100 Bücher, die die Welt noch braucht

Ich weiß gar nicht mehr, in welchem Zusammenhang ich auf dieses Buch gestoßen bin:

100 Bücher, die die Welt noch braucht von Biller / Bremermann / Voigts

100 Stück? Jede/r  Autor/in denkt, dass ohne sein / ihr Buch die Welt aufhört sich zu drehen.

Nun gibt es also dieses jene eine Buch, das für bestimmte Lebenslagen Bücher “einfordert”.

So z.B.

- Bücher, die man oben ohne lesen sollte

- Bücher für sehr kurze Autofahrten, z.B. zum Briefkasten

- Bücher, die man braucht, wenn man diese Frage nicht beantworten kann?!

- Bücher für die Hochzeitsnacht

- Bücher, bei denen es egal ist, ob es der Mörder war

- Bücher, die man vor dem Kamin lesen und danach hineinwerfen sollte

- Bücher, für die man seinen teuren Anzug mal wieder aus dem Schrank holen sollte

- Bücher, die man nur lesen sollte, wenn man wirklich nichts anderes zu tun hat

Aus der Verlagsmeldung:

Hochamüsant: ein Muss für alle, die Bücher und Aberwitz lieben.
Seite an Seite reihen sich Einbände mit liebevoll gestalteten Titeln und Klappentexten. So unterhaltsam, mitreißend und spannend geschrieben, dass man unverzüglich zur Bohrmaschine greifen möchte, um ein neues Regal zu montieren. Bis jetzt sind alle Titel und die jeweiligen Beschreibungen dazu frei erfunden. Sie alle sind: Bücher, die die Welt noch braucht, an die sich weder die großen, noch die ganz großen Literaten je gewagt hätten. Hier sind Ideen, Geschichten und Pointen auf engstem Raum vereint. Kurzweilige Unterhaltung der Extraklasse.

Zumindest die Kapitel klingen schon mal witzig.

Noch haben wir das Buch nicht im Bestand der Stadtbibliothek. Was nicht ist, kann ja noch werden! ;)

Rie

Stadtentscheid in der Stadt- und Schulbibliothek Fredenberg

Der Vorlesewettbewerb wird seit 1959 jedes Jahr vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Zusammenarbeit mit Buchhandlungen, Bibliotheken und Schulen veranstaltet.
Der Vorlesewettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und zählt zu den größten bundesweiten Schülerwettbewerben. Darüber hinaus wird er von der Kultusministerkonferenz empfohlen.

Mitmachen können alle sechsten Schulklassen. Das bedeutet, dass sich für Salzgitter 12 Schulen anmelden können. Jeder Schüler, der teilnehmen möchte, sucht sich selbst ein Buch aus, aus dem er vorlesen möchte. Man muss mit seinem Vortrag und seinem Buch in seiner Klasse zum Klassensieger gewählt werden. Danach treten die Klassensieger wiederum mit anderen Büchern gegeneinander an und eine/r von ihnen wird zum/zur SchulsiegerIn gewählt.

Die Schulsieger treffen sich dann in der Stadtbibliothek zum Stadtentscheid. Dieser fand am 23.02.15 in der Stadtteilbibliothek in Fredenberg statt.
Im Mittelpunkt des Vorlesewettbewerbs stehen Lesefreude und Lesemotivation. Er bietet allen Schülern der sechsten Klasse Gelegenheit, die eigene Lieblingsgeschichte vorzustellen und neue Bücher zu entdecken.

Schon die Teilnahme am Klassenentscheid fördert die Lesemotivation der Kinder durch die selbstständige, intensive und kreative Beschäftigung mit Büchern. Auch wenn durch den Wettbewerbscharakter besondere Vorleseleistungen ausgezeichnet werden, steht das Mitmachen im Mittelpunkt, nicht das Gewinnen. Alle Teilnehmer haben ihre Fans und beim Publikum bleibt nicht nur der Siegerbeitrag in besonderer Erinnerung.

Unser Kennenlerntreffen am Freitag zuvor hat genau das noch einmal bestätigt.
Man kann Spaß am Lesen haben, man kann sich sogar über Bücher austauschen und einen kurzweiligen Nachmittag verbringen. Zur Folge hatte dieser Nachmittag, dass sich neun Vorleser gefreut haben, sich zum Vorlesewettbewerb wiederzusehen und sich sogar gegenseitig Glück gewünscht haben.

Mia, Anthonia, Rieka, Dilsad, Chantal, Sören, Maurice, Fabrice und Daniel – tolle Kinder mit tollen Stimmen und tollen Büchern. Vielleicht sehen sich ja genau diese Kinder spätestens im Sommer wieder, wenn der Julius Club-Wettbewerb startet.

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Aber erst einmal wünschen wir Mia Mitrenga vom Gymnasium am Fredenberg viel Erfolg, wenn sie beim Regionaltreffen als beste Vorleserin die Stadt Salzgitter vertritt.
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Wer liest denn da? Nachlese zum Kennenlerntag des Vorlesewettbewerbs

CIMG1539Am Freitag, den 20. Februar 2015 hatte die Schul- und Stadtteilbibliothek am Fredenberg die Schulsieger des Vorlesewettbewerbs der 6. Klassen eingeladen, damit sie sich gegenseitig ein wenig beschnuppern, den Leseort kennenlernen und auch die Kolleginnen vorher schon einmal sehen können. Der Stadtenscheid selbst fand am 23.02.2015 statt.

 

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Nach einem kleinen Spiel, bei dem sich jeder vorstellte, wurde die Bibliothek in zwei Teams anhand verschiedener Aufgaben, bei denen sich alles um Bücher   drehte, erkundet. Eine der Aufgaben war es, eine Geschichte zu schreiben, die nur aus Sätzen bestehen durfte, die in zehn vorliegenden Büchern vorkommen. Die Schwierigkeit bestand darin, dass auch alle Bücher verwendet werden mussten. Die beiden folgenden Quatschgeschichten wurden dabei erfunden:

Nr.1: Als sie sich dem Haus nährten, hörte Oli das Klatschen und Knallen von jemandem, der im Hinterhof Basketball spielte. Ich zog mir vor Angst die Decke bis ans Kinn. Die unsichtbare Sperre sollte die Raubrittergeister daran hindern zu fliehen. War es doch kein Witz? Ich wusste es. Die meisten waren schon da. “Alle Mann auf Jumpie!” rufe ich. Im nächsten Moment brach die Hölle los. Und dann zogen sie los. Das hätten sie viellecht mal lieber tun sollen.

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Nr. 2: Auf dem Weg nach Krummtal kamen sie durch Polderdam und fuhren an einem Haus vorbei. Jenny sah mich komisch an. Das fühlt sich so dermaßen falsch an. Sie wollte die Spannung so lange wie möglich halten. Ich hatte immer viel zu sagen. Natürlich. Du brauchst dir nicht einzubilden, dass ich auf so einen Trick reinfalle! “Bestimmt nicht”, sagte Max. “Alles in Ordnung?” fragte Jenny. Das sollte ich dich wohl eher fragen! Max versuchte ein Lächeln, das jedoch total missglückte. Auf einmal geht ein Ruck durch Max und Jennys Körper. Und dann sah er es auch schon. “Aussteigen?” fragte Jenny. “Nein!” rief Max erschrocken.

Wer sich inspiriert fühlt, kann das ja gern auch einmal selbst ausprobieren!

Insgesamt war es ein schöner Nachmittag, der mit dem Wissen zu Ende ging, dass die anderen Schulsieger nicht nur Konkurrenten sind, sondern dass man zusammen etwas Schönes erreicht hat.

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Auf ein Nickerchen

Es wird in unseren Bibliotheken vieles veranstaltet, aber an schlafende Nutzer kann ich mich nicht erinnern – was nicht zwingend bedeutet, dass es sie nicht auch bei uns gibt.

Jedoch gehe ich davon aus, dass die Schläfer in weitaus höherer Anzahl in wissenschaftlichen Bibliotheken gibt als in öffentlichen Bibliotheken ihr Unwesen treiben.

SpiegelOnline hat kürzlich einen Artikel mit dem Titel “Schlafen an der Uni: Ich leg den Kopf ab. Nur ganz kurz” publiziert. Dort werden einige Studenten interviewt sowie ein ehem. Schulleiter, der nun als Sachbuchautor tätig ist und zum Arbeiten und tatsächlich auch zum Schlummern in die Bibliothek kommt.

Wo und wie die Interviewten schlafen, ob sie es alleine machen oder in Gesellschaft – das lesen Sie am besten selbst :)

Rie

 

Facebook – / Internet – / Computer – aber richtig!

Ich erwähne es ja gerne immer wieder – ich liebe unsere Neuerwerbungskiste!

In dieser Woche waren folgende drei Bücher enthalten, denen ich hiermit ein klein wenig mehr Aufmerksamkeit zukommen lassen möchte.

Thomas Feibel ist in “der Branche” kein Unbekannter. 2014 hat er die Karl-Preusker-Medaille erhalten und ist auch Initiator des Kindersoftwarepreis TOMMI – und er schreibt auch Bücher. So auch diese hier, die sich an Kinder ab 8 Jahre richtet und Informationen im Umgang mit dem Computer, dem Internet und Facebook vermittelt.

Denn auch wenn die Kinderchen digital natives sind, heißt das noch lange nicht, dass sie den Umgang mit Medien beherrschen. Hoffen wir, dass die Bücher ihre Zielgruppe erreichen:

InternetaberrichtigDer Kindermedien-Experte Thomas Feibel gibt in diesem Buch Tipps und Informationen rund um das Internet. Er klärt über Gefahren auf, informiert über Recherchemöglichkeiten und stellt Kommunikationsformen vor.

Spielen, skypen, suchen. Für Kinder ist das Internet ein alltäglicher Bestandteil ihres Lebens. Doch der richtige Umgang muss erst erlernt werden. Wie recherchiert man richtig? Wie kommuniziert man sicher mit E-Mail, Skype oder Facebook? Das Buch erklärt altersgerecht die vielfältigen Möglichkeiten des Internets und schafft ein Bewusstsein für die Fallen und Gefahren bei Recherche, Downloads oder Browsern.

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Computeraberrichtig

Der Kindermedien-Experte Thomas Feibel beantwortet in diesem Buch alle Fragen zum Computereinsatz im Unterricht. Er gibt den Kindern Tipps, wie sie verschiedene Medien und Programme für Präsentationen, Referate und Recherchen einsetzen können.

Wie kann ich meinen Computer für die Schule nutzen? Wie finde ich schnell und zuverlässig Informationen für Referate? Welchen Quellen kann ich trauen? Wie erstelle ich eine Präsentation? Der bekannte Kindermedienexperte Thomas Feibel beantwortet all diese Fragen und schafft eine solide Wissensbasis rund um Browser, Downloads und Programme. Gleichzeitig sensibilisiert er für Sicherheit und Gefahren.

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facebookaberrichtigDer Kindermedien-Experte Thomas Feibel setzt sich in diesem Buch mit den Vorteilen und Gefahren von Facebook auseinander. Er gibt den Kindern Tipps zur Sicherheitseinstellung und behandelt Themen wie Selbstdarstellung, Fotos und Spiele.

Viele Schüler haben ein Facebook-Profil – doch nicht alle wissen, wie man sich auf Facebook richtig verhält. Einmal gepostet, für immer im Netz? Welche Sicherheitseinstellungen sollten beachtet werden? Wer kann und darf welche Informationen sehen? Was macht Facebook mit meinen Daten? Spielerisch vermittelt das Buch die Vorzüge und Gefahren von Facebook und zeigt, wie man zum verantwortungsvollen Profi wird.

(Die Texte entsprechen den Verlagsmeldungen, die bei den jeweiligen Datensätzen im Buchkatalog angegeben sind.)

Rie

Warum die Ausleihzahl so gar nichts aussagt und eigentlich “Mist” ist.

Am Jahresanfang ist es wieder soweit. Die Bibliotheken geben ihre Zahlen in der http://www.bibliotheksstatistik.de ein. Über 100 Positionen werden dort abgefragt. Wie viele Besucher hatte die Bibliothek, wie viele Kindermedien wurden ausgeliehen und ob man dieses oder jene Angebot im Portfolio hat.

Doch die seit Jahrzehnten wichtigste Zahl ist die der Gesamtausleihe; also die Gesamtheit aller von den Lesern nach Hause und wieder in die Bibliothek zurückgeschleppten Medien. Diese Zahl kannte zumeist nur einen Weg – den nach oben.

Doch eigentlich sagt diese Zahl gar nichts!

Beinah standardisiert höre ich oft die Antwort von unseren Kunden: „Ach, das habe ich gar nicht geschafft.“, wenn ich nach einem Buch oder einem Film frage, den eine Person gerade zurückgebracht hat. Viele Medien entpuppen sich nur als Ballast, weil die Auswahl erst zu Hause getroffen wird oder weil zeitlich wieder etwas anderes dazwischen kam. Natürlich wird das Meiste zu Hause auch wirklich konsumiert – doch die Höhe der Dunkelziffer wurde bisher nicht untersucht.

Das hat nun jedoch ein Ende. Bei digitalen Büchern kann nämlich die andere Seite mitlesen, was Sie lesen und wieweit Sie gekommen sind. Die Seite lesen.net (http://www.lesen.net/ebook-news/welche-ebooks-am-haeufigsten-abgebrochen-werden-18038/) veröffentlichte kürzlich eine Liste, denn die Firma Kobo hat ihre Daten offen gelegt.

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Sollte sich das auf Papierbücher übertragen lassen, dann wird in Wahrheit viel weniger gelesen – zumindest als ausgeliehen.

Bedenkt man dann noch die Zahl der Geschenke für den Flohmarkt, die wohl nicht nur oft wie Neu aussehen, sondern wahrscheinlich auch nur ein Leben als Transportware hatten, dann fragt sich welcher Konsum mit der Ausleihzahl eigentlich gemessen wird. Gut, den Buchhandel interessiert auch nur der Verkauf von Titel – das Lesen der Titel ist ja nicht Gegenstand des Kaufvertrages.

Bei Amazon bekommt der Autor von digitalen Medien in der privaten Amazonleihe nur dann Geld, wenn mehr als 10 % des Werkes auch gelesen wurden.

Zudem zählen wir nirgends die Zugriffe auf die Tageszeitungen oder Zeitungen in den Bibliotheken oder auf die Datenbank von Munzinger – obwohl wir diese Zahlen hätten. Auch welche Titel der Endverbraucher auf unseren E-Book-Readern liest, wird nirgends erfasst.

Die Ausleihzahl ist keine Nutzungszahl – und genau das ist auch mein Kritikpunkt. Das könnten wir natürlich ändern, wir werden den Erwachsenen in Zukunft wie beim Antolinprogramm oder dem Julius-Sommerleseclub einfach Fragebögen mitgeben, die diese dann ausfüllen und Punkte sammeln. Diese können sie dann in Paybackpunkte umwandeln und …

Nein, nein, leiht aus, was ihr wollt und nutzt es (nicht) wie ihr wollt – nur bitte – dann ist auch die Gesamtausleihzahl nichts, was noch jemanden interessieren sollte.

ScG – Gerald Schleiwies

Veranstaltungen der Stadtbibliothek: 23.02. bis 01.03.2015

An dieser Stelle gibt es zusätzlich zu unserem täglichen Blogbeitrag rund um Bibliotheken und Literatur jeden Sonntag einen rein informativen Beitrag ohne viel SchnickSchnack mit dem Hinweis auf aktuelle Veranstaltungen und Ausstellungen in unseren drei Zweigstellen. So bleiben Sie immer auf dem Laufenden und haben nun quasi einen “Veranstaltungs-Newsletter”, den Sie abonnieren können.

Auf unserer Webseite http://salzgitter.de/rathaus/fachdienstuebersicht/stadtbibliothek/126010100000043630.php finden Sie eine Übersicht unserer Veranstaltungen, die über die laufende Woche hinausgehen.

Veranstaltungen:

25. Februar 2015: Gesellschaftsspiele für Erwachsene

Ort: Stadtbibliothek Salzgitter-Bad

Uhrzeit: 10.30 Uhr

Wie jeden Mittwoch treffen wir uns auch heute wieder, um in netter Runde neue und alte Gesellschafts­spiele auszuprobieren. Ihre Favoriten können Sie im Anschluss gleich ausleihen und mitnehmen.

11. Januar 2015 bis 01. März 2015: Ausstellung “Farbenwelt”

Ort: Stadtbibliothek Salzgitter-Lebenstedt

Uhrzeit: während der Öffnungszeiten

Uschi Slotos zeigt in ihrer Ausstellung “Farbenwelt” Werke in Aquarell, Acryl, Gouache, Tinte, Pastell und Stift.

Rie