Der neue Ken Follett ist da!

Lang haben die Fans darauf gewartet: Nach “ Die Säulen der Erde“ und „Die Tore der Welt“ veröffentlicht Ken Follett mit „Das Fundament der Ewigkeit“ den nächsten Kingsbridge-Roman.

Fundament ewigkeit1558. Noch immer wacht die altehrwürdige Kathedrale von Kingsbridge über die Stadt. Doch die ist im Widerstreit zwischen Katholiken und Protestanten zutiefst gespalten. Freundschaft, Loyalität, Liebe … nichts scheint mehr von Bedeutung zu sein. Die wahren Feinde sind dabei nicht die rivalisierenden Konfessionen. Der eigentliche Kampf wird zwischen denen ausgefochten, die an Toleranz und Verständigung glauben, und den Tyrannen, die ihre Ideen den anderen aufzwingen wollen – koste es, was es wolle.

Ned Willard wünscht sich nichts sehnlicher, als Margery Fitzgerald zu heiraten. Doch der Konflikt entzweit auch sie, und Ned verlässt Kingsbridge, um für die protestantische Prinzessin Elizabeth Tudor zu arbeiten. Als diese wenig später Königin wird, wendet sich ganz Europa gegen England. Um in dieser heiklen Situation früh vor Mordkomplotten, Aufständen und Angriffen der konkurrierenden Mächte gewarnt zu sein, baut die scharfsinnige Monarchin mit Neds Hilfe den ersten Geheimdienst des Landes auf. Die kleine Gruppe geschickter Spione und mutiger Geheimagenten ermöglicht es Elizabeth I. in den nächsten fünfzig Jahren, an ihrem Thron und ihren Prinzipien festzuhalten. Die Liebe zwischen Ned und Margery scheint verloren zu sein, denn von Edinburgh bis Genf steht ganz Europa in Flammen … (Quelle Text und Bild: Lübbe Verl.)

Das Buch ist ab dieser Woche im Bestand der Bibliothek – das Hörbuch folgt demnächst.

Ich frage mich gerade, ob ein verregneter Herbst bei dem Titel fast wünschenswert wäre. Denn dann kann man es sich ja immer besonders bequem auf dem Sofa mit Decke und Tee/Kaffee/Schokolade und diesem tollen Buch machen. Denn immerhin hat Ken Folletts neustes Werk 1162 Seiten! Egal wie und wo Sie das Buch lesen – ich wünsche viel Freude 🙂

 

 

Roger Waters: Is This The Life We Really Want?

Roger Waters„Is This The Life We Really Want“ heißt das neue Album von Roger Waters und damit trifft er den Geschmack der Zeit. Roger Waters, der Pink Floyd Gründer, liefert mit seinem Album einige Impulse. Unsere Welt stellt er in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen – eine Welt die aus Fugen geraten ist.

Der 73-jährige ist dabei nicht nur Sänger, sondern auch Bassist, Gitarrist, Komponist und Texter. Seine Songs sind wie gewohnt politisch und nachdenklich. Insgesamt haben es 12 Lieder auf die CD geschafft, alle von ihm selbst verfasst.

Die Single „Smell The Roses“ gab den Fans einen ersten Eindruck auf das Album.

Wf

Der Höllentrip geht weiter

Amber ist wieder da! Im ersten Band von Demon Road hat Amber erfahren, dass sie ein Dämon ist und mehr oder weniger das nächste Frühstück ihrer Eltern und deren Freunde. Zum Glück wollte eine nicht mehr mitspielen und hat Amber mit Milo Sebastian auf eine wilde Flucht durch die USA geschickt. Dabei lernt Amber den etwas verrückten aber liebenswerten Glen kennen. Nebenbei geht sie noch einen Pakt mit einem Dämon ein, um ihre Eltern und deren machtbesessene Freunde ein für alle Mal los zu werden. Am Ende bleibt allen nur die Flucht ins Ungewisse.

Im zweiten Teil von Derek Landys Dämonentrilogie verschlägt es Amber und Milo nach Desolation Hill.

Desolation HillWenn ihr glaubt, Dämonen könne man nicht reinlegen, dann solltet ihr euch mal mit Amber unterhalten!


Desolation Hill ist nur scheinbar ein friedliches Städtchen. Jedes Jahr findet hier ein großes Festival statt. Alle Fremden müssen die Stadt verlassen und die Kinder werden in Panikräumen eingeschlossen. Nur die Erwachsenen wissen genau, was in der Höllennacht passiert. Und sie können gar nicht erwarten, dass es endlich losgeht.
Als kurz vor Einbruch der Dämmerung ein kleiner Junge verschwindet, ist Amber Lamont eines klar: Hier hat mal wieder jemand einen Pakt mit Dämonen geschlossen und eine unschuldige Seele muss geopfert werden. Aber da schaut Amber nicht lange zu! (Quelle Text und Bild: Loewe Verlag, gesehen 20.09.17)

Ich habe mich schon lange auf den 2. Teil gefreut. Bei mir wird das Buch definitiv Vor- und Urlaubslektüre. Den Titel haben wir im Buchbestand bei den jungen Erwachsenen und in der e-Ausleihe 🙂

Und wer schon immer mal wissen wollte, welcher Dämon er/sie ist, der Loewe-Verlag bietet dazu einen kleinen Psychotest „Wie dämonisch bist du?“ unter www.demonroad.de an. Laut dem Test bin ich ein „guter Mensch“ – na ja, Hörner würden mir eh nicht stehen… 😉

Ein Glanzstück Margaret Atwoods

Dieses Mal hat sich Margaret Atwood ein Werk von Shakespeare vorgenommen: „Der Sturm“. In ihrem Buch spielt sowohl das Theaterstück „der Sturm“ als solches eine entscheidende Rolle, gleichzeitig lassen sich viele Parallelen zu Shakespeare Geschichte in der Gegenwarts-Handlung finden.

HexensaatFelix ist ein begnadeter Theatermacher und in der Szene ein Star. Seine Inszenierungen sind herausfordernd, aufregend, legendär. Nun will er Shakespeares „Der Sturm“ auf die Bühne bringen. Das soll ihn noch berühmter machen – und ihm helfen, eine private Tragödie zu vergessen. Doch nach einer eiskalten Intrige seiner engsten Mitarbeiter zieht sich Felix zurück, verliert sich in Erinnerungen und sinnt auf Rache. Die Gelegenheit kommt zwölf Jahre später, als ein Zufall die Verräter in seine Nähe bringt.

In ihrem brillanten Roman schafft die große kanadische Autorin Margaret Atwood mit der Figur des Theaterdirektors Felix ein würdiges Pendant zu Shakespeares Prospero aus „Der Sturm“, jenes Zauberers, der als ein Selbstporträt des alternden Barden aus Stratford-on-Avon gilt. (Quelle: Kanus-Verl., Randomhouse. Gesehen 15.09.2017)

Ein äußerst lesenswertes Buch der kanadischen Autorin. In England wurde das Werk zum „Buch des Jahres“ gekürt – zu Recht! Auf jeden Fall eine unbedingte Leseempfehlung!

Mord gegen Langweile

London in den 1880ern kann für eine junge Frau schon sehr langweilig sein. Erst recht, wenn ihr Patenonkel – ein eigentlich sehr erfolgreicher und bekannter Detektiv – sich in Lethargie ergibt und nichts mehr tut. Zum Glück interessiert das die Mörder nicht.

Haus FoskettSidney Grice ist zurück, und seine Laune ist nicht besser geworden. Die Stimmung in der Gower Street 125 ist mies. Seit Sidney Grice durch seine Ermittlungen einen unschuldigen Mann an den Galgen gebracht hat, laufen die Geschäfte schlecht. Der scharfsinnigste Detektiv des viktorianischen England liegt stundenlang apathisch in der Badewanne. Selbst zum Einsetzen seines Glasauges fehlt ihm die Kraft. March Middleton, Sidneys Patentochter, langweilt sich zu Tode … Bis zu dem Tag, an dem ein Mitglied des bizarren Clubs »Finaler Sterbefallverein« sein Leben aushaucht – mitten in Sidneys Wohnzimmer. Immerhin haben Sidney und March endlich wieder etwas zu tun. Und das nicht zu knapp, denn es bleibt nicht bei dieser einen Leiche. Die Ermittlungen führen das ungleiche Paar von London bis nach Kew in ein unheimliches Herrenhaus, dessen Eigentümerin, die enigmatische Baroness Foskett, eine alte Bekannte Sidneys ist. (Inhaltsangabe + Bild, Quelle: Hoffmann und Campe Verlag)

M.R.C. Kasasian entführt uns zum 2. Mal ins alte London und lässt seine ‚Helden‘ ihren zweiten Fall lösen. Wie schon der erste Teil, lebt auch dieses Buch von den hervorragenden Beschreibungen und vom Humor, denn ein Schmunzeln bleibt bei den Gesprächen zwischen March und Sidney definitiv nicht aus. Der Autor hat es bei mir schon nach dem ersten Buch geschafft, dass ich den zweiten Teil kaum abwarten konnte. Und auch diesen kann ich allen Krimi-Fans wärmstens ans Herz legen 🙂

Mörderische Spiele

Es gibt ja schon eine Menge Verfilmungen der Agatha Christie Bücher, aber diese sind ganz anders. Sie sind nur an die Geschichten angelehnt. Auf Hercule Poirot oder Miss Marple wartet man allerdings vergeblich. Denn die Drehbuchautoren haben nicht nur die Handlung in die fünfziger Jahre nach Frankreich versetzt, sondern auch noch drei neue Protagonisten erfunden.

Da wäre zunächst Kommissar Laurence, nahezu unausstehlich aber gut gekleidet und mit einem teuren Auto ausgestattet, beherrscht er die Kunst der Selbstverteidigung wie nur wenige zu dieser Zeit. Seine Assistentin Marlène – ein hinreißendes Ebenbild von Marilyn Monroe – ist schön und herzensgut, aber leider etwas schlicht im Denken. Und dann ist da noch Alice Avril, eine Reporterin und Feministin. Sie macht sich nichts aus Mode und ist oft schon durch Zufall vor dem Kommissar vor Ort. Darum ermitteln sie zusammen.

Zum Teil ist nur die grobe Rahmenhandlung von Agatha Christie übernommen, so dass selbst ich als Kennerin der Bücher und Filme mitraten konnte, wer der oder die Täter_in ist. Besonders gut gefällt mir neben den drei Figuren, dass die Handlung in den wirklich stylischen fünfziger Jahren spielt.

Bisher sind zwei Collections mit je vier Teilen in Spielfilmlänge erschienen und die dritte Collection kommt Ende Oktober als DVD in den Handel. Wer nur erst mal reinschauen möchte, der nächste Film wird am 29.09. auf one ausgestrahlt.

Die Marsmenschen kommen!

„Krieg der Welten“ von H.G. Wells ist schon lange ein wahrer Sience-Fiction Klassiker. Trotzdem habe ich mich bisher davor gedrückt dieses Buch zu lesen. Doch Anfang des Jahres erschien der Graphic Novel von Thilo Krapp.

Krieg der Welten.JPG

Meine Kollegin hat das Buch für unseren Bestand angeschafft und so kam ich doch noch in den Genuss des Buches. Sicher ist die Originalgeschichte gekürzt, aber das Buch illustriert vor sich zu haben – das ist ein ganz besonderes Lesevergnügen.

Inhalt:

Die Marsmenschen sind auf der Erde gelandet und versetzen das England des 19. Jahrhunderts in Angst und Schrecken. Damals eine Großmacht, hat das Empire den  Kampfmaschinen der Marsmenschen nichts entgegen zu setzen.  Thilo Krapp erzählt die Geschichte aus der Sicht eines jungen Mannes: Wie er die Invasion miterlebt und versucht zu überleben.

Der Graphic Novel liest sich sehr schnell, was wirklich Zeit braucht, ist das Anschauen der einzelnen Panels und das sollte man auf alle Fälle machen. Denn Thilo Krapp hat es geschafft nur durch seine Zeichnungen alle Emotionen und Schrecken rund um die Invasion der Marsmenschen auszudrücken. Einer der gelungensten Graphic Novels, die ich seit langer Zeit gelesen habe 🙂