno: wir haben es immer falsch gespielt„. Natürlich hat auch die Stadtbibliothek das Kartenspiel im Bestand und bis gestern habe ich wirklich gedacht, ich könnte die Regeln alle auswendig – ich spiele es immerhin seit meiner Kindheit – und kann es jedem Nutzer erläutern. Aber nein, auch ich spiele Uno schon immer falsch.

Seit Jahren ist folgende Karte mein letzter Anker, wenn der nächste Spieler nur noch wenige oder gar nur noch eine Karte auf der Hand hat:

Uno 4 ziehenDoch ab jetzt kann ich die 4+ nicht mehr zu jeder Gelegenheit ohne Gewissensbisse legen. Denn die Regeln besagen:

  • Die Karte darf nur dann gelegt werden, wenn der Spieler nicht die Farbe in der Hand hält, die bedient werden müsste. Das heißt: Liegt auf dem Ablagestapel beispielsweise eine grüne 6 und der Spieler hat eine grüne 2 in der Hand, darf er seine +4-Karte nicht legen! Er muss bedienen.

  • Wenn der Spieler keine grüne Karte auf der Hand hat, sondern nur eine passende Zahl (zum Beispiel eine rote 6, mit der theoretisch auch bedient werden könnte), so darf er die +4-Karte legen. Es geht nur um die Farbe auf dem Ablagestapel. (Quelle: Bento)

Wer die 4+ legt, obwohl er die Farbe auf der Hand hat, muss dann als Strafe 4 Karten ziehen. Die Seite beschreibt noch ein paar weitere Regeln zum Thema Strafkarten.

Das nächste Uno-Spiel wird wohl nicht mehr so wie früher sein. Oder man einigt sich einfach auf die alte Variante – hat ja bisher auch keinen gestört 😉

Wir haben übrigens Uno in der Deluxe-Box und auch Uno-Junior.

Mit beiden kann man Farben und Zahlen trainieren sowie auch Taktik und Logik. Mit den ’neu‘ gelüfteten Regeln muss man sich auf jeden Fall eine noch etwas ausgefeilter taktische Spielweise überlegen 😉 Wer bis jetzt noch kein Uno-Spieler ist, sollte es auf alle Fälle ausprobieren. Das Spiel macht mit der ganzen Familie (und sicher auch mit den ’neuen‘ Regeln) sehr viel Spaß 😀 Gehört bei uns mit zu den liebsten Familienspielen und wird auch bei fast jeder Feier einmal gespielt. Bin gespannt, was die Familie zu den ’neuen‘ Regeln sagt…

Wer hat denn schon immer regelkonform gespielt?

Ausstellungseröffnung

sinnesreizung

„Stimmungsmomente“ der Künstlerin Petra Jendralski-Becker werden die Besucher der Ausstellung vom 18. Januar 2018 bis zum 29. März 2018 in der Stadtbibliothek Salzgitter-Lebenstedt erleben können.

Seit 17 Jahren ist Petra Jendralski-Becker (Heilpraktikerin der Psychotherapie) in ihrer Freizeit als Künstlerin tätig. Obwohl Autodidaktin, besuchte die Künstlerin diverse Kunstwerk-Seminare für die persönliche Weiterentwicklung ihres Stils. Ihre überwiegend abstrakten Arbeiten zeichnen sich durch gestalterische Intuition und wechselnde Techniken in der Formgebung und Farbgestaltung aus.

Aus unterschiedlichen Stimmungsmomenten heraus zieht sich Petra Jendralski-Becker in ihr Atelier zurück und ein Abenteuer beginnt, wie sie selber sagt „ein Prozess mit oftmals ungewissem Ausgang“.

Bei ihrem Schaffen lenkt die Künstlerin ihre Aufmerksamkeit mehr auf das Ausprobieren von Farbe, Material und Werkzeug. So entsteht in diesem Prozess etwas Eigenes und jedes Werk hat seine eigene Welt.

Ihre Intuition, Fantasie und alltägliche Wahrnehmung setzen die Akzente und anschließend die Entscheidung der Fertigstellung. Die Bilder zeigen meist abstrakte Kunstwelten, seltener figürliche Abbildungen oder Still-Leben.

Zu der Vernissage am 18.01.2018, 19 Uhr, in der Stadtteilbibliothek Lebenstedt laden wir Sie herzlich ein in eine spannende Kunstwelt einzutauchen und sich mit anderen Interessierten auszutauschen. Der städtische Vertreter und die Künstlerin werden eine kleine Einführung in die Ausstellung geben.

Stadtbibliothek Salzgitter-Lebenstedt, Joachim-Campe-Straße 4, 38226 Salzgitter. Öffnungszeiten: Mo: geschlossen, Di. – Fr.: 10 bis 19 Uhr, Sa.: 10 bis 14 Uhr

Ja

Einfach lesen – keine Ausrede mehr

Ja, ich lese gerne – das kann ich ohne mit der Wimper zu zucken sagen und mein Umfeld wird das auch zu 100% bestätigen. Aber lese ich noch jeden Tag in einem Buch? Ich gestehe, es gelingt mir nicht mehr. Früher war das alles kein Problem. Die Freunde habe ich tagsüber in der Schule gesehen und die Eltern haben geschaut, dass der Fernseher nicht ständig lief. Da war es ganz selbstverständlich in einer ruhigen Stunde oder auch vorm Schlafengehen ein Buch zur Hand zu nehmen.

Das hat sich in den letzten Jahren etwas geändert. Um mit Freunden in Kontakt zu bleiben, wird in der Freizeit gechattet oder telefoniert. Ich muss mich jetzt selber darum kümmern, dass der Haushalt klappt. Und abends? Ja, ich gestehe, da läuft doch sehr oft der Fernseher und am Ende schlafe ich sogar davor ein und gehe dann ohne in ein Buch geschaut zu haben, ins Bett.

2018 ist noch jung und für mich ist der Beginn des neuen Jahres auf jeden Fall ein Grund das wieder zu ändern. Denn ich liebe Bücher immer noch und lese auch noch genauso gerne wie früher.
Passend dazu bin ich bei Buchkolumne auf folgende Seite gestoßen: Mit diesen Tipps findet ihr endlich Zeit zum Lesen.

Ein Buch immer dabei? Kein Problem, auch dank unserer eAusleihe, habe ich mindestens immer eines auf dem Handy. Ein Buchregal mit ungelesenen Büchern habe ich ebenfalls zu Hause und eine Must-Read-Liste wird sowieso geführt. Dazu werde ich mir jetzt bewusst mindestens 10-30 Minuten am Tag Zeit nehmen (gerne auch mehr) und einfach nur lesen – egal ob Sachbuch, Roman oder Comic. Da bleibt dann eben auch mal der Fernseher aus.

Welche Tipps gibt es denn noch, um das Lesen wieder mehr zu einer Selbstverständlichkeit im Alltag zu machen?

Fake in der Bibliothek

Vor ein paar Tagen ist mir auf Spiegel Online folgendes Bild aus einer neuen chinesischen Bibliothek sofort ins Auge gefallen:

 

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(Quelle: Spiegel-Online: Bibliothek in Tianjin: Architektonische Perle für literarische Perlen, Bild 1 der Fotostrecke, CR MVRDV/ Ossip van Duivenbode)

Als ich die Fotostrecke betrachtete, war mein erster Gedanke: „Ganz nette Bibliothek, aber das viele Weiß, wäre mir zu kühl“. Nächster Gedanke: „Wie kommen die denn bitte da oben an die Bücher?!“.

Also den Artikel gelesen und im Netz nach weiteren Bildern recherchiert. Die Bibliothek bietet nicht nur viel Platz zum Lesen und Arbeiten, sie bietet auch die beste Buch-Liebhaber-Deko aller Zeiten – denn natürlich muss sich niemand verrenken. Und es nutzt auch kein Mitarbeiter eine Spezialleiter – die oberen terrassenartig gestalteten Buchregale sind einfach mit „Büchertapete“ gestaltet worden. Auf den ersten Blick eine tolle optische Täuschung und auf den zweiten Blick immer noch eine tolle Idee. Denn was gibt es denn besseres für eine Bibliothek, als über als Bücher? Auch wenn ein Teil nur auf der Tapete ist.

Der Buchbestand der Bibliothek kann sich auch trotz „vorgegaukelter“ Bücher durchaus sehen lassen. Mit 1,2 Mio. gibt es sicher noch genügend gefüllt Regale mit echten Büchern 🙂
Ich würde auf jeden Fall gerne wissen, woher die Architekten die „Tapete“ bezogen haben… 😉

Eine Oper im Dreivierteltakt als Krimi

Eine Oper im Dreivierteltakt – Heimatfilm, Bergdrama und Krimi – Martin Schult bringt mit Frassek und seinem Assistenten Sprotz den Berliner Wedding in die Steiermark, lässt Menschen sterben und wieder auferstehen und höchst unterhaltsam zwei Welten aufeinanderprallen.«

So beschreibt Christoph Schröder, freier Literaturkritiker und Mitglied der Jury des Deutschen Buchpreises 2016, das neue Buch von Martin Schult „Dem Kroisleitner sein Vater“  – Auftakt einer neuen Krimi-Reihe. Ich kann Herrn Schröder nur zustimmen: Nachdem ich schon fieberhaft auf den 10. Kluftinger-Teil (Erscheint ürbigens im April 2018) warte, kam dieser Titel wie gerufen. Er hat mich von der Spannung und vom Wortwitz her von Anfang an überzeugt.

Inhalt:

Krosleitner VaterDem Kroisleitner Karl sein Vater ist tot. 104 war der alte Kroisleitner, aber noch topfit, das lag an der guten Luft oder am Marillenschnaps. Schon bald ermittelt die Kriminalpolizei aus der nahen Bezirkshauptstadt, was der wortkarge Wanderer mit der schlechten Ausrüstung damit zu tun hat. Ebenjener mit dem Namen Frassek, seines Zeichens Polizeiobermeister aus Berlin, hatte sich doch nur in der Steiermark von seinem letzten, gelinde gesagt unglücklich verlaufenen, Fall erholen wollen – und von seiner pubertierenden Tochter. Inmitten von Lügen, Intrigen und Dorfklatsch wird Frassek unversehens vom Tatverdächtigen zum Ermittler. (Quelle: Ullstein Buchverlage)

Der Autor selber bewegt sich schon länger in der Bücherwelt. Seit 2004 arbeitet er beim Börsenverein des Deutschen Buchhandels und betreut u.a. den Friedenspreis mit, der immer zur Frankfurter Buchmesse verliehen wird.

Auf jeden Fall ist es ein Krimi für alle Kluftinger-Fans und auch Lesern von Rita Falk sehr zu empfehlen!

„Lesenswert!“ Neues Jahr, neues Angebot, neue Lesetipps

Heutzutage gibt es sehr viele Möglichkeiten an Lesetipps zu gelangen. Sei es über Radio, Fernsehen oder diverse Portale im Internet. Oder Sie fragen die BibliothekarInnen der Stadtbibliothek.

Für die Beschaffung der Bücher erfolgt eine Auswahl für den Bestand der Stadtbibliothek aus mehreren 10.000 Titeln im Bereich der Unterhaltungsliteratur. Das sind pro Jahr immerhin noch mehrere hundert Titel, die eingearbeitet werden und nicht alle gelesen werden können, ob es sich dabei um ein  „gutes“ oder „schlechtes“ Buch oder einen „Geheimtipp“ handelt – auch nicht bei Arbeitsteilung.

Auf der Suche nach einem neuen Buch werden immer wieder Leserinnen und Leser entdeckt, die sich am Regal über gelesene Bücher austauschen. Dies hat die Stadtbibliothek zum Anlass genommen, mit Beginn des neuen Jahres, das Angebot „Lesenswert!“ zu initiieren. Dabei können Kunden der Stadtbibliothek eine Empfehlung oder Warnung über das gelesene Buch direkt an andere Leser weitergeben.

Dafür ist eine Karte vorbereitet worden, die an den Ausleih- und Auskunftstresen aller drei Stadtbibliotheken erhältlich ist. Darauf können die Anmerkungen zum Titel aufgeschrieben und somit Tipps an nachfolgende Leseinteressierte weitergegeben werden.

2017-12 Lesenswert Vorder- und Rückseite

Selbstverständlich stehen auch weiterhin die Bibliothekarinnen für eine Beratung zur Verfügung… 🙂

Rie

Andrea Berg: 25 Jahre Abenteuer Leben

Andrea Berg

Schlagerikone Andrea Berg präsentierte 2017 das große Mitmach-Best-of-Album „25 Jahre Abenteuer Leben“.

Das Besondere daran: Andrea Bergs Fans haben per Online-Voting entschieden, welche Titel nun auf dem Best-of-Album zu hören sind. Die Abstimmung lief bis zum 02.06.2017. Die Gewinnertitel wurden anschließend teilweise neu aufgenommen oder gemixt. Geschafft haben es Hits wie „Du hast mich tausendmal belogen“, „Ich liebe das Leben“, „Du kannst noch nicht mal richtig lügen“, „Das Gefühl“, „Atlantis lebt“.

Als besonderes Highlight sind auf dem Album auch zwei brandneue Songs. Zum einen „Ja ich will“ und Andrea Bergs erster Song „Ich werde nie wieder weinen“, den sie vor 25 Jahren zum ersten Mal eingesungen hatte.

Damit lohnt sich die CD auch für alle eingefleischten Andrea Berg Fans, die sonst alle ihre CDs schon besitzen bzw. kennen.

Hier ihr aktueller Hit „Ja ich will“:

Wf