Rita Ora: Phoenix

Rita Ora war im letzten Jahr alles andere als faul: Mit „Your Song“, „Anywhere“ und „Let You Love Me“ u. v. m. landete sie mit mehreren Hits in den oberen Rängen der Charts.

Allerdings ist ihr letztes Album schon sechs Jahre her. Mit dem neuen Album „Phoenix“ meldet sie sich zurück. Mit ihrem ersten Album „Ora“ landete sie in den britischen Charts auf Platz eins. „Phoenix“ ist das zweite Album, das Rita Ora präsentiert, und die vier bereits veröffentlichten Singleauskopplungen lassen einiges erwarten.

Spannende Gäste sind auf dem Album ebenfalls zu hören, u. a. der verstorbene DJ Avicii. Und beim Songwriting unterstützten u. a. Ed Sheeran und Jonathan Coffer. Das Ergebnis lässt sich hören und ist ein abwechslungsreiches und aufregendes neues Album, ein weiterer Meilenstein in der Karriere von Rita Ora.

Wf

Kunst & Karl

Die Modewelt trauert um Karl Lagerfeld, der am 19. Februar verstorben ist.

Sicher kann man ihn als einen der größten Modeschöpfer und Designer, eine Stil-Ikone unserer Zeit bezeichnen. Wussten Sie schon, dass Sie Bücher zum Thema Mode, Design, stilvoll kleiden usw. bei uns in der Stadtbibliothek unter „Kunst“ finden?

Schauen Sie doch mal rein. Hier 2 aktuelle „Schätzchen“:

Eine wunderschön gestaltete Biografie über Coco Chanel, deren Lebenswerk Lagerfeld ja fortsetzte.

Und in „Der perfekte Kleiderschrank“ verrät Nina Garcia, welche Basics man wirklich braucht, und wie man sie stilvoll kombiniert.

„Kaiser Karl“ hätte sicher seine Freude daran gehabt.

Neu

Einladung zur heutigen Lesung in Sz-Bad

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Heute besucht die Regionalautorin Annette-Josefine Fischer uns in der Stadtbibliothek Salzgitter-Bad. Hier stellt sie ihren neusten Krimi „Das Herrenhaus am Elm“ vor. Die Lesung beginnt um 18 Uhr, Karten sind an der Abendkasse für 5,- EUR erhältlich.

Der Handlungsort ist ein fiktives Herrenhaus am Elm mit regionalem Bezug zum Wohnort der Autorin und auch zur Stadt Braunschweig. Wer noch nichts von Klara und Ernst gehört hat, sollte auf jeden Fall kommen, denn Frau Fischer wird in ihrer Lesung auch aus dem zuvor veröffentlichten Krimi „Schwarze Perlen – ein Fall für Klara und Ernst“ lesen.

Nach der Lesung bleibt Zeit für eine Fragerunde mit der Autorin.

Fr

extrem verspätete Rückgabe

Natürlich kommt es immer wieder vor, dass man vergisst, die ausgeliehenen Medien zu verlängern oder abzugeben. In der Regel handelt es sich dabei jedoch nur um Tage oder Wochen. Nur wenige „schaffen“ mehrere Monate…

Aber Ausnahmen gibt es immer wieder!

Dies zeigt der Beitrag „Leicht verspätete Bücherrückgaben … Welche Bibliothek hält den Rekord?“ des VÖB-Blogs.

Von 50- oder 70-jähriger Überziehung hat man vielleicht schon mal gehört, aber der Rekord liegt tatsächlich „etwas“ höher….

Wir können leider keinen Rekord definieren… Haben die mitlesenden Kolleginnen und Kollegen aus ihren Bibliotheken vielleicht eine Zahl zur „längsten Nutzung“? 🙂

Rie

 

 

rosa versus blau; Prinzessin versus Pirat

Seit Jahren beobachten wir hier in der Bibliothek den Trend der Verlage ihre Medien zielgruppenspezifisch auf die Geschlechter zu fokussieren.

Einerseits ja löblich, da nicht alle Kinder über einen Kamm geschert werden. Jedoch ist das Resultat eher als traurig und besorgniserregend zu beschreiben.

Aber das gibt es nicht nur im Buchhandel: Mir erschließt sich wirklich nicht der Sinn eines rosafarbenen Globusses! Und auch bei der Mathe-Nachhilfe: Warum muss es Mathe für Mädchen und für Jungen geben?

In der Süddeutschen Zeitung war bereits Mitte Januar ein recht umfangreicher Artikel bzgl. dieser Thematik enthalten…. Die Grundlage bildet dafür eine Auswertung von ca. 50.000 Bilder-, Kinder- und Jugendbüchern.

Die Farbthematik (blau-düster und rosa-glitzernd) ist eins, aber vor allem die Abdeckung der Inhalte sowie die bedienten Rollenklischees der Geschlechter sind erschreckend. Der Artikel zeigt eine sehr detaillierte Auswertung….

Wer den Artikel gerne im Volltext lesen möchte, klickt einfach [ hier ].

Wir von der Stadtbibliothek zensieren nicht, sondern achten zumindest darauf, dass kein Schwerpunkt in diese Richtung existiert…. Wobei es natürlich schwer ist, alles im Blick zu behalten. Zumal sich ja selbst einige Klassiker unter den „kritischen“ Büchern befinden.

Rie

Die Flüsse von London als Graphic Novel

Nachdem schon mehrere Fortsetzungen der Reihe „die Flüsse von London“ von Ben Aaronovitch erschienen sind, gibt es jetzt eine weitere Geschichte um den Polizisten und angehenden Magier Peter Grant: Exklusiv als Graphic Novel mit dem Titel „Autowahn“.

Als Zeichner konnte Aaronovitch Andrew Cartmel und Lee Sullivan, beide dürften ‚Doctor Who‘-Fans ein Begriff sein, sowie Luis Guerrero mit ins Boot holen.

Der erste Roman, der auch den Titel „Die Flüsse von London“ trägt, erschien 2011 und verbindet die Genres Krimi und Fantastisches miteinander und das mit trockenem, britischen Humor.

Wenn man die Bücher gelesen hat, ist man sofort mitten in der Erzählung, die einzelnen Figuren sind gut getroffen und die meisten liebgewonnenen Charaktere tauchen auf. Aber auch als Einsteiger in die Serie ist die Graphic Novel verständlich, auch wenn einem dann viele Anspielungen entgehen.

 

Autowahn ist ein neues Abenteuer für den Londoner Polizisten Peter Grant, den Star der Bestseller-Romanreihe Die Flüsse von London von Ben Aaronovitch.
Grant gehört einer ganz besonderen Londoner Polizeieinheit an. Als Vollzeitpolizist und Teilzeitmagier bearbeitet er recht ungewöhnliche Fälle – jene, die mit Zauberei und der allgemeinen Verrücktheit, die London bis ins dunkle Mark durchdringt, zu tun haben.
Sein neuester Fall beginnt mit einem völlig harmlos erscheinenden Auto, das auf einmal Mordlust entwickelt – ohne einen Fahrer. Aber der Fall zieht Kreise und der unheimlichste Wagen Englands, einige Teenager auf Ketamin sowie eine antike Holzbank mit einer überaus finsteren Vergangenheit erweitern den mysteriösen Fall…

Basierend auf der Bestseller-Romanreihe von Ben Aaronovitch

(Klappentext)

„Autowahn“ ist nur der erste Teil einer Reihe von Graphic Novels, der in deutscher Übersetzung bei Panini erschienen ist. Bereits am 26.02.2019 erscheint mit „Die Nachthexe“ der zweite Band.

La

 

„Bibliothek der verlorenen Bücher“

Diese Überschrift weckte mein Interesse…. Eine Bibliothek ohne Bücher?! Um rein digitale Bibliotheken kann es sich dabei nicht drehen, sonst würde man sie ja nicht als „verloren“ bezeichnen….

Worum geht es also?

Alexander Pechmann hat eine interessante Bibliothek angelegt: Er sammelt Bücher, die verloren gegangen sind. Die Regale seiner Sammlung sind leer. Denn es gibt nur Gerüchte und Vermutungen über die Bücher. Und doch sind sie berühmter als so manche gedruckten Werke.

Vielleicht liegt das an ihren Autoren: Beinahe sämtliche Ikonen der Literaturgeschichte haben schon einmal ein Manuskript verlegt, vernichtet oder bei einem Brand verloren. Oft geschah der Verlust auch durch eine fremde Macht. Man denke nur an Ernest Hemingway. Seine Frau sollte ihm seine Manuskripte – sämtliche frühe Arbeiten und einen angefangenen Roman – nach Lausanne nachbringen, doch sie wurden ihr gestohlen.

Quelle: https://oe1.orf.at/programm/20190206/542700?

Und was das schlimmste ist, dass sich Alexander Pechmann an seine aufgeführten Autoren einreihen kann. Denn der gesamte Bestand dieses Buches wurde bei einem Brand in den Verlagsräumen vernichtet und ist nur noch antiquarisch oder als eBook erhältlich.

Der Verlagstext zu dem Buch:

Gibt es eine Bibliothek nie erschienener Bücher? Sie werden staunen, welche dramatischen Schicksale hinter verschollenen Werken stecken.

Was der Weltliteratur entging: Amüsant und fesselnd spürt Alexander Pechmann Werke auf, die durch Unfälle und Zufälle, im Wahn oder im Zorn, mit Absicht oder schlicht aus Versehen vernichtet wurden oder verlorengingen. Ihre Schicksale und Geheimnisse werden hier erstmals erzählt: von Dostojewski bis Flaubert, von Thomas Mann bis Hemingway.

In der Bibliothek der verlorenen Bücher sind sie verwahrt: all die verschollenen, zerstörten, ungeschriebenen und imaginären Bücher. Kostbares von Lord Byron, Balzac, James F. Cooper, Joyce, Kafka, Puschkin, Laurence Sterne u. v. a. Humorvoll erzählt und mit allerlei biographischen Anekdoten versehen, schickt uns Alexander Pechmann auf eine wundersame Wanderung durch die verborgene Bücherwelt. Auf der amüsanten Reise durch die Literaturgeschichte begegnet man u. a. einer bizarren Bücherkarawane im alten Persien, Hemingways Reisetasche, einer barbarischen Schreibmaschine, einigen Kammerjungfern und Bauchrednern, Puschkins Hasen und Herman Melvilles verlorener Insel.

Wir waren leider nicht schnell genug und haben uns somit kein Buch gesichert.

Es handelt sich also hierbei um einen eingeschränkten Medientipp, da wir an dieser Stelle leider nicht weiterhelfen können. Jedoch wollte ich meine Kenntnis über diese Zusammenstellung gerne teilen. 🙂

Rie