Eine Liebeserklärung ans „Papa sein“

Fredrik Backman kennen viele sicherlich von seinen Büchern „Ein Mann namens Ove“, „Britt-Marie war hier“ und noch weiteren. Ich habe dieses Jahr das 1. Mal etwas von Fredrik Backman gehört – das Hörbuch zu „Ein Mann namens Ove“ und war vom ersten bis letzten Wort begeistert. Die letzte CD bietet sich übrigens nicht für eine Autofahrt an, denn es kann passieren, dass man Tränen in den Augen hat.

Das gleiche ist mir vorgestern Abend mit seinem neusten auf Deutsch erschienenen Buch passiert: „Alles, was mein kleiner Sohn über die Welt wissen muss“. Das Buch hat Backman zur Geburt seines Sohnes geschrieben. Das Buch entdeckte ich zufällig auf dem Tisch meiner Kollegin und da ich mit Ove so gute Erfahrungen hatte, las ich mir gleich den Inhaltstext durch:

Backman Sohn

Backman Sohn.jpegDas Buch ist einfach herrlich! Ich habe noch am gleichen Abend das erste Kapitel gelesen und musste immer wieder lachen. Ich selber habe zwar keine Kinder, trotzdem kann ich nachempfinden, was Fredrik Backman mit seinem Buch sagen will.

Und ich bin mir sicher, ich muss irgendwann meinem Kind auch schon vorab einen Entschuldigungsbrief schreiben für den „Papa-lag-falsch-Mama-hatte-recht-Tanz“. Mit diesem Buch habe ich jetzt ja endlich die passende Vorlage dafür 😉

Auf jeden Fall eine Lese- und auch Weihnachtsgeschenktipp!

Heute mal nur für Männer

Der NDR empfiehlt auf seiner Internetseite Bücher  – aber NUR für Männer. Zusammengestellt wurden die Tipps von Susanne Birkner.

Wer also noch ein Geschenk für seinen Liebsten sucht oder mal wissen will, was für Bücher bei Männern anscheinend gut ankommen, der sollte hier ganz schnell noch rein schauen. Immerhin ist ja bald Weihnachten 😉

Aber Frau muss sich keine Gedanken machen, die Bücher kann sie getrost auch lesen 😉

Zu den Tipps, einfach dem Link folgen: Buch-Tipps speziell für Männer

 

Achtung, Medientipp! Nichts für nah am Wasser gebaute

Natürlich bekommen wir als Bibliothek immer wieder Geschenke.  Gefühlte 99,98 % sind absoluter Standard. In diesem Jahr hatte Kollegin Sü an dieser Stelle auf ein heiteres und kurioses Buchgeschenk hingewiesen und ihm einen Platz hier im Blog gewidmet:

https://stadtbibliotheksalzgitter.wordpress.com/2017/03/02/buchgeschenke-der-anderen-art/

Das Buch, das ich heute vorstellen möchte, schafft es mit wenigen Worten zu bewegen.

grasbeißerbande„Warum soll ich mir die Zähne putzen, wenn ich sowieso ins Gras beiße?“

Diese Frage von dem achtjährigen an Leukämie erkrankten Max war die Initialzündung für dieses Buch. Zwei Jahre lang sammelten die Autoren Fragen von lebensverkürzt erkrankten Kindern. Sie wollten wissen, welche Fragen sich Kinder stellen, wenn es um ihren eigenen Tod und ihr eigenes Sterben geht. Entstanden ist eine einmalige Sammlung von außergewöhnlichen und inspirierenden Fragen.

„Grasbeißerbande“ bringt auf den Punkt, was Sterbebegleiter in Hospizen und Familien erleben: Vor allem Kinder begegnen dem eigenen kurz bevorstehenden Tod gelöster und trösten oft mit Gelassenheit und Humor die Eltern und andere Angehörige. Gerade für die sich in der Hospizbewegung engagierenden Menschen kehrt der Tod zurück ins Leben. Erst das Wissen um seine Endlichkeit macht das Leben wertvoll und lässt uns danach streben, jede noch verbleibende Stunde glücklich zu leben.

Ein paar Auszüge gefällig?

„Früher wollte ich immer einen Hund. Heute habe ich einen Hamster. Warum? Der lebt nicht  so lange.“ (Felix, 6 Jahre)

„Ich will nicht im Herbst sterben. Da ist alles so traurig. Kannst du die Blätter nicht wieder dranmachen?“ (Nazan, 7 Jahre)

„Alle vergessen immer irgendwas. Warum vergisst der Tod mich nicht einfach?“ (Johanna, 12 Jahre)

„Weißt du, was ich zu Weihnachten bekommen habe? Eine Playstation – mit Garantieverlängerung. Was bitte habe ich denn jetzt noch von einer Garantieverlängerung?“ (Sascha, 15 Jahre)

„Wenn doch die Menschen im Liegen sterben und ich mich jetzt immer drehe wie ein Kreisel, dann kann ich doch gar nicht sterben, oder?“ (Luca, 9 Jahre)

„Warum gibt es nur ein Hinflugticket in den Himmel? Wenn es einen Rückflug gäbe, könnten meine Mama und mein Papa mich hinbringen.“ (Ben, 9 Jahre)

Ich habe vorgewarnt, dass dieser Medientipp nichts für schwache Nerven ist. Das Buch enthält im Übrigen nicht nur die Aussagen der Kinder, sondern sie sind eingebettet in Zeichnungen der Kinder. Es ist ein wirklich berührender Titel!

Ich weiß noch nicht, an welcher Stelle es demnächst im Bestand zu finden sein wird, aber eins weiß ich: Es wird eingearbeitet.

Rie, die nun erstmal Tränen trocknen gehen muss.

Es stellt sich vor…

unsere neue Bufdine: Clara 🙂

Hallo,

mein Name ist Clara Rautmann. Seit Mitte November diesen Jahres bin ich die neue Bufdine in der Stadtbibliothek. Ich habe dieses Jahr mein Abitur gemacht und nehme mir jetzt ein Jahr Zeit, um Erfahrungen außerhalb der Schule und des theoretischen Lernens zu machen. Hier habe ich die Möglichkeit, einerseits viel Umgang mit Menschen zu haben (zum Beispiel vorne am Ausleihtresen), aber andererseits auch ,,hinter die Kulissen“ zu schauen und mit den Büchern direkt zu arbeiten (sie kontrollieren, beschriften, sortieren etc.). Außerdem bin ich im Bereich der Zusammenarbeit mit Schulen tätig. Ich durfte bei einer Vorleseaktion in der Bibliothek einigen Kindern ein Bilderbuch vorlesen und bin schon mehrfach mit in Schulen gefahren, um den Kindern ,,Antolin“, ein Onlineprogramm zur Leseförderung, näher zu bringen.

Ich bin sehr froh über die Möglichkeit, mich in verschiedenen Bereichen auszuprobieren und freue mich auf die weitere Zeit hier.

Ra

Wir sind auch sehr froh, Clara bei uns zu haben. vor allem im Bereich der Kinder- und Jugendbibliotheksarbeit wird sie uns im nächsten Jahr sicherlich eine große Unterstützung sein.

Gwendys Wunschkasten von Stephen King

Verehrte Leserschaft,
letztens fiel mir dieses kleine Schmuckstück in die Hände:

Gwendys Wunschkasten

Inhalt: Die kleine Stadt Castle Rock in Maine hat die seltsamsten Vorkommnisse und ungewöhnlichsten Besucher erlebt. Warum sollte es der 12-jährigen Gwendy anders ergehen? Eines Tages tritt ein schwarz gekleideter Unbekannter an sie heran und macht ihr ein Geschenk: einen Kasten mit lauter Schaltern und Hebeln. Wozu er dient? Gwendy probiert es aus, und ihr Leben verändert sich von Grund auf.

Quelle Inhaltsangabe und Cover: Random House

616Z3Sa8-TLStephen King führt uns mit dem Ort der Handlung zurück nach Castle Rock. Ein fiktives Städtchen in Maine, das dem Stephen King Kenner bereits aus anderen Werken bekannt sein dürfte. „Needful Things – In einer kleinen Stadt“ oder „Sara“ beispielsweise.

Genau nachzulesen ist das auch im Kingwiki. Dieses Büchlein (ja, anders kann man es nicht bezeichnen) umfasst gerade einmal 125 Seiten. Das ist die Dauer eines netten Abends bei Kerzenschein, leiser Musik, Kakao oder Tee und diesem kleinen Schmöker. Lange ist man damit nicht beschäftigt.

 Die Rezensionen sind auch gemischt. Einige lieben es, andere sind der Meinung, die Handlung sei sehr flach. Aber was erwartet man von 125 Seiten. Natürlich schafft Stephen King es, auch mit Kurzgeschichten den Leser in seinen Bann zu ziehen. Bei „Basar der bösen Träume“ hat das sogar ganz hervorragend funktioniert.

Hier werde ich mich selbst überzeugen müssen, ob ihm das gelingt. Das Buch ist auf meiner Wunschliste für Weihnachten und ich bin gespannt, ob ich es tatsächlich auch unter dem Weihnachtsbaum finden werde.

Verehrte Leserschaft, Sie finden das Buch in unserem Romanbereich unter „Roman Fantastisches KIN 5“. Kommen Sie zu uns in die Stadtbibliothek Salzgitter, wir freuen uns auf Sie und sind neugierig auf Ihre Meinung.

GL

Die Onleihe im Weihnachtsstress

DruckLiebe eAusleiherInnen,

momentan steckt die Onleihe etwas im Weihnachtsstress. Sehr viele Aktualisierungen müssen noch dieses Jahr gemacht werden – da haben auch wir als Bibliothek leider ADEkeinen Einfluss. Für alle Nutzer, die Magazine, ePaper oder eBooks am PC über ADE (Adobe Digital Editions) lesen, gibt es immer noch Probleme. Hier folgt der Hinweis, der auch auf der Onleiheseite zu finden ist:

Liebe Nutzerinnen und Nutzer,
=> Bitte bis auf weiteres nicht auf die neueste Version ADE 4.5.7 updaten!
Mit der aktuellen Version des Adobe Digital Edition (ADE) 4.5.7 ist eine Nutzung zumindest der ePaper derzeit nicht möglich.

Nach Ausleihe des ePaper lässt sich diese zwar öffnen, aber die Seiten verbleiben meist weiß, ohne Text oder Bilder.

Wir haben dies geprüft und können hier von unserer Seite keine Anpassung vornehmen. Hier muss Adobe nachliefern.

Es liegen uns auch vereinzelte Meldungen vor, dass dies auch eBooks betrifft.

Wir hoffen sehr, dass diese Probleme bald behoben sind.

Sü, Tr

Let the Samstagsdienst beginn!

Für ein wenig Mitarbeitermotivation, gibt es heute spontan ein saisonal angepasstes Accessoire (NICHT der Tannenbaum). Ob sich das als Dienstkleidung durchsetzt…?

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Wer mit uns heute etwas Freude – trotz des schlechten Wetters – verbringen möchte, kommt am besten bis 14 Uhr in die Bibliothek nach Lebenstedt und bis 13 Uhr nach Bad.

Und das Beste: Es ist warm, Sie können sich einen Kaffee ziehen, wir singen NICHT!

Achso, Medien können Sie sich natürlich ausleihen – entweder, um dem Weihnachtstrubel zu entgehen oder sich entsprechende Inspiration zu suchen.

Rie