Einmal Hogwarts und zurück

Das hieß es letzten Donnerstag beim Kulturabend des GaF in der Aula am Fredenberg. Der Abend wurde gestaltete von Schülern des GaF Gymnasiums: die Chorklassen, die Theater-AG Spieltrieb, die Schülerbands „Pymp“ und „Amazing Space“ traten auf, die Tanzgruppe Beat Explosion, weiterhin Instrumentalisten und wenn es um das GaF geht ist natürlich auch unsere Lese-AG „Seitenreich“ mit Fr. Unting und Fr. Treskas nicht fern:)

Versprochen war ein bunter Abend und das war er auch. Es wurde getanzt, viel gesungen und wirklich jeder – Publikum und auch Darsteller – hatten ihren Spaß.

Für unsere Lese-AG „Seitenreich“ ging es dieses Mal nach Hogwarts. Es war schon fast ein kleines Theaterstückt, denn natürlich wurde wieder nicht einfach nur vorgelesen. Denn das kann ja bekanntlich jeder😉 Nachgestellt wurden die Szenen vom ersten Band im Unterricht bei Professor Flitwick, wo die den Zauberspruch Wingardium Leviosa erlernen. Es war sehr schön, sich nochmal an die lustige Szene zu erinnern, wie Ron dies einfach nicht gelingen möchte.

Wobei die lustigste Szene wohl danach kam, bei Professor Snape und der ersten Unterrichtseinheit im Fach Zaubertränke. Denn da Neville ja alles fabriziert nur nicht den gewünschten Trank, sprangen alle sehr schnell auf ihre Stühle:)

Der Abschluss wurde getrommelt und zwar mit perfekten Latino-Rhythmen, da hat der ganze Saal mit gefeiert und jeder wollte noch eine Zugabe hören, die wir auch bekamen:)

Hier noch ein paar wenige Impressionen des Abends:

(Fotos: Stadtbibliothek Salzgitter. – Ja die Qualität ist nicht so toll, aber ich bekomm ja leider nie die Profikamera, die ich mal gerne hätte. Inkl. Kurs zum Bedienen versteht sich😉 )

Nochmal Danke an alle Mitwirkenden und auch die Technik-AG für diesen tollen Abend. Besonders auch an Fr. Unting (Lehrerin am GaF) und Fr. Treskas (liebe Kollegin und Bibliothekarin in der Stadt- und Schulbibliothek am Fredenberg). Ohne die Unterstützung der beiden, hätte das Publikum nie mit nach Hogwarts reisen können:)

 

Letztens fuhr Jürgen von der Lippe mit

Und zwar bei mir im Auto – naja, eigentlich nur seine Stimme. Gehört habe ich folgendes:

Mörder Anders

Anders, ein Kleinkrimineller – seit seinen zahllosen Gefängnisaufenthalten nur noch „Mörder Anders“ genannt –, ist frisch aus dem Knast entlassen und braucht einen neuen Job. Da kommt ihm die Begegnung mit der geschäftsfreudigen Pfarrerin Johanna, die wegen ihrer atheistischen Gesinnung arbeitslos geworden ist, gerade recht. Zusammen mit dem Hotelmitarbeiter Per gründen sie eine „Körperverletzungsagentur“ mit Anders in der Rolle des Auftragsschlägers. Die Nachfrage läuft blendend – bis Anders nach dem höheren Sinn des Ganzen fragt. Ein Wunder geschieht: Jesus antwortet. Von diesem Augenblick an will Anders sein Leben in neue Bahnen lenken. Und so hat Johanna gleich die nächste geniale Business-Idee parat: Mit Anders‘ religiöser Leidenschaft lässt sich wunderbar Geld verdienen – indem man eine eigene Kirche, oder (noch viel besser!) gleich eine eigene Religion gründet …(Quelle: Hörverlag /Random House)

Bisher habe ich von Jonas Jonasson noch nichts gelesen – ich weiß ein Frevel. Was aber sicherlich gar nicht verkehrt ist, denn so bin ich auch sehr unbefangen an den Titel herangegangen. Denn viele erwarten ja doch immer wieder, dass ein Autor bei jedem seiner Bücher irgendwie den gleichen Knaller liefert, wie beim ersten Mal. Merken dabei aber selber nicht, dass ein Autor nun mal nicht immer das gleiche schreiben kann (was ihnen oft auch nicht gefallen würde). So rolle ich eventuell das Feld von hinten auf und beginne mit dem neusten Buch und wer weiß, vielleicht liefert mir das ja einen Zugang zum Hundertjährigen.

Ich habe mich für die Hörbuchversion entschieden, weil es von Jürgen von der Lippe gelesen wird. Nachdem mich auch der Inhalt angesprochen hatte, war klar: Bei der nächsten Fahrt, höre ich mal Jonas Jonasson.

Jürgen von der Lippe passt zu dieser Geschichte wie die Faust aufs Auge. Mir gefällt seine ruhige und pointierte Art zu erzählen. Es wirkt an keiner Stelle übertreiben oder aufgesetzt. Und sowohl er als auch die Geschichte haben mich auf meiner Autofahrt gut ans Ziel gebracht😉

Inhaltlich und stilistisch finde ich das 3. Buch von Jonas Jonasson sehr gut geschrieben/verton (wie gesagt, ich habe ja keine Vergleiche). Momentan stecke ich etwa in der Mitte des Hörbuches – es fehlt mal wieder eine längere Fahrt. Somit kann ich zum Ende noch nicht viel sagen, aber trotzdem kann ich den Titel schon jedem Hörbuch-Fan vorbehaltlos empfehlen. Einfach schon wegen Jürgen von er Lippe – denn ein guter Sprecher ist bei Hörbüchern einfach wichtig und der wurde hier definitiv gefunden.

Wie seht ihr das, erwartet ihr bei einem Autor immer wieder die gleichen ‚Knaller‘? Und wenn ja, was hat den ersten ausgemacht und warum erfüllt dann der 2. Titel diese Kriterien nicht? Weil sich der Autor an einem anderen Thema versucht oder ist es gar zu ähnlich?

 

Was will mir der Verfasser mit dem Buch sagen?

Manche Bücher haben schon von Anfang an eine schwierige Position. Diese beginnt mit der Frage: Soll ich das Buch wirklich lesen? Kriterien, die zu so einer Frage führen sind z.B. schon veröffentlichte schlechte Rezensionen oder die Vorgängerbücher, die man von dem Autor/der Autorin ebenfalls schon nicht mochte. Aber, man ist ja manchmal unbelehrbar und gibt dem Werk dann doch trotz alledem eine Chance, immerhin möchte man sich ja selbst eine Meinung dazu bilden!

Und nach dem Lesen stellt sich einem die Frage: Was will mir der Verfasser mit dem Buch sagen? Es gibt eine kaum vorhandene Handlung, die Hauptprotagonistin und Ich-Erzählerin ist einem von der ersten Seite an unsympathisch und das ändert sich leider auch nicht. Eigentlich möchte man ihr nur zurufen, dass ihre ganzen Probleme gar nicht existent wären, wenn sie ihr Verhalten verändern würde. Im Verlauf der Geschichte kommen noch irgendwie seltsame und unpassende Gewaltfantasien hinzu.

Was will ...

Das oben, bewusst ohne Titelangabe geschilderte Beispiel, ist nur eines von mehreren Fehlgriffen, die man so als Leser im Laufe der Zeit aus dem Regal zieht. Und davon gibt es sogar noch die Fälle, in denen man das Buch einfach beiseitelegt und es auch nicht zu Ende lesen mag.

Wenn mir so etwas passiert, bin ich froh, dass ich das Buch nicht selbst gekauft habe und es wieder in der Bibliothek abgeben kann! Also scheuen Sie sich auch nicht davor, mal Fehlgriffe bei uns zu riskieren. Lesen ist Geschmackssache und nicht jedes Buch kann allen gefallen. Doch wenn Sie es versucht haben, können Sie wenigstens mitreden, warum das Buch so fürchterlich ist😉

La

„Vorlesen ist eine rechtliche Grauzone“

Anfang April 2016 bat ich um etwas Aufregung für das Thema Vorlesen. Der Blogeintrag Vorlesen ist abgabepflichtig wurde häufig besucht. Einige Kolleginnen haben mir zudem Mails gesandt, weil Sie es nicht öffentlich kommentieren wollten und weil sie anonym bleiben möchten. Das respektiere ich!

Eine Landesfachstelle für Bibliotheken hatte bereits 2011 bei der Rechtskommission zu einem ähnlichen Thema angefragt und von dort folgende Antwort bekommen:

Die gebührenpflichtige Anmeldung von nicht-kommerziellen Lesungen bei der VG Wort gilt grundsätzlich für alle Literatursparten, also auch für Kinderveranstaltungen, egal welche lesefördernden Ziele dabei verfolgt werden!

Also keine so neue Problematik. Dafür jedoch scheinbar eine sehr Unbekannte. Eine Methode war bisher einfach beim Verlag nachzufragen. Das dürfte mit der aktuellen Entscheidung des Bundesgerichtshofes im Falle der VG Wort nicht mehr ausreichen, da Verlage nun nicht mehr pauschal an der Ausschüttung der VG Wort beteiligt werden. Die VG Wort dürfte als Vertreter der Autoren nun die einzig autorisierte Stelle sein.

Eine weitere Landesfachstelle für Bibliotheken hatte es noch einmal kurz zusammengefasst:

…im Gegensatz zum Vorlesen in Schulen oder Kindergärten, bei dem keine Gebühren an die VG Wort abgeführt werden müssen. Bisher ist uns kein Fall bekannt, in dem bei „klassischen“ Vorlesestunden in Bibliotheken Gebühren von der VG Wort gefordert wurden.

Eine weitere Kollegin hatte bei der Stiftung Lesen aufgrund des Blogeintrags noch einmal dezidiert nachgefragt (Danke und Gruß nach Rheinland-Pfalz). Die Antwort der Stiftung Lesen hat mich dann doch überrascht:

Vorlesen ist eine rechtliche Grauzone!

Nun wurde ich zudem gebeten keine schlafenden Hunde zu wecken, da bisher nie jemand abgemahnt oder rechtlich tätig geworden ist. Als Leitung einer Großstadtbibliothek habe ich mich jedoch an Recht und Gesetz zu halten. Es steht diese Forderung der VG Wort im Raum, die ich zu großen Teilen auch logisch finde; wenn Geld genommen wird, dann wird auch gezahlt. Doch wenn ehrenamtliche Vorleser in Ihrer Freizeit unentgeltlich einer kleinen Gruppe aus einem Buch vorlesen, dann finde ich diese Forderung der VG Wort in Höhe von 21,60 € minus 20% Rabatt plus 19% Mwst. einen Affront gegen bildungsbürgergesellschaftliche Engagement. Und ob die Autoren das wirklich wissen und möchten fällt in den Bereich der Spekulation. Zumal jetzt, da die Verlage nicht mehr beteiligt werden, der Kuchen viel großzügiger verteilt werden kann.

Zum nächsten Vorlesetag am 18. November 2016 müsste ich mir also überlegen, ob unsere Vorlesepaten ausschließlich in die Schulen und Kindergärten gehen und dort vorlesen (kostet nichts) oder ob ich im Veranstaltungsetat Geld zur Seite lege um genau die gleichen Personen die gleichen Bücher kostenpflichtig in der Bibliothek Ort vorlesen zu lassen.

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Am liebsten wäre es mir natürlich, wenn unser deutscher Bibliotheksverband bei der VG Wort neben Schulen und Kindergärten eine weitere Ausnahmeregelung für Bibliotheken erwirken kann. Wie gesagt, es geht ums Vorlesen, wie oben abgebildet.

ScG – Gerald Schleiwies

Xavier Naidoo – Nicht von dieser Welt 2

Xavier Naidoo

Xavier Naidoos mittlerweile sechstes Studioalbum ist da und trägt den Titel „Nicht von dieser Welt 2“. Viel erinnern sich sicher, denn auch sein Debütalbum erschien 1998 unter dem Titel „Nicht von dieser Welt“ und war der Grundstein für seine steile Karriere.

Man fragt sich woher er die Zeit und Energie nimmt denn egal ob als Solokünstler oder mit den Söhnen Mannheims, Der Xer, als Duo Xavas, als Coach und Juror bei „The Voice“ oder als Gastgeber und ständiger Teilnehmer des Tauschkonzertes „Sing mein Song“ hat er auf alle Fälle einen vollen Terminkalender und präsentiert jetzt nebenbei sein neues Soloalbum.

Mit „Nicht von dieser Welt 2“ kehrt er wieder zu seinem Ursprung zurück, das könnte auch daran liegen das Xavier Naidoo die Hilfe eines alten Bekannten hatte, nämlich Produzent und Rapper Moses Pelham. Pelham hatte Xavier 1997 entdeckt und produziert, jetzt machen Produzent und Sänger da weiter, wo sie einst aufgehört hatten.

Einen kleinen Einblick bekommt ihr schon mit folgendem Video. In diesem Trailer beeinhaltet einen kleines Ausschnitt aus dem Lied In meinen Armen. Was Naidoo, wie man sehr schnell sieht, auch wörtlich nimmt:)

 Wf

Silberne Hochzeit

Die feiert Donna Leon mit ihrem Commissario Brunetti. Mit dem neusten Fall „Ewige Jugend“ schickt sie Brunetti zum 25. Mal los, in den dunkelsten Winkeln dieser ach so schönen Stadt zu wühlen.

Ewige Jugend LeonContessa Lando-Continui, eine Freundin von Brunettis Schwiegereltern, möchte ihren Frieden finden. Doch jene Nacht lässt sie nicht los, als ihre Enkelin in den Canale di San Boldo stürzte. In ewiger Jugend ist Manuela seitdem gefangen. Und wenn es mehr als ein Unfall war? Die Contessa fragt den Commissario um Rat. Ein besonders schwieriger Fall, da es kaum mehr Spuren gibt – außer in der Psyche des Opfers. Gut, dass Brunetti nicht nur Signorina Elettra treu zur Seite steht. Auch Kommissarin Griffonis private Vergangenheit erweist sich als sehr hilfreich für die Polizeiarbeit. Brunetti aber bringt all seine Erfahrung und Lebensweisheit ins Spiel, um zu klären, was geschehen ist. (Quelle: Diogenes Verl.)

Auch für mich ist dieser 25. Band ein Jubiläum, denn auch ich bin inzwischen seit dem ersten Band dabei. Die ersten waren insgesamt schon die Besten. Da war es doch noch eine Prise mehr Kriminalfall und deren Lösung. Doch inzwischen ist der Kriminalfall das eine oder andere Mal für mich schon in den Hintergrund getreten. Denn befriedigende Lösungen gab es leider nur noch selten – mit der beschriebenen typischen italienischen Bürokratie aber auch realistisch. Mir gefallen aber jedes Mal wieder die Beschreibungen von Venedig. Bis jetzt hat es mich 1x in diese Stadt verschlagen, doch Dank Donna Leon reise ich jedes Jahr mindestens 1x wieder dorthin zurück. Wenn ich Hunger habe, ist die Lektüre ab und an schwer, denn mindestens 2 Abendmahlzeiten werden in aller Ausführlichkeit vorgestellt. Immer klingt es lecker und als wäre es mir nichts dir nichts zubereitet.

Wer keinen blutrünstigen Krimi sucht, sich für Land und Leute rund um Venedig interessiert, wird sich auch an Donna Leons Neustem Fall sicher erfreuen können. Die anderen Bände muss man für das Verständnis auch nicht gelesen haben. Für mich war es mal wieder einer der besseren Fälle:)

Wer das Buch lieber hören möchte, kann gerne an einer unser Informationen in Bad, Lebenstedt oder Fredenberg Bescheid sagen – in Kürze wird es auch bei uns eintreffen:)

And the Kinobesuch goes to…

IGS01

…Klasse 5D der IGS Salzgitter! Herzlichen Glückwunsch!

IGS02Nach 6 Monaten war es endlich soweit!

Der Antolinwettbewerb für die 5. Klassen der IGS fand am Dienstag seinen Abschluss. Vollgepackt mit Medaillen, Urkunden und natürlich dem Kinogutschein legten wir bei der Siegerehrung los.

Die Schüler lasen Buch um Buch um bei Antolin auf Punktjagd für das Klassenkonto gehen zu können, denn nur die Klasse mit den meisten Punkten darf während der Schulzeit ins Kino gehen!

Nachdem die besten Schüler jeder Klasse ihre Urkunde überreicht bekommen hatten, gab es bevor die Siegerklasse gekürt wurde, von den Schülerinnen Lilly, Nelli und Aleyna den Cupsong!

Vielen Dank dafür…

Wie man sieht freuten sich die Schüler der 5D risesig über Ihnen Gewinn. Wir wünschen ihnen viel spaß im Kino und freuen uns schon auf die nächsten Anttolin-Veranstatlungen im nächsten Jahr.

Vielen Dank auch an die IGS für die tolle Vorbereitung. Es war wie immer eine schöne Veranstaltung!

So